Ein Tag in Waikiki und Honolulu auf Oahu – Hawaii

09-JackBearow-Hulamädchen-HawaiiAhoi und Aloha, liebe Blogleser,

nach fast einem Monat urlaubsbedingter Sendepause auf meinem Reiseblog wird es nun Zeit ein wenig über mein bisher größtes Abenteuer zu berichten: Hawaii! Smiley

Über die gesamten drei Wochen werde ich so nach und nach von diesem Traumziel berichten, jetzt folgt erst einmal ein ganz besonderer Tag auf der gut besuchten Insel Oahu, mit der Hauptstadt Honolulu, wo wir insgesamt zehn Tage im legendären Hilton Hawaiian Village Waikiki Beach Resort verbracht haben. Über den sehr langen Anflug rund um die halbe Welt, die 12 Stunden Zeitverschiebung, den damit verbundenen Jetlag und andere Reisedetails werde ich dann auch berichten…

Gute Tipps für unsere gesamte Zeit auf allen besuchten hawaiianischen Inseln hatten wir übrigens aus dem kleinen MARCO POLO Reiseführer Hawai’i und dem wesentlich detaillierterem Vis-à-Vis-Reiseführer Hawaii von Dorling Kindersley. Letzterer reicht vollkommen für alle Inseln aus und liest sich bereits im Vorfeld wirklich gut.

Zu aller erst sollte man erwähnen, daß Honolulu mit mehr als einer Million Einwohner und einer Skyline die deutsche Großstädte vor Neid erblassen läßt, keinen typischen Strandurlaub bietet, wie man das von anderen Inseln kennt. Zahlreiche Hochhäuser mit teils mehr als 30 Stockwerken wurden dort an den Strand geklotzt. Nicht umsonst nennt man Waikiki auch das “Manhattan des Pazifik”. Der Duke Kahanamoku Beach, als Teil des weltberühmten Waikiki Beach, wurde erst 2012 wieder zum zweitschönsten Strand der USA gekürt – und das obwohl das ehemalige Sumpfland jedes Jahr auf’s neue mit Sand aus Australien aufgeschüttet wird.

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Blick aus dem 31. Stock des Hilton Rainbow Tower auf den Waikiki Beach.

Zum Start unseres erlebnisreichen Tages wollten wir uns erst einmal bei einem guten “American Breakfast” stärken. Dazu sei gesagt, daß es in den gesamten USA nicht üblich ist bei der Übernachtung im Hotel mit Frühstück (geschweige denn Halbpension, Vollpension oder gar All-Inclusive) zu buchen – es wird schlicht nicht angeboten. Wer im Resort auf dem Hotelgelände Essen geht zahlt gut drauf, aber genau darauf hat man sich in den Straßenblocks hinter den großen Hotels gut vorbereitet. Viele Restaurants und Diner haben sich auf das mannigfaltige Publikum aus aller Herren Länder eingestellt. Neben Starbucks, Subway und McDonalds, welche in fast jedem Häuserblock vertreten sind, gibt es da auch noch die amerikanische Kette IHOP. Diese bieten eine große Auswahl an Eiergerichten, Pancakes, Waffeln, French Toast und Kombinationen aus alledem zu sehr günstigen Preisen. 

01_Cheeseburger_Waikiki-FrühstückAls einen typisch hawaiianisch-amerikanischen Vertreter aus diesem Angebot möchte ich hier das Cheeseburger Waikiki besonders hervorheben. Frühstück wird dort von 8 –11 Uhr vormittags von typisch amerikanisch-freundlichem Personal serviert. Das eisige Wasser dazu ist generell in allen Lokalen kostenlos, der Kaffee wird umsonst nachgefüllt, ist jedoch für deutsche Verhältnisse überall sehr stark.

 

02_Loco_Moco_Waikiki-HawaiiFür die Mädels gibt es dort eine tolle Auswahl an Pfannkuchen (mit oder ohne Macadamia-Nüssen) und Sirup, belgischen Waffeln mit frischen Früchten und Eiern und Speck in jeglicher Form.

Wahren Männern empfehle ich allerdings ein typisch hawaiianisches Gericht namens LOCO MOCO, welches auf dem Bild nebenan zu sehen ist. Dabei handelt es sich um eine große Portion Reis, getoppt von einem Burger-Patty (Frikadelle) und zwei bis drei Spiegeleiern. Darüber kippt man noch eine gute Portion brauner Soße und ein paar geröstete Zwiebel – fertig ist eine leckere und sättigende Mahlzeit. Das hält dann ganz locker bis zum Abendessen an. Auch die Süßkartoffel-Fritten sind übrigens sehr lecker!

Gut gestärkt ging es mit der Linie 2 dann von der Bushaltestelle direkt gegenüber Richtung Downtown Honolulu. Ein Fahrplan hängt leider nirgends aus, aber tagsüber fährt etwa alle 20 Minuten einer dieser Busse. Weitere etwa 20 Minuten dauert dann die Fahrt vom Vorort Waikiki bis zur Haltestelle King / Punchbowl, die Kosten dafür liegen bei nur 2,50 Dollar – egal wie weit man innerhalb von zwei Stunden mit dem Bus fährt. Und wenn man sich dann vom Fahrer gleich ein Return-Ticket geben läßt, ist die Rückfahrt umsonst. Mehr Informationen zu den günstigen Busverbindungen auf Oahu gibt es unter http://www.thebus.org/. Kostenloses WLAN dafür gibt es übrigens in fast jedem dieser Lokal, falls ein Passwort nötig ist einfach bei der Kellnerin fragen. Auch in den meisten Hotel-Lobbys ist Free WiFi empfangbar, also spart Euch das Geld für Internet auf dem Hotelzimmer.

Gleich nach dem Aussteigen steht man im Regierungsviertel, direkt vor der blattgoldverzierten Statue von King Kamehameha, den Palästen Hale Koa und Aliʻiōlani Hale (Haus des himmlischen Königs). Wer reinschauen will zahlt Eintritt, ein wirkliches Muss ist der Besuch allerdings nicht.05_King-Kamehameha-Statue-Honolulu-Oahu-Hawaii

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Der nächste wirklich sehenswerte Stopp liegt dann im nicht allzu weit entfernten Hafen und nennt sich Aloha Tower. Nach einem kurzen Sicherheitscheck darf man kostenlos mit dem Aufzug hinauf in luftige Höhen um einen tollen Ausblick auf den Hafen und die Stadt zu erhaschen.

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Hier wurden bis Anfang der Neunziger Jahre alle Gäste von Kreuzfahrtschiffen mit dem weltberühmten und vielfach gecoverten Song “Aloha Oe” verabschiedet. Eigentlich schade, daß man diesen schönen Brauch heutzutage nicht mehr pflegt.
Nebenan gibt es ein kleines Einkaufszentrum namens Aloha Tower Marketplace, aber ansonsten war es das in dieser Ecke.

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Ausblick vom Aloha Tower auf den Hafen von Honolulu.

Nachdem ein Besuch der Gedenkstätte Pearl Harbor für uns nicht zur Diskussion stand, ging es nach nachmittags zurück nach Waikiki. Ein Spaziergang entlang der Strandpromenade war bei 28 Grad Durchschnittstemperatur genau das Richtige. Ausgangspunkt war unsere großzügig angelegte Hotelanlage an der Duke Paoa Kahanamoku Lagune.

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Rechts der Rainbow Tower, mittig unsere Unterkunft, der 36-stöckige Tapa Tower.

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Entlang des vier Meilen langen Strandes kann man Richtung Diamond Head Krater wunderbar an den Hotelanlagen vorbeischlendern. Mit viel Glück erhascht man einen Blick auf die großen Meeresschildkröten. Da diese aber immer nur kurz auftauchen ist es extrem schwer ein gutes Foto von diesen wunderschönen Tieren zu machen.
Nach einiger Zeit erreichten wir dann die weltberühmte Statue des olympischen Goldmedaillen-Gewinners im Schwimmen (1912 & 1920) und Begründer des modernen Wellenreitens Duke Paoa Kahanamoku. Diese Surfsport-Ikone ist ein heißbegehrtes Fotomotiv.


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Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ging es dann am Pazífischen Ozean entlang zurück, aber dieses einmalige Erlebnis läßt sich nur schwer beschreiben und besser zeigen… Smiley 

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16_JackBearow-Teddy-Bear-World-Hawaii-Waikiki-Honolulu-OahuAuf dem Weg zum Beachwalk entdeckten wir dann die neu eröffnete Teddy Bear World Hawaii. In diesem Teddy-Animatronik-Museum sind über 400 handgefertigte Bärchen im Einsatz – ein tolles Erlebnis für jung und alt.

Meine Wenigkeit Jack Bearow fand dort übrigens endlich eine bärige Hose, natürlich in feinstem hawaiianischen Stil – Fotos folgen… Zwinkerndes Smiley 

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Zum Abendessen gönnten wir uns dann das Hard Rock Cafe Waikiki. Dieses besondere Restaurant in Honolulu ist mehr als gut besucht und ohne Reservierung hat man mit einer langen Wartezeit zu rechnen. Als Hard Rock Rewards Member hat man allerdings den Vorteil sofort den nächsten freien Platz zu bekommen und so waren wir trotz vollem Haus gleich bestens versorgt – VIP-Service vom Feinsten. Smiley

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21_HardRockCafe-Local-Burger-Waikiki-Honolulu-Oahu-HawaiiNachdem man durch den Shop nach oben geht, gelangt man unter einem Himmel aus hunderten E-Gitarren in das Lokal. Die Bedienungen sind hübsch, schnell und freundlich, das Preisniveau allerdings gehoben. Sehr lecker schmeckt der “Local Legendary” mit Ananas und Teriyaki-Soße, den es nur in diesem Restaurant der weltweiten Kette gibt. Auch der lokale, frische Fisch in Form von Ahi Thunfisch, Lachs oder Mahi Mahi schmeckt super.

Jeden Abend spielen zwei Live-Bands dort, das Programm wechselt von unplugged über Crossover bis hin zur Partyband. Außerdem sind die frisch gemixten Cocktails in ganz Waikiki konkurrenzlos, denn in fast allen anderen Läden bekommt man das Zeug oft nur als Frozen Daiquiri.

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Natürlich wurde auch hier wieder ein neuer Pin für mich gekauft – Ehrensache! Ein Blogbeitrag zu all den bisher gesammelten Pins ist übrigens bereits in Planung…

Nach diesem wirklich langen Tag mit vielen tollen Eindrücken fielen wir dann mehr als erschöpft ins Bett. In den nächsten Tagen und Wochen hatten wir aber noch jede Menge vor…

Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Hotel, vom Strand und natürlich vom Meer – dieses mal auch aufgenommen mit meiner neuen, kleinen Digitalkamera Canon PowerShot SX 260 HS – ein tolles Teil!

 

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Übrigens: Keine Panik meine Herren – es gibt genug Bier auf Hawaii – und was für schräge Sorten… Zwinkerndes Smiley

Aloha Oe, bis wir uns wiedersehen,

Euer Seeräubär Jack Bearow

Santorin –Traumurlaub auf den Kykladen

Jack-Bearow-SantorinAhoi Ihr Landratten,

jetzt hab ich endlich mal wieder etwas Zeit gefunden in meiner großen Reiseschatztruhe zu kramen und die Erinnerungen an eine grandiose Woche in Griechenland auszugraben:

Santorin – der Traum der Kykladen!

 

Schon lange wollte ich dieses Traumziel in der Ägäis besuchen und 2010 bot sich dann die Gelegenheit eine Woche im September dort zu verbringen. Die Jahreszeit war ideal gewählt, denn im Hochsommer zwischen Juni und August ist es im wahrsten Sinne des Wortes ein extrem heißer Tanz auf dem Kraterrand.

Vorweg sei aber gewarnt: Diese wunderschöne Insel ist zwar das absolute Highlight jeder Mittelmeerkreuzfahrt, bietet jedoch keinen typischen Strandurlaub, mit feinem Sand und Meer, obwohl es zwei, drei Badestrände gibt. Diese liegen aber in Flughafennähe und sind zum Teil auch nur zu Fuß erreichbar. Außerdem ist der Sand aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel schwarz oder rot und das ist barfuß doch eine ganz schöne Herausforderung.

Dafür gibt es aber entlang des Kraterrandes jede Menge Futter für die Kameralinse, wie Ihr in diesem und den darauf folgenden Berichten selbst sehen werdet.

Vorab schlau über dieses Reiseziel habe ich mich übrigens mit dieser Lektüre gemacht:
MARCO POLO Reiseführer Santorin: Reisen mit Insider-Tipps

Imerovigli Santorin Greece Griechenland Kykladen View Ausblick

Gebucht wurde eine Woche Pauschalurlaub über einen großen Reiseveranstalter. Unsere Unterkunft war in der kleinen Ortschaft Imerovigli, etwa zwei Kilometer nördlich der Hauptstadt Fira / Thira. Mit im Paket der kleinen, privat geführten Pension war lediglich das morgendliche Frühstück am Pool. Da wir viel wandern und jede Menge von der Insel sehen wollten, war das genau die richtige Wahl.

Der Nonstop-Flug mit Aegean Airlines ab München dauerte nur etwas über vier Stunden und wie immer verging die Zeit mit Vorfreude, Bordverpflegung, Reiselektüre und Unterhaltungsprogramm wie im Flug. Gut organisiert war die Fahrt zu unserer kleinen Pension und schon unterwegs gab es einiges zu staunen. Stand da doch tatsächlich ein LIDL mitten auf der Insel, aus welchem wir dann auch die ganze Woche über immer wieder etwas zum Frühstück bekamen.

In der Pension angekommen wurden wir sehr freundlich begrüßt und auf unser einfach eingerichtetes, aber großes Zimmer geführt. Sauberes Bad, ruhige Lage – mehr brauchten wir nicht, denn diese Unterkunft sollte lediglich als Ausgangsziel für unsere Wandertouren dienen. Zwar waren wir aus Kostengründen nicht in einem Hotel direkt am Kraterrand von Santorini untergebracht, hatten aber einen wunderbaren Ausblick auf das Hinterland, welches wir in den kommenden Tagen auch noch erkunden wollten.

Pension Firostefani Santorin Greece Griechenland

Nach dem Auspacken war es dann bereits Zeit für ein frühes Abendessen und so machten wir uns kurz frisch um die nähere Umgebung etwas zu erkunden. Laut unserem Marco-Polo-Reiseführer sollte es ganz in der Nähe ein empfohlenes Lokal geben, doch dies zu finden stellte sich erst einmal als kleine Herausforderung im Wirrwarr der Treppen heraus…

Firostefani Santorin Greece Greichenland Steps Treppen

Hunde Siesta Fira Santorin Greece Griechenland Dogs

Vorbei an “gefährlichen Wachhunden” in der immer noch sehr heißen Nachmittagssonne, fanden wir dann endlich unser Ziel, ein kleines Restaurant direkt am Kraterrand mit tollem Ausblick auf die Kaldera: Das Blue Note Restaurant

Gott sei Dank waren wir früh genug dort um noch einen der begehrten Plätze mit Aussicht zu bekommen. Das Essen ansich bewegte sich nicht nur preislich in etwas höheren Sphären, war aber Dank genialem Ausblick sein Geld allemal wert und schmeckte auch gut – wirklich ein Insider-Tipp und es sollte auch nicht unser letzter Besuch dort bleiben…

Queen_Victoria_a

Traumhafte Ausblicke beim Abendessen im Restaurant Blue Note
(Kreuzfahrtschiff Queen Victoria)

Zur Verdauung spazierten wir dann noch unsere erste Runde weiter nach Fira, der Inselhauptstadt, doch über diese Touristenhochburg will ich dann ein anderes mal mehr erzählen. Das war dann erst einmal Tag eins von sieben, mehr folgt – versprochen!

Hier schon mal eine kleine Vorschau auf das was da noch kommt:

Fensterladen

Die typisch weiß-blaue Farbgebung in jeder Ecke der Insel

Oia Santorin Greece Griechenland Kykladen

Oia im Norden der Insel Santorini

Sonnenuntergang-Santorin-Oia

Bilderbuch-Sonnenuntergang in Oia auf Santorin

Fira Thira Thera Santorin Greece Griechenland Kykladen

Santorins Hauptstadt Fira / Thira

Santorin Greece Griechenland Zimmer mit Ausblick Room with a View

Zimmer mit Ausblick…

Hochzeit Santorin Greece Griechenland Wedding

Was man sonst noch so auf dieser Insel treibt… Zwinkerndes Smiley

Santorin Folklore Tanz WeinmuseumTänzerin

Tanz und Folklore im Weinmuseum Santorin

Museum Santorin Fira Thira Greece Griechenland funny boxing boxer boxen

Interessanter Museumsbesuch

Ankunft-Kreuzfahrtschiff-Santorin

Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes inklusive griechischem Almabtrieb mit Eseln… Zwinkerndes Smiley

Ausflug Nea Kameni Santorin Greece Griechenland Vulkan

Ausflug auf den Vulkan Nea Kameni

Cafe Galini Thira Fira Santorin Greece Griechenland

Kaffee und Kuchen in der Inselhauptstadt Fira / Thira

Fira Thira Santorin Greece Griechenland by night

Fira / Thira bei Nacht

Ich hoffe bald wieder die Zeit zu finden in Urlaubserinnerungen zu schwelgen und mehr von Santorin zu berichten. Jetzt heißt es sich erst einmal auf den Fasching 2013 vorbereiten und im März geht es dann nach Berlin zu Deutschlands größter Reisemesse: ITB 2013!

Danach ruft dann erst mal Irland, übrigens schon zum dritten mal.

Euer weltreisender Seeräubär Jack Bearow

Eine spontane Woche Curacao

Bon Bini, Ihr Landratten!

Jack-im-ReisefieberEndlich finde ich wieder die Zeit ein wenig von meinen Abenteuern zu berichten. Auch wenn mittlerweile bereits viele neue Reiseerlebnisse, wie etwa Kreta und Santorini, darauf warten veröffentlicht zu werden, möchte ich doch eine ganz bestimmte Reise ganz besonders hervorheben.

Der letzte kurze Beitrag über den schönen Strand auf der Karibik-Insel Curacao war kein Zufall, es handelte sich hierbei um ein Gewinnspiel von Air Berlin und AVIAREPS Deutschland – dem Portal rund um Flugspecials und Reisenews. Neu im Winterflugplan 2011/2012 ist nämlich der einmal wöchentliche Nonstopflug von Düsseldorf nach Curacao – eine wirklich preisgünstige Flucht in die Karibik!

Jack-im-KofferUnd was soll ich sagen – der kleine Seeräubär Jack Bearow ist in den großen Lostopf gefallen und dürfte ganz spontan für eine Woche auf eine der “Inseln unter dem Wind”! Smiley  Damit ging wieder mal ein kleiner Urlaubstraum in Erfüllung, denn auf die schönen ABC-Inseln wollte ich schon lange. Leider konnte aufgrund der recht kurzfristigen Abreise keine weibliche Begleitung an der Reise teilnehmen.

Air Bärlin übernahm die Kosten für den Flug, um den Rest musste ich mich selbst kümmern. Nachdem nur ein paar Tage Zeit bis zum Abflug blieben setzte ich mich flux an den Computer und prüfte die Hotelangebote. Die niederländische Enklave Curacao ist keine typische All-Inclusive-Urlaubs-Insel und so gibt es eigentlich fast nur Übernachtungen mit Frühstück im Angebot und das ist auch gut so, denn es gibt viel zu viel zu sehen auf dem 444 km² großen Eiland, nur 60 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Ein Traumziel, nicht nur für Taucher, die hier ohne ein Boot mieten zu müssen gleich in wunderbare Unterwasserwelten abtauchen können. Um die bunten Fische zu beobachten reichen dem normalen Urlauber sogar eine einfache Tauchmaske und ein Schnorchel.

Doch noch bevor ich mich für eine Unterkunft entscheiden konnte meldete sich der Auswanderer Paul von Curacao Inside, denn er hatte in meinem Reiseblog gelesen, dass ich auf die schöne Insel wollte. Und so wurde mir kurzerhand eine Unterkunft von privat vermittelt, was ich schon mal mehr als genial fand – nur so lernt man Land und Leute richtig kennen. Leider war bei Curacao Appartements kein Zimmer mehr frei und so hatte ich das wirklich seltene Glück bei den “Zwei auf Curacao” in einem ehemaligen Kloster in Barber, also mitten auf der Insel, unterzukommen. Um Abholung, Mietwagen und Co. wurde sich bereits gekümmert…

Reisefuehrer-CuracaoSo gut vorbereitet hieß es nun nur noch Koffer packen und ab in den ICE nach Düsseldorf. Mein Besitzer, der freiberufliche DJ Dan, kann sich zumindest zeitlich so etwas leisten – vor allem im ruhigen Monat November. Leider fand ich vorab keine passende Reiselektüre zu meinem Reiseziel Curacao – weder im Internet noch in diversen Buchhandlungen. Deshalb hier mein Tipp: Reiseführer BON DIA CURACAO – den gibt es auch als eBook. Ich durfte später auf meiner Reise die supernette Autorin Elke Verheugen persönlich kennenlernen. Smiley

Zehneinhalb Stunden dauerte aber erst einmal die Anreise mit dem Airbus A330-220, welcher nur zu etwa zwei Dritteln besetzt war, denn die Werbung für die wirklich günstige Nonstop-Verbindung lief erst an. Dennoch waren bereits einige holländische Urlauber und ein paar Einheimische mit an Bord. Dank Bordkino und guter Verpflegung verging die Zeit aber wie im Flug…

Kloster-BarberNach ein klein wenig Chaos bei der Einwanderung am Hato International Airport wurde ich bereits von der lieben Uschi erwartet, die mich schnurstracks nach Barber chauffierte. Dort angekommen war nach der stürmischen Begrüßung durch vier sehr liebe Hunde bereits frisch aufgekocht. Chefköchin Maureen hatte in der Klosterküche Curacao frische Drumsticks (Hühnchenschenkel) zubereitet und ich war nach dem langen Flug wirklich mehr als begeistert von so einer leckeren Begrüßung.

Danach noch ein Schlückchen schwarzer Rum –
das haut selbst den stärksten Bären um!  Zwinkerndes Smiley

Lange hielt es mich dann nicht mehr auf den eigenen Beinen und so ging es ab in mein eigenes Appartement, inklusive Badezimmer, Radio, WLAN und Kühlschrank mit Bierfüllung. So kann man es aushalten…

Hier noch ein kleiner Tipp:
Nehmt unbedingt ein gutes Mückenschutzmittel und Fenistil-Gel mit!
Die fliegenden Mistviecher sind echt bissig auf Curacao…

Was dann in den nächsten Tagen trotz dem Beginn der Regenzeit so abging erfahrt Ihr in einem weiteren Bericht – vorab mal ein paar fotografische Eindrücke:

Kaffee Kuchen-in-Willemstad

Kaffee und Kuchen in Willemstad.

Willemstad bei Tag

Willemstad bei Tag und…

Willemstad-bei-Nacht

…Willemstad bei Nacht

Bootstour Spanisch Waters

Bootstour in den Spanish Waters mit Paul, Irina und Krissi.

Wakeboarden in den Spanish Waters

Wakeboarden mit Paul und Irina in den Spanish Waters.

Curacao-Appartements

Sonnenuntergang bei Elke und Christoph in den Curacao Appartements.

Strand-Grote-Knip

Badespaß am Traumstrand “Grote Knip”

Übrigens: An den Traumstränden von Curacao wurde der DSDS-Recall 2013 gedreht!

Fortsetzung folgt… versprochen! Smiley

Billigflüge von Air Berlin nach Curacao:

http://www.airberlin.com/de/destinations/routes/cheapflight/dus-cur/

Noch ein Buchtipp für Curacao:

Curacao-Outdoor

Der große Outdoor Reiseführer – Curaçao: Mit extra vielen Tauchplatz-Beschreibungen vom Insel-Insider Christopher Böhm.

Curacao – Perle der Karibik

CuraçaoDieses tolle Bild von Curacao habe ich heute beim Surfen im Web entdeckt…
ich glaub mich packt das Fernweh! 🙂

Der kleine Seeräubär Jack Bearow findet da vielleicht noch einen kleinen Piratenschatz… oder ne Buddel voll Rum und viele nette Leute!

Nachtrag: Es hat geklappt, ab morgen geht es für eine Woche nach Curacao und ich armer Bär komm endlich mal wieder in die Sonne! 🙂

Spaziergang durch Road Town auf Tortola – British Virgin Islands

Welcome-to-British-Virgin-Islands Entschuldigt die lange Funkstille, werte Leichtmatrosen, aber in den letzten Wochen hier in der Karibik hab ich noch soooo viel erlebt, dass kaum Zeit  zum Schreiben blieb. Heute berichte ich einfach mal von einer der wohl tollsten Inseln der ganzen Tour: TORTOLA, die größte der Britischen Jungferninseln. Da ich dort inzwischen mehrmals unterwegs war werden noch weitere Ausflugsberichte folgen, beginnen will ich mit dem ersten Ausflug auf eigene Faust…

Tortola-Karte

Was so nach der legendären “Schatzinsel” höchstbärsönlich klingt war auch Grundlage für den gleichnamigen Roman von Robert L. Stevenson und wenn mal einmal hier war weiß man warum. Ein grünes Juwel liegt da mitten in der karibischen See, umringt von über 60 anderen Inseln und Inselchen.  Auch als Steueroase ist dieses schöne Eiland mittlerweile bekannt.

Am Kreuzfahrthafen ging meine Wanderung Richtung Waterfront Drive los, durch die tropische Hitze vorbei an den Händlern, Einkaufsläden und Restaurants.

Jack-Bearow QueenMein Weg führte mich gen Westen, ich wollte  einfach etwas mehr sehen von Road Town. Da die Inseln immer noch zum Brtish Empire gehören liegt auch das Konsulat nicht weit entfernt vom Hafen. Für ein paar US-Dollar darf man sich ansehen wie man in der guten, alten Kolonialzeit  gelebt hat, was ich sehr beeindruckend fand. Einen entsprechenden Eintrag hinterließ ich auch im Gästebuch, direkt unter dem Bild der Queen. Laut der netten Dame am Empfang würde übrigens die Frau des amtierenden Gouverneurs lieber in diesem alten Gebäude wohnen als in der neuen Residenz. Einige der tollen Eindrücke habe ich hier auf Bildern festgehalten…

Konsulat-Aussicht Konsulat-Dinnerroom Konsulat-Wohnzimmer

Tortola-Pussers-Old-Navy

Nach einem kurzen Einkaufsbummel durch die Main Street konnte ich es nicht lassen auch die Kult-Kneipe vor Ort zu besuchen, das alte, englische Marine-Pub PUSSERS OLD NAVY. Neben reich belegter Pizza , frischen Burgern und kühlem Lager vom Fass gibt es hier den legendären, fast schon schwarzen Navy-Rum, welcher im fruchtig-frischen Nationalgetränk namens PAINKILLER seine Verwendung findet. Ein Becher davon haut einen glatt von den Socken, wobei man nicht Tortola-Old-Pussers-Navy-Pubeinmal den Alkohol raus schmeckt – ein wahrhaft gefährliches Teufelszeug. 😉 Für ein paar Dollar mehr bekommt man das köstliche Getränk in originellen Blechtassen, welche man als Andenken mit nach Hause nehmen kann. Dazu empfehle ich die kleine Pizza namens LITTLE MONSTER, denn so ganz ohne Grundlage ist der PAINKILLER tödlich… ;o) Preislich ist das Ganze erschwinglich, ein wenig der einmaligen Atmosphäre zahlt man schon mit.

Old-Pussers-Bedienung

Außerdem sind da, wie Ihr hier sehen könnt, wirklich nette Bedienungen unterwegs, auch wenn sie bei zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen immer alle Hände voll zu tun haben.

Ich freue mich auf die weiteren Ausflüge auf den British Virgin Islands, auf jeden Fall folgt noch Virgin Gorda mit dem legendären Strand THE BATHS. Ein längerer Urlaub hier wäre ein wirklicher Traum…

Jack Bearow in Santo Domingo

Hard-Rock-Cafe-FanIst das nicht schlimm, meine lieben Leser? Was ich meine? Na wo ich geh und steh finde ich neue Fans – so wie hier im Hard Rock Cafe Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Die süße Verkäuferin wollte mich gar nicht mehr hergeben. 😉

Viel Zeit hatte ich ja nicht bei meinem ersten Besuch in dieser alten Stadt namens Santo Domingo. Nur einen halben Tag lag die AIDAvita im Hafen und Hard-Rock-Cafe-Santo-Domingomein Besitzer der müde AIDA-DJ Dan aus Oberbayern musste sich erst noch von der letzten Partynacht in der Anytime Bar erholen. So fuhren wir erst kurz nach zehn los und sollten schon um eins wieder da sein. Ab ins Taxi und rein in die historische Innenstadt, bewaffnet mit Fotoapparat, ein paar Dollars und einem Bärenhunger. Drei Millionen Einwohner hat die Stadt, doch vieles was es für einen Touristen sehenswert erscheint findet sich auf dem historischen Stadtplatz – angefangen beimDJ-Dan-mit-Hard-Rock-Burger Hard Rock Cafe, über die Kolumbus Statue bis hin zur ältesten Kathedrale der neuen Welt, der Kathedrale Santa Maria de la Encarnacion. Zur Stärkung gab es erst einmal einen lecker Burger – was auch sonst? 😉 Nur so richtig ran ließ er mich dieses mal nicht an das Brötchen, der Dicke und so begnügte ich mich mit ein paar Pommes und einem erfrischenden Schluck vom kühlen Eistee. Drinnen im Cafe durfte ich mich dann auf die Gitarre von Joe Walsh, einem der Eagles-Gitarristen setzen – was für eine Ehre! Auch einen neuen Bären-Pin gab es, dieses mal ein E-Gitarre spielender Rockerbär!

JackBearow JoeWalshEin kleiner Tipp zu den Straßenverkäufern:

Bloß nicht anquatschen!

Die belästigen Euch mit den raubkopierten Merengue-, Bachata-, Salsa- und Reggae-CD’s so lange, bis ihr eine kauft. *grmpf* Die liebe Kristin von der Spa-Crew der AIDAvita konnte es natürlich nicht lassen… *kopfschüttel* Zumindest konnte sie den Kerl noch etwas runterhandeln. Direkt vom Hard Rock Cafe aus kann man das Kolumbus-Denkmal und die altehrwürdige Kathedrale bewundern. Rundherum gibt es auch jede Menge Souvenier-Shops, weitere Cafe’s, Juweliere und zuverlässige Bankautomaten. Da die Stadt viel von Amerikanern besucht wird spricht man dort nicht nur spanisch, sondern auch sehr gut englisch.

 

Columbus-Kathedrale-Santa-Maria

Kathedrale-Santa-Maria-01 Da unser Besuch bereits kurz vor Weihnachten statt fand hier noch zwei Bilder der herrlichen, modernen und karibischen Krippe aus der Kathedrale, in der sogar schon Papst Johannes Paul der Zweite zweimal zu Besuch war.

Karibische-Krippe Kathedrale-Santa-Maria-KrippeDiese kleine Stadt wäre mit Sicherheit mehr wert als nur einen halben Tag, aber ich komme ja noch ein paar mal vorbei bis meine Tour zu Ende ist. 😉

Bella Napoli – Neapel für Kreuzfahrer

Ciao liebe Leserin und lieber Leser!

Vorab eine Info aufgrund der Blogreaktionen: So wirklich zeitnah kann ich hier von meinen Reisen nicht  berichten und so ist auch dieser Besuch von Napoli in Bella Italia schon einige Wochen her. Mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan, lässt mich nicht so oft an den Computer und so nutze ich nur hin und wieder mal die spärliche Zeit die mir bleibt. Auch die Reihenfolge der Besuche stimmt nicht überein, hier wird gebloggt wie ich dann auch grad Lust hab. ;-P

Heute geht es um den Stiefel und zwar um die Vorderseite des italienischen welchen, direkt an das typisch italienische Städtchen Neapel am Vulkan Vesuv.

Jack Pizza_in_NeapelLaut, hektisch und schmutzig waren die ersten Eindrücke als es vom Hafen Richtung Innenstadt gehen sollte, und so machte ich kurzerhand erst einmal Halt in der erstbesten Pizzeria. Bei einem Gläschen Lambrusco, der italienischen Coca Cola, und einer extrem leckeren Pizza frisch aus dem Holzofen kam ich richtig an. Kein Wunder, dass die Mafiatorte hier so gut schmeckt, angeblich wurde sie hier erfunden. Der Preis von 5,50 Euro entspricht etwa der Hälfte von der Pizza in Cannes – geschmacklich war es aber schon ein gewaltiger Unterschied. Fruchtige Tomaten, würzige Salami und ein paar Flecken Mozzarella sorgten für ein Geschmackserlebnis der ganz tollen Art.

Jack Pizzaofen-in-Neapel Warum das so gut schmeckte hat mir dann der nette Herr Pizzabäcker bärsönlich erklärt und mir außerdem auch gezeigt, wo all die Hitze herkommt. An diesem Holzofen musste ich wirklich gut auf mein olles Holzbein aufpassen – Funkenflug! *uiuiui*

Gut gestärkt ging es dann eine Runde zu Fuß durch das Hafenviertel mit all den Shops, Restaurants, Strassenverkäufern, Baustellen, Autos und Mopeds.

Hinterhof-NeapelAn dieser Stelle ein guter Rat: Nutzt in Italien bitte alle die Ampel und schaut auch bei Grün für Fußgänger nochmal genau nach ob da nicht doch ein frecher Italiener trotz Rotphase Gas gibt…

Leider hat sich die altehrwürdige Stadt nicht von seiner schönsten Seite gezeigt, solche Fleckchen wie dieser hier waren neben großen Baustellen an jeder Ecke zu sehen. 😦 Sollte ich wieder einmal hier her kommen buche ich sicher eine geführte Reise, denn vom Hafen aus sah das Städtchen wirklich interessant aus.

Und so beschränkten sich der DJ Dan und meine Wenigkeit darauf ein paar schöne Bilder während des Auslaufens in der beginnenden Dämmerung zu knippsen…

Hafen von Neapel Blick vom Hafen in Neapel auf die AIDAvita und die Altstadt.Burg-Neapel

Hafen-Neapel-Vesuv

Blick vom Bug der AIDAvita auf die Hafeneinfahrt von Neapel samt Vesuv unter Wolken.

Mond Moewen

Zwei Möwen beim Spiel mit dem Wind, im Hintergrund der aufgehende Mond.

Neapel-Daemmerung-1
Neapel bei Sonnenuntergang…

Neapel-Daemmerung-2
…und in der Dämmerung.

Neapel-Daemmerung-3

Legend-of-the-Seas-Neapel

Das Kreuzfahrtschiff LEGEND OF THE SEAS von ROYAL CARRIBEAN
beim Auslaufen aus dem Hafen von Neapel in der Dämmerung.

Neapel-Leuchtturm

Der Leuchtturm am Hafen von Neapel im Dunkeln.

DSC_2929

Abschied von Bella Napoli… vielleicht bis bald!

7 Tage AIDAaura in der Karibik

Ahoi meine lieben Möchtegern-Kreuzfahrer!

Nachdem die meisten Leser des Blogs sehr an Reisen an Bord der AIDA Clubschiffe interessiert sind, erlaube ich heute meinem Herren und Besitzer als Gastschreiber hier über seine erste Reise an Bord der AIDAaura (dem Schwesterschiff der AIDAvita) zu berichten. Diese Kreuzfahrt fand bereits 2007 statt und war einer der Gründe, warum sich DJ Dan als DJ an Bord der AIDA beworben hat. Damals gab es mich noch gar nicht, ebenso gab es noch keine Digitale Spiegelreflexkamera, weshalb die Bilder nicht ganz so exzellent sind – aber sei’s drum…

Here we go – enjoy the show!

AIDA-Reise-Gewinn-GutscheinEin Glücksfall erster Kajüte sorgte am Samstag vor Weihnachten 2006 dafür, daß ich nach meinem siebten Anruf, kurz vor Ende der Reisesendung WOLKENLOS endlich durch kam, meinen Namen auf Band sprechen durfte und tatsächlich einige Minuten später als überglücklicher Gewinner einer AIDA-Kreuzfahrt für zwei Personen gezogen wurde – inkl. 500,– Euro Taschengeld von VOX / RTL und Unterbringung in einer Aussenkabine! Was für ein Hammer… ES FUNKTIONIERT! ;-P (Ich glaub wir haben damals den ganzen Wohnblock mit unserem Jubelschrei aufgeschreckt!)

Nach bangem Warten über die Feiertage kam dann Anfang Januar 2007 endlich der erlösende Anruf vom Redakteur der Sendung und wir hatten die Sicherheit, daß es Ende März nach Jamaika ging um an Bord des Clubschiffes AIDAaura eine ganze Woche lang durch die Karibik zu schippern. Kurz darauf war auch das Taschengeld auf dem Konto und der Gutschein flatterte in’s Haus.  Nach einer freundlichen Beratung von AIDA-Cruises am Telefon reservierten wir eine Aussenkabine in der Schiffsmitte, wo der Aufenthalt auch bei extremem Wellengang wenig Seekrankheit verursachen soll…

AIDAaura
Die Karibik Route aura 2 ging damals noch von Montego Bay auf Jamaika über Cozumel auf der Halbinsel Cancun in Mexico, Belize City, Honduras und Grand Cayman zurück nach Jamaika. (Honduras ist inzwischen leider nicht mehr im Programm, daher tu ich mir auch schwer einen passenden Routenplan als Bild zu finden.)

Flughafen München SchneeregenZum Abschied aus Deutschland regnete und schneite es tatsächlich noch einmal, aber das war uns dann auch schon herzlich egal, denn einen knappen Tag später sollten wir dann schon „The sun of Jamaica“ auf unserer Haut spüren. Nach Ihrer letzten Zigarette vor dem Check-in konnte ich auch meine Begleitung endlich zum Boarding überreden…
Anstrengend ist es immer, wenn man mehr als fünf Stunden im Flugzeug sitzt. Auf dieser Reise wurden es geschlagene zehneinhalb Stunden. Mit viel Lesen, iPod hören, Bordfilmchen gucken und dem vergeblichen Versuch ein wenig Schlaf zu finden verging die Zeit dann einigermaßen erträglich.

Endlich am Ziel in Montego Bay angekommen waren wir dann erst einmal ziemlich erschlagen…

AIDAaura Jamaika Montego Bay HafenNach der kurzen Busfahrt zum Hafen und einem kühlen Begrüßungsdrink standen wir dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang vor unserer Heimat für die kommende Woche – die AIDAaura, in all ihrer Pracht. 13 Stockwerke hoch stand der Riesenpott vor uns und wir stellten uns ernsthaft die Frage, wie dieses Ungetüm aus Metall schwimmen kann…

Die Koffer wurden vom fleißigen Personal an Bord gebracht und vor unsere Kabine gestellt, während wir uns die Zeit nahmen das Schiff ein wenig zu erkunden.

Nachdem wir aber von der langen Reise, dem Klimawechsel und der Zeitverschiebung ziemlich am Ende unserer Kräfte waren, gab es nach dem Essen nur noch einen kleinen Cocktail und dann ging es trotz laufender Poolparty ab in die Federn…

Daniel AIDA RelaxenDer erste Tag an Bord war ein Seetag, denn die Reise Richtung Mexico dauerte etwas und so war nach der vorgeschriebenen obligatorischen Seenotrettungsübung / dem Drill gegen 11:00 Uhr morgens genug Zeit sich in die Sonne zu legen, ein paar Spielchen mit der netten Animation an Bord mit zu machen und frisch gegrillte Leckereien unter strahlender Sonne auf dem Pooldeck zu genießen. Beim Erraten bekannter Filmmelodien am Nachmittag staubte ich dann zusammen mit einem anderen Passagier den ersten Platz ab und ergatterte mir eine AIDA-Kappe. Naja, so als hauptberuflicher DJ in München und Oberbayern hat man halt doch einiges an musikalischer Erfahrung vorzuweisen… *grins*

AIDAaura Richtung Mexico SonnenuntergangDa es Richtung Westen ging fuhren wir mit 27° Grad warmem Wasser unter dem Kiel dem Sonnenuntergang entgegen und konnten es kaum erwarten endlich fremde Gefilde zu erkunden, denn von Montego Bay hatten wir leider kaum etwas gesehen…

Am Abend stellten wir Kleingläubigen dann mit Erschrecken fest, daß EC-Karte nicht gleich Kreditkarte ist. Obwohl wir uns an Bord eines deutschen Kreuzfahrtschiffes glaubten, wurden an Bord keine anderen Zahlungsmittel als Bargeld und Kreditkarte akzeptiert. So mußten wir schleunigst einige teure Ausflüge welche wir bereits vorab reserviert hatten streichen, da wir keine Ahnung hatten wo wir in der Karibik mit unseren EC-Karten Bargeld für die knappe Reisekasse abheben konnten um am Ende der Reise die auf der Bordkarte angefallenen Kosten zu bezahlen. Die nette Dame an der Rezeption meinte, daß Grand Cayman eine bekanntes Steuerparadies und auch eine Bankeninsel sei und dort am ehesten die Chance zur Bargeldabhebung mit der EC-Karte bestünde, dazu aber später mehr…

Soviel schon mal vorab:
Verlaßt Euch außerhalb Europas bloß nicht auf die EC-Karte!
😉

Sonnenaufgang Cozumel Cancun MexicoDank anhaltendem Jetlag konnten wir es am Folgetag kaum erwarten in Cozumel anzulegen, denn frische Luft, Licht und Bewegung sorgen dafür, daß es einem schnel wieder besser geht.  Unseren Ausflug zu den Delphinen hatten wir am Vortag aus Kostengründen gecancelt und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung City.

Daniel AIDAaura Cozumel Cancun Mexico HafenUnser Anlegeplatz war noch von einem der heftigen Herbststürme angegriffen und der Hauptanlegeplatz für die wirklich großen Schiffe lag ein Stück weiter Richtung Stadt. Dort lag die riesige Carnival Glory vor Anker – genau DAS Teil und die Einkaufsstrasse dort wollten wir uns genauer anschauen…

Der Weg zog sich ganz schon und bei der Hitze war es schon eine ziemiche Anstrengung bis wir endlich am Ziel waren. Dort gab es nicht nur diesen Riesenkreuzer mit Platz für 3500 Passagiere sondern auch gleich die passende Shoppingmall dazu, nur für die hauptsächlich amerikanische Kundschaft eingerichtet, mit jeder Menge billigem Gold, Alkohol, T-Shirts und sogar einem klitzekleinen Hard Rock Cafe.

Carnival Glory Cancun Cozumel Mexico BegrüssungVor der Carnival Glory wurden die Gäste von „Maya-Kriegern“ in deren historischen Federkostümen begrüßt. Soviel Luxus hatten wir von der AIDA nicht… 😉

Ein Stückchen weiter die Straße hinunter fing dann die richtige Stadt an, in der sogar noch Eselskarren fuhren. Der Anblick der schmutzigen Straßen ließ uns schnell wieder umkehren. Wir besorgten uns „Mexican Viagra“ in Form eines leckeren Tequilla-Honig-Likörs und eine kleine Flasche Meskal samt Raupe, die immer noch verschlossen daheim im Schrank steht, weil sich bisher keiner traute das Zeug zu trinken… ;o)

Für den langen Weg zurück nahmen wir ein Taxi, welches uns mit knapp drei US-Dollar Fahrpreis recht günstig erschien, jedoch konnte der Fahrer natürlich nicht auf unseren Fünfer rausgeben und sackte somit wesentlich mehr Trinkgeld ein als er bekommen hätte…

Haltet also immer schön passendes Kleingeld parat auf Reisen,
man zieht Euch auf Reisen (leider) wo man kann über den Tisch!

Frühstück auf der AIDAAn Bord der AIDA hatten wir natürlich Vollpension und so waren lediglich Extras wie der Wellnessbereich, Getränke an der Bar oder Fotografien vom Bordfotografen zu bezahlen. Sämtliche Buffets und die Getränke zum Essen waren natürlich kostenlos und mehr als reichlich. Die Qualität des Essens an Bord entsprach dem gehobenen deutschen Standard. Schön und lecker war das Nutella zum Frühstück, wie man hier unschwer erkennen kann. Das Bild entstand kurz vor Belize, dem grünen Juwel im Herzen Mittelamerikas.  Mit einem Tenderboot ging es schön wackelig an Land…

Belize Dschungel

Im ehemaligen britisch Honduras spricht man Englisch und die einzig gut geteerte Straße ist der Highway von Nord nach Süd. Entsprechend holprig ging es weiter, raus aus Belize City Richtung Dschungel, denn wir hatten eine geführte Wanderung im Regenwald gebucht. Seinem Namen alle Ehre machend wurden wir im Bacab Eco Park Belize auch gleich mit einem Wolkenbruch vor Ort begrüßt und so verschob sich das geplante Programm leider etwas. Die Führung durch die grüne Hölle war schön, aber schweißtreibend. 😉

Viele Tiere gab es leider nicht zu sehen, dafür jede Menge Pflanzen und ein lecker Essen nach der Dschungelwanderung…

Zurück am Hafen gab es eine weitere Chance zum Shopping und so kaufte ich ein Fläschchen von dem Zeug, welches ich Mittags zum Essen im Dschungelcamp hatte:

Mary Sharp’s Belizean Heat
Ein wahres Teufelszeug, diese lecker-scharfe Habanero-Soße! >;-)

Nach dem Abendessen und einem kurzen Besuch in der Anytime Bar zum Feierabendbierchen mit angenehmer Hintergrundbeschallung, holte uns sehr schnell wieder die Müdigkeit ein. Der Tag war lange gewesen, wir waren aktiv und das Klima einfach nicht gewohnt. So ging es gemächlich auf die Kabine, wo wir nach ein wenig Bordfernsehen schnell einschliefen. Generell kann man sehr gut an Bord dieses Schiffes schlafen. Man hört in der eigenen Unterkunft so gut wie nichts von den anderen Mitreisenden und auch den Wellengang spürt man dank ausgefahrener Stabilisatoren auf diesen moderen Kreuzfahrtschiffen nicht. Selbst unerfahrene Reisende sollten hier kein Problem haben sich wohl zu fühlen…

Neuer Tag – neues Land – so läuft das mit den Erlebnisreisen an Bord eines Schiffes der AIDA-Flotte und dieses Konzept geht wunderbar auf. Man schläft in einem fahrenden Hotel und erwacht gut erholt an einem neuen, interessanten Ziel…

Honduras San Pedro Sula Schulbus
Nächste Station war Honduras, wo meine Begleitung einen Wellnesstag einlegte und ich unbedingt sehen wollte wo und wie Kaffee gemacht wird. Mit einem lokalen Schulbus ging es auf dieser etwas anderen Kaffeefahrt, vorbei an zahlreichen Ortschaften mit teils sehr heruntergekommenen Häuschen, vom Meer ins Landesinnere nach San Pedro Sula. Eine andere Option wäre übrigens ein sicher auch sehr interessanter Besuch auf einer Bananen-Plantage gewesen…

Wie alle Länder Mittelamerikas ist auch Honduras ein sehr armes Land, was man an jeder Ecke sehen kann. Private Firmen und öffentliche Plätze werden von schwer bewaffneten Wachposten geschützt. Diese politisch unsichere Lage dort war wohl ein Grund diese schöne Destination von der Route der AIDA-Schiffe zu verbannen – schade drum!

Shopping Einkaufen Honduras San Pedro SulaZuerst durften wir ein wenig shoppen, wobei man sich das nicht so vorstellen darf wie in einem Einkaufszentrum in Deutschland oder auf einem Marktplatz in der Türkei. Hier gab es eine riesige, überdachte Halle mit Flohmarkt-Flair, wo man wirklich alles bekam, was man als Tourist oder zum Überleben braucht. Klamotten, Essen, Getränke, Möbel, Zigarren, Seife, Parfüm, und, und, und…

Dazu lief im Hintergrund Live-Musik von einer kleinen Familie, welche auf einem Xylophon folkloristische Melodien spielte. Klingt jetzt ein wenig idyllisch und machte auf mich auch diesen Eindruck – aber nichts schien gestellt…

Daniel Kaffeefabrik Honduras San Pedro SulaDanach ging es direkt weiter zur Kaffee-Fabrik (Sogimex, Coffee of Honduras) und das war dann wirklich ein Erlebnis. Nach einem Empfang mit frischem Kaffee (samt amerikanischem Kaffeeweisser) und kühlem Wasser ging es direkt in die kleine Fabrik – samt Schutzhelm und Atemmaske, denn was da drin so an Fremdstoffen durch die Luft fliegt ist für europäische Nasen und Münder nix. Die Arbeiter hingegen schufteten dort ohne jeglichen Schutz.

Im Prinzip wurde dort der angelieferte Rohkaffee von seinen Fremdstoffen wie der Schale und den Ästen gereinigt und in drei Qualitäts-Kategorien aufgeteilt. Die schlechteste, bei welcher man selten erkennen konnte, daß es wirklich eine Bohne war, wurde für die landeseigene Produktion verwendet. Die mittlere Qualiät bestand aus handelsüblichen Bohnen, wie man sie auch hier im Supermarkt kaufen kann. Die beste Qualität, wo wirklich jede Bohne aussieht wie die andere, wurde als BIO-Kaffee verkauft.

San Pedro Sula Honduras KaffeefabrikDie Kaffeeröstung selbst wurde dann erst beim Abnehmer der Bohnen gemacht, denn dabei entfaltet sich das Aroma und wenn die Bohnen erst noch Wochen auf einem Containerschiff unterwegs sind bringt das nix.

Abgepackt wurde das Endergebnis in handelsübliche Säcke mit 69,5 Kilo, wie man auf dem Bild nebenan schön sehen kann. Diese Säcke wurden dann im Akkord von den Arbeitern in der Lagerhalle nebenan gestapelt.

Zum Abschluß zeigte uns der wirklich nette Vorarbeiter noch wie die Bohnen von Hand über der Flamme geröstet wurden und das extrem gut duftende Endergebnis durften wir dann abgepackt in 250 Gramm Säckchen kaufen und mit nach Hause nehmen. Dem Geschmack dieses tollen Kaffees trauere ich heut noch nach, denn was unser Kaffeevollautomat aus diesen frischen Bohnen zuhause zauberte war wirklich vom Feinsten – und geschmachlich wesentlich besser als der angeblich so tolle BLUE MOUNTAIN Kaffee von Jamaika!

Sundonwer AIDAaura
Schon gegen Mittag war ich wieder an Bord zurück und konnte den Nachmittag noch etwas in der Sonne relaxen und vor dem Abendessen noch einen lecker Sundowner in Form eines frischen Mojito am Heck der AIDAaura genießen.  Richtung Grand Cayman lag nun ein weiterer Seetag vor uns, welchen wir mit Sonnenbaden und Ausruhen auf der Kabine verbrachten. Auch wenn bisher jeden Abend eine tolle Show lief schafften wir es erst an diesem Tag das Theater zu besuchen und waren schwer beeindruckt von allem was das Entertainment-Team so auf die Beine stellte. SeeLive-Tivoli hat sich da echt viel Mühe gegeben, sowohl bei der Auswahl der Shows, als auch bei der Wahl und der Ausbildung der Künstler.

Stingray City Grand Cayman IslandDer letzte wirkliche Landgang bildete dann auch das absolute Highlight der Reise – das Steuerparadies Cayman Island! Das Beste zum Schluß…
Im azurblauen Wasser der karibischen See ging es begleitet von Reggae-Klängen hinaus nach Stingray City, einer Sandbank im Nordwesten der Insel, wo Stachelrochen in den 60er-Jahren durch Fischabfälle angefüttert wurden. Mit diesen zahmen, samtweichen Tieren kann man dann schwimmen und schnorcheln, ja man darf sie sogar knutschen – es soll sieben Jahre Glück bringen! Zwar sind viele Touristenboote vor Ort, aber das stört nicht wirklich dieses einmalige Erlebnis.

Daniel Hard Rock Cafe Grand Cayman Islands

Am Nachmittag fanden wir dann nach einem gemütlichen Spaziergang über den Marktplatz der Hauptstadt endlich die lange gesuchte Bank, die auch unsere EC-Karten mit Maestro-Logo annahm. Das königlich kanadische Bankhaus akzeptierte uns auf Anhieb und so konnten wir uns zum Abschluß der Reise noch den Besuch im Hard Rock Cafe Cayman Islands leisten.

Die Abbuchungsgebühren von dieser kanadischen Bank in der Karibik waren übrigens im Nachhinein günstiger, als wenn wir in Deutschland vom Automaten einer fremden Bank abgebucht hätten… *kopfschüttel*

AIDA letzter Sonnenuntergang Karibik
Nach der Rückkehr an Bord genossen wir den letzten traumhaften Sonnenuntergang dieser einmaligen Reise und machten uns nach dem Abendessen daran unsere Koffer wieder zu packen. Am nächsten Tag sollte das Schiff wieder in Montego Bay einlaufen und die Kreuzfahrt ein glückliches Ende finden.

Doch eine böse Überaschung wartete noch auf mich, als ich beim Warten auf unsere Abholung einen älteren Herren beim Klo-Flitzen beobachtete. Mehrere Gäste, u.a. auch meine Wenigkeit, hatten sich irgendwo noch einen Durchfall eingefangen. Supertolle Sache – mit Diarrhoe über neun Stunden im Flieger sitzen, das wollte ich nicht… 😦

Und so konsultierte ich von unserem letzten Bargeld noch die Bordärztin, welche mir nach einer kurzen Untersuchung IMODIUM AKUT für den Heimflug verpaßte, was mich über 50,– Euro kostete. Zwar wurde das Geld anstandslos von der ADAC-Reiseversicherung bezahlt, aber der Rückflug war alles andere entspannend… 😉 Sorgt also immer für eine gut ausgestattete Reiseapotheke – es lohnt sich auf jeden Fall!

Ein kleiner Tipp noch für die Insel Jamaica selbst:
RESPECT ist dort das einzige was wirklich zählt und gemeint ist damit Trinkgeld in respektabler Höhe. Inzwischen nimmt man dank des Wechselkurses lieber Euro als Dollar. Laßt Euch bitte nicht abzocken und tragt oder rollt Euren Koffer selbst die paar Meter zur Abfertigung, denn die schwarzen Jungs die da stehen sind nicht von der Reisegesellschaft… wir dachten es und wurden zur Kasse gebeten! :-/

AIDA DJ Dan
Dennoch schwor ich mir damals wieder einmal eine Kreuzfahrt zu machen, wollte aber dieses Mal Teil der Crew sein und so war ich im November 2008 auf dem AIDA Assesment Center für den Posten als Discjockey an Bord der Clubschiffe der AIDA-Flotte in Hamburg. Zwei Tage wurde ich vorallem auf Teamfähigkeit und natürlich auf mein unterhaltendes Talent getestet, für gut befunden und beginne meine erste Tour von neun Wochen an Bord der AIDAvita auf eigenen Wunsch am 28. August 2009 im westlichen Mittelmeer. Davon wird dann in diesem Blog der kleine Seeräubär Jack Bearow berichten.

Sollte die erste Tour gut laufen steht das zweite Engagement für acht weitere Wochen ab dem 14. Dezember 2009 in der Karibik auf dem Plan. Weihnachten und Silvester unter karibischer Sonne… was kann es auf Erden schöneres geben frage ich Euch? 🙂

Reise, Reise Seebär Reise!

Jack Bearow m Flughafen

Auf geht die Reise… Schawoll!

Meine neuen Besitzer haben mich endlich weg geschafft von dieser nebligen Insel in der Nordsee, die im Januar anscheinend nur nachts seinen klaren Himmel zeigt.

Nun stehe ich nach einem recht holprigen Flug in einer Propellermaschine am Flughafen in Düsseldorf und hab noch ganz wacklige Beinchen. Stürmischen Seegang, das Rollen &  Stampfen an Bord meines Piratenschiffes bin ich zwar gewohnt, aber die letzte viertel Stunde mit diesen fliegenden Höllenhunden haben mir den Magen ganz schön umgedreht… blödes Wetter! Wo gibt’s hier Rum?

Nun gucke auf die Anzeigentafel mit all den exotischen Zielen verteilt über die ganze Welt und hoffe doch sehr es zieht die beiden in den Süden! 🙂