Mini-Kreuzfahrt auf der Ostsee mit der Tallink Silja Line – Tag 1 von 4

 99-Jack-Bearow-Maedels-KnutscherAhoi und Servus liebe Blogleser,

hier ist er endlich wieder, der kleine Seeräubär und Reiseblogger Jack Bearow, mit jede Menge neuen Abenteuern im Gepäck – darum war es auch so lange so ruhig hier im Reiseblog, aber auf Twitter war einiges geboten! Unter anderem standen ein Fünf-Sterne-Hotel am schönen Tegernsee und der legendäre Ballermann auf Mallorca auf dem Reiseplan – mehr dazu aber ein ander mal. Zwinkerndes Smiley

Jetzt jedoch erst einmal ein ganz besonderen Erlebnis:

Meine erste, voll gesponserte Pressereise!

Nahezu alles in diesem Reisebericht (und in den folgenden drei Teilen) wurde von der Tallink Silja GmbH bezahlt und von Dederichs Reinecke & Partner – Agentur für Öffentlichkeitsarbeit organisiert. Dafür geht noch einmal mein ganzer Dank an die Damen die sich so ins Zeug gelegt haben, um drei Reisebloggern und sieben Reisejournalisten aus ganz Deutschland und Österreich das Baltische Meer zu zeigen. Wie Ihr oben seht gab es sogar ein extra Wellness-Programm für mich süßen Kuschelbären.

Dennoch gilt wie immer:

Wenn ich hier ein Lob ausspreche, dann ist es verdient!

Sogar das Wetter hat mitgespielt, denn während die halbe Republik gegen Hochwasser kämpfte, erwartete uns Stockholm Anfang Juni bei Sonnenschein und 24 Grad Außentemperatur. 

01-Silja-Serenade_HelsinkiNach dem bequemen Transfer vom Arlanda Flughafen mit dem Flygbussarna (Flughafenbus), über die Cityterminalen (Busbahnhof), trafen wir uns am Stockholmer Freihafen Frihamnen. Dazu sei gesagt, daß ich als leidenschaftlicher Kreuzfahrer schon viele Häfen weltweit gesehen habe, aber noch keine so modernen, sauberen und gepflegten Terminals wie die auf dieser gesamten Mini-Kreuzfahrt. Auch das Boarding klappte wie am Schnürchen – einfach Bordkarte einschieben und los geht die Seefahrt…

02-Vierer-Kabine-Silja-Serenade

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Zuerst einmal wurden die Kabinen bezogen und inspiziert. Da die Fähre von Stockholm über die Aland-Inseln nach Helsinki fast ausgebucht war, wurden wir einzeln in Vierer-Kabinen untergebracht. Diese waren zwar etwas altbacken eingerichtet, aber sauber und bequem.

Bevor es dann zum nächsten Pflichttermin an Bord ging, mußte ich erst einmal das Schiff inspizieren. Anbei ein paar Bilder vom Rundgang an Bord und auf Deck.

 

04-Mummins-Silja-Serenade04-Jack-Bearow-MumminWer kennt sie noch, die lieben Mumins, die als Maskottchen der Tallink Silja Line fungieren? Smiley  Ich als kleiner Seeräubär war gleich ganz hin und weg von den knuddeligen, nilpferdartigen Trollwesen aus der gleichnamigen Zeichentrickserie. Man begegnet ihnen überall an Bord und gerade die Kinder lieben sie.

Für die Kleinen gibt es übrigens an Bord der Tallink Silja Schiffe ganz tolle Möglichkeiten Spaß zu haben – sei es mit Mama und Papa in der Pool-Landschaft oder mit den anderen Kindern an Bord im eigens bereit gestellten KidzClub – da können die Eltern auch mal ganz entspannt die Beine hochlegen…

05-Santa-Claus-Schiff

Die Silja Serenade hat zudem noch eine weitere wichtige Aufgabe:
Sie ist das offizielle Schiff des finnischen Weihnachtsmannes – HO HO HO!

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Blick auf das Promenaden-Deck der Silja Serenade.

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So sehen die Schiffskabinen vom Promenaden-Deck aus betrachtet aus.

Nach meinem ersten inoffiziellen Rundgang gab es noch eine offizielle Führung durch die wirklich beeindruckende, 203 Meter lange und 32 Meter breite, Silja Serenade.

Vom Oberdeck aus konnte man dann auch die beiden Schwesternschiffe Tallink Romantika und Baltic Queen bewundern.

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Tallink Romantika im Hafen von Stockholm / Schweden.

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Baltic Queen im Hafen von Stockholm / Schweden.

Dann hieß es schon “Leinen los!” und ab ging die gemächliche Fahrt bei Sonnenschein durch den wunderschönen Schärengarten von Stockholm. Ein paar Eindrücke davon will Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier haben übrigens viele Stockholmer – inklusive der schwedischen Königsfamilie – Ihre Sommerhäuschen und ich verstehe jetzt auch ganz gut warum…

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Im Kielwasser der Tallink Romantika und Queen Victoria.

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Ein kleiner Schären-Dampfer und die große Queen Victoria (Cunard Line).

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Der schwedische Schärengarten in der Abendsonne.

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Als es dann draußen nach einem heißen, skandinavischen Tag endlich etwas kühler wurde, suchte auch ich nach etwas innerer Abkühlung und fand diese im riesigen Duty-Free-Shop an Bord der Fähre. Die gigantische Auswahl an Alkohol aus aller Welt und anderen zollfreien Waren läßt einen wirklich staunen.

Über 50 % des Umsatzes an Bord wird auch mit diesen Shops gemacht. Ganz schön durstig, die Skandinavier, die das Bier sogar palettenweise vom Schiff schafften. Nach langem Suchen fand auch meine Wenigkeit, der durstige kleine Seeräubär, etwas wirklich geiles zu trinken… Zwinkerndes Smiley15-Duty-Free-Zollfrei-Einkaufen-Silja-Serenade

Gut sortiert: Der Tallink Silja Duty-Free-Shop mit Genussmitteln aus aller Welt.

Nach einem gemütlichen Abendessen in großer Runde am leckeren Buffet mit reichlich Auswahl stand dann noch das Abendprogramm auf dem Plan. Disco war angesagt, und so sehr mich das als ständiger Begleiter von DJ Dan auch interessierte, überkam mich dann nach diesem langen Tag auf Reisen doch ganz gewaltig die Müdigkeit. Obwohl es kurz vor Mittsommer war und die Sonne noch lange am Himmel schien drückte es mich mich mit aller Wucht in die Koje. Die leicht schwankenden Schiffsbewegungen taten dann ihr restliches dazu, aber das war auch gut so, denn in den folgenden Tagen stand volles Programm auf dem Plan…

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Die Bord-Disco im leeren Zustand unter tags – bestens ausgerüstet mit Sound, Light und Bar – da steigen wirklich die heißesten Partys in der Ostsee – hab das dann später auf der Reise auch noch live und in Farbe erlebt… Smiley 

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Mit den beiden letzten Bildern verabschiede ich mich dann für dieses mal – drei weitere spannende und vollgepackte Tage auf dieser Mini-Ostsee-Kreuzfahrt mit den Stationen Helsinki, Tallin und wieder Stockholm folgen noch und ich werde bald davon berichten – Ehrensache!

Was ich aber jetzt schon mit Sicherheit sagen kann ist, daß ich dieselbe Tour mit ein wenig mehr Zeit im Gepäck sicher noch einmal so um den legendären schwedischen Midsommar herum machen werde – darauf freue ich mich jetzt schon!

Schiff Ahoi und allzeit eine handbreit Wasser unter dem Kiel,

Euer Seeräubär Jack Bearow

Zum Schluss noch meine Buchtipps:

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Kreuzfahrt – 9 Tipps für Anfänger

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Schiff Ahoi, Ihr Landratten und Fernwehgeplagten!

Nachdem ich als alter Seeräubär doch schon einige Zeit auf hoher See verbracht habe, hier mal einige Tipps und Tricks, wie man (und Kind und Frau) als Kreuzfahrtneuling die tolle Reise auch wirklich ungetrübt genießen kann.

Weitere Anregungen sind natürlich erbeten! Smiley

Hier schon mal meine neun Tipps für die entspannte “Jungfernfahrt”.

Meine erste Kreuzfahrt war übrigens an Bord dieser wunderschön lächelnden Dame:

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AIDAaura im Hafen von Cancun / Mexico

1. Der Kapitän wird pünktlich ablegen!

Ob der Flug aufgrund des schlechten Wetters gestrichen war oder es Stau auf dem Weg zum Hafen gab interessiert die Kreuzfahrgesellschaften reichlich wenig. Man hat einen Fahrplan einzuhalten und wird keine unnötigen Liegegebühren an die Hafenmeisterei zahlen.

Das Schiff wird ohne Sie ablegen, denn verantwortlich für das Erscheinen an Bord sind alleine Sie!

Falls möglich: Eine Nacht vorher anreisen!

Sollten Sie nicht komplett in einer Clubschiff-Pauschalreise verplant sein, dann tun Sie sich selbst den Gefallen und reisen Sie einen oder noch besser mehrere Tage vor Kreuzfahrtbeginn an. Dies hat außer einem extrem entspannten Urlaubsstart den Vorteil, daß Sie sich schon vorab aklimatisieren können und den Jetlag locker abschütteln. Somit geht Ihnen dann an Bord kein Tag verloren, auch wenn es nur der erste Seetag sein sollte.

Kleiner Tipp bei Fernzielen:

Viele Kreuzfahrt- und Clubschiffreiseanbieter bieten sogenannte Anschlussurlaube an, welche man natürlich auch vorab als Badeurlaub buchen kann.

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Queen Victoria vor Firostefani / Santorin / Kykladen / Griechenland

2. Bargeld Ade – Ahoi Bordkarte!

Ganz egal ob Traumschiff MS Deutschland, Clubschiff AIDA oder Hanse Explorer – sobald Sie an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gehen erhalten Sie die Bordkarte, welche als Zahlungsmittel, Zimmerschlüssel und Bordpass in einem dient. Verlieren Sie diese Karte also bitte nicht!

Bargeld ist an Bord von Kreuzfahrtschiffen verpönt. Und wenn Sie unbedingt Tringkeld geben wollen, obwohl dies bei den meisten Buchungen schon inklusive ist, dann sollten Sie dies handschriftlich auf der jeweiligen Abrechnung eintragen. Falls Sie länger als eine Woche unterwegs sind empfiehlt es sich nach der ersten Woche einen Zwischenstand an der Rezeption ausdrucken zu lassen, damit Sie den Überblick nicht verlieren. Denn die dicke Rechnung kommt zu Schluss…

Für alle zusätzlichen Einkäufe in den Bordshops oder für die Buchung von Landausflügen empfiehlt sich eine Kreditkarte – keine EC-Karte! Letztere wird nicht einmal an Bord von Kreuzfahrtschiffen mit deutscher Reederei akzeptiert.

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Oasis of the Seas vor St. Martin / Karibik

3. Erster Bordtag – Was tun bis die Koffer kommen?

Es wird einige Zeit dauern bis Ihre Koffer vor, bzw. in der Kabine zur Verfügung stehen. Bevor Sie lange dort auf die Lieferung der Gepäckstücke warten, würden Sie doch sicher gerne schon einmal das Schiff erkunden oder an Deck in der Sonne brutzeln, nicht wahr?

Packen Sie also vorab Bikini oder Badehose, Sonnencreme, Lesestoff und was Sie sonst noch so brauchen in Ihr Handgepäck um bereits die ersten Stunden an Bord zu nutzen. Ein großes Handtuch oder zumindest die Karte für ein solches haben Sie bereits auf der Kabine.

Machen Sie es nicht wie der Rest und stehen Sie nicht ratlos in der Gegend rum.
Sie wissen jetzt wie es geht!
Smiley

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Carnival Dream im Hafen von Monaco

4. Vergessen Sie bloß den Reisepass nicht!

Auch wenn die Kreuzfahrt nur innerhalb der EU stattfinden sollte, wollen die Kreuzfahrtgesellschaften den Reisepass des Passagiers haben. Dieser gilt dann als Nachweis, daß Sie tatsächlich die Person sind für die Sie sich ausgeben und sollte nach Ende der Reise mindestens noch sechs Monate gültig sein.

Aufbewahrt wird der Reisepass während der gesamten Kreuzfahrt beim Schiffspurser im Schiffstresor.

Es gibt außerdem selten eine Kreuzfahrt, welche nicht mindestens einen Hafen außerhalb der Europäischen Union anläuft, auch wenn es nur ein Tag in der Türkei, Ägypten, Marokko oder Tunesien sein sollte.

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MSC Poesia vor Curaco / ABC-Inseln/ Karibik

5. Garantiert den schönsten Ausflug erwischen.

Gönnen Sie sich zwei oder drei der angebotenen Landausflüge um etwas von Land und Leuten zu sehen. Es sei denn Sie bevorzugen es mit zwei bis dreitausend anderen Passagieren wie ein Heuschreckenschwarm über das ehemalige Fischerdorf herzufallen.

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen den schönsten Ausflug vor Ort auf jeden Fall zu ergattern, dann reservieren Sie frühzeitig per Internet all die Landgänge, welche Sie interessieren. Schnell sind diese vergeben und an Bord bekommt man dann lediglich noch die Restposten.

Danach können Sie sich getrost Zeit lassen und im Web den Veranstalter ausfindig machen um selbst dort günstig zu buchen. Die Buchung an Bord kann man auch kurzfristig wieder stornieren. Andere Passagiere sind froh dann noch unverhofft einen freien Platz zu bekommen.

Buchen Sie den Ausflug selbst!

Viel Geld lässt sich sparen, wenn man heraus findet welcher Veranstalter die Landausflüge arrangiert. Meist sitzt dieser in einem Büro direkt am Hafen und dank Internet haben Sie die Chance einen Ausflug an der Küste, im Urwald, zum Schnorcheln oder zu Sehenswürdigkeiten selbst viel billiger direkt zu buchen.

Allerdings droht bei diesen nicht offiziell vom Kreuzfahrtveranstalter organisierten Ausflügen die Gefahr, das Schiff nicht mehr rechtzeitig vor dem Ablegen zu erwischen.

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Costa Neoromantica vor Oia / Santorini / Griechenland

6. Achtung: Kein offenes Feuer an Bord!

Es klingt im ersten Moment logisch, daß außer Feuerzeugen und Zigaretten, Zigarren oder Pfeiffen kein offenes Feuer an Bord eines Schiffes gestattet ist. So ein Brand an Bord kann schnell außer Kontrolle geraten.

Zu den unerwünschten Hitzeerzeugern an Bord eines Schiffes zählen aber auch Bügeleisen, Fön, Haarglätteisen, Waffeleisen, Wasserkocher und alles andere was große Hitze erzeugen kann. Dies sind gesetzlich vorgeschriebene Brandschutzbestimmungen.
.o0(Man glaubt es kaum, welche Utensilien so mancher Reisende an Bord mitbringt.)

All das wird Ihnen vor Betreten des Schiffes rigoros abgenommen und erst am Ende der Schiffsreise wieder zurück gegeben. Packen Sie es also erst gar nicht ein und sparen Sie sich das unnütze Gewicht im Reisegepäck.

Einen Haartrockner finden Sie in jedem Bad an Bord, der günstige Bügelservice der Bordwäscherei erledigt das mit der glatten Wäsche über Nacht und für den Extremfall gibt es meist sogar Friseure an Bord.

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Legend of the Seas vor Neapel

7. Seekrankheit – wenn sich der Magen umdreht…

Zwar ist der normale Wellengang auf den großen Kreuzfahrtschiffen dank (in der Regel) ausgewählter Schönwetterrouten und wirksamer Stabilisatoren im Rumpf kaum spürbar, aber dennoch ist es möglich, daß Ihnen aufgrund der ungewohnten Bewegungen unter Ihren Füßen übel wird. Reisekrankheit nennt sich das offiziell. Schuld daran ist Ihr Gleichgewichtssystem, welches mit der neuen Situation nicht gleich klar kommt.

Reisekaugummis oder Pflaster mit Scopolamin gegen Reisekranheit sind hier recht hilfreich, machen aber auch müde. Wer es natürlich bevorzugt sollte zu Ingwer-Tabletten oder Ingwer-Bonbons greifen.Polarstern_stabilizer

Stabilisierungsflosse bei einem Hochseeschiff (Quelle: WikiPedia)

Weitere Tipps gegen Seekrankheit:

  • Halten Sie sich nicht im Innenraum auf, sondern gehen Sie an Deck und passen Sie sich den Bootsbewegungen an, anstatt sich krampfhaft entgegenzustellen. Fixieren Sie dabei einen Punkt am Horizont.
  • Der Tipp, sich dort auf den Boden, bzw. in die Kajüte zu legen, wo die Schiffsbewegungen am ruhigsten sind, gilt nur, wenn Ihnen bereits sehr übel ist.
  • Auf einem Segeltörn, können Sie sich durch leichte Arbeiten an Deck ablenken. Verrichten Sie keinesfalls körperlich anstrengende Tätigkeiten unter Deck. Vorsicht vor allen Arbeiten, bei denen man den Kopf bücken muss.
  • Nehmen Sie am Abend vor der Seefahrt nur leicht verdauliche, warme Mahlzeiten zu sich, also fettarme Nahrung mit wenig Ballaststoffen.
  • Beginnen Sie die Kreuzfahrt ausgeschlafen, in Ruhe und ohne Hektik.
  • Beschäftigen Sie den Magen während der Reise mit kleinen Mengen Zwieback, getrocknetem Weißbrot, Salzstangen oder Keksen. Oft hilft es auch nur einen einfachen Kaugummi oder ein Gummibärchen zu kauen.
  • Meiden Sie penetrante Gerüche z.B. üble Essens-, Benzin- oder Toilettengerüche, da sie die Übelkeit beschleunigen.
  • Auch wenn es schwer fällt: Verzichten Sie weitgehend auf Alkohol, Kaffee und Nikotin!
  • Meiden Sie Gespräche über Seekrankheit, denn alleine die Angst davor kann bereits Übelkeit hervorrufen.
  • Auch mit Entspannungsübungen kann man das Problem in den Griff kriegen, beispielsweise mit Atemübungen, autogenem Training, Yoga, Meditation oder progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen. Allerdings ist regelmäßiges Training unerlässlich.

Seeräubär Jack Bearow rät:

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“Schlag Dir Deinen Magen immer schön randvoll, vor allem bei schwerer See. Wenn der Bauch dann bis zum Anschlag gefüllt ist und kein Hohlraum mehr vorhanden ist, wird Dir nicht mehr so schnell schlecht.“

Probieren Sie selbst ob es Ihnen hilft, das leckere Essen an Bord der meisten Kreuzfahrtschiffe hilft Ihnen hierbei sicher. Aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie nach der einwöchigen Reise fünf Kilo mehr auf die Waage bringen.

Nach wenigen Tagen nimmt die Neigung zur Seekrankheit erheblich ab, dann hat sich das Gehirn an die neuen Bewegungen gewöhnt.

Der Schiffsarzt hat gegen Bezahlung immer schnelle Hilfe parat. Nehmen Sie aber die Rechnung auf jeden Fall mit nach Hause und lassen Sie sich das Geld von einer eventuellen Zusatzversicherung in Sachen Reisen erstatten.

8. Seemannsgarn – nautische Begriffe kurz erklärt…

Kaum an Bord angekommen werden Sie mit allen Möglichen Fachbegriffen überhäuft und das meist von superschlauen Mitreisenden – mit Sicherheit nicht vom Personal an Bord, höchstens mal von einem Animateur aus Spaß. 😉

Aber was bedeuten diese Begriffe in Seemannssprache eigentlich genau?

Hier ein kleines Bord-ABC / Schiffs-ABC:

  • Achtern/Heck: Hinterer Teil des Schiffes
  • Aufsteigen: An Bord gehen
  • Absteigen: Von Bord gehen
  • Anheuern: Arbeit auf einem Schiff annehmen
  • Backbord: In Fahrtrichtung links
  • Brücke: Kommandozentrale des Schiffes
  • Bug: Vorderer Teil des Schiffes
  • Gangway: Bewegliche Außentreppe zum An- und Von-Bord-Kommen
  • Kajüte: (Mannschafts-) Unterkunft an Bord
  • Kaventsmann: Sehr hohe, einzelne Welle
  • Knoten: 1 Knoten = 1 Seemeile in der Stunde = 1,852 Kilometer in der Stunde
  • Koje: Bett eines Seemanns
  • Kombüse: Bordküche
  • Lee: Windabgewandte Seite des Schiffes
  • Luv: Windzugewandte Seite des Schiffes
  • Liferafts: Aufblasbare Rettungsinseln
  • Mittschiffs: Mittlerer Teil des Schiffes
  • Purser: Zahlmeister an Bord eines Schiffes
  • Rollen: Bewegung eines Schiffes um seine Längsachse (1. Ursache für Seekrankheit)
  • Stampfen: Rotationsbewegung eines Schiffes um seine Querachse (2. Ursache für Seekrankheit)
  • Seemeile (inzw. Nautische Meile): 1 Seemeile entspricht 1,852 Kilometer
  • Steuerbord: In Fahrtrichtung rechts
  • Tender / Tenderboot: Beiboot, bordeigenes Verkehrsmittel zwischen Land und SchiffStar-Clipper-Santorini

    Kreuzfahrt-Segler Star Clipper vor Thira auf Santorini / Griechenland

    9. Runter vom Schiff und ab nach Hause!

    Die Kreuzfahrt war schön, hat viele tolle Eindrücke hinterlassen und ist leider auch viel zu schnell vorbei. Jetzt heißt es auschecken und Abschied nehmen. Entweder geht es direkt nach Hause oder in einen schönen Anschlussurlaub vor Ort.

    Sparen Sie sich hierbei Ärger und Geld indem Sie selbst Ihre Koffer die paar Meter zum Zollamt am Hafen tragen oder rollen. Selbst wenn es aussieht als wäre das Personal dort vom Clubschiff oder von der Hafenverwaltung zur Verfügung gestellt, sind es lediglich ein paar arme Burschen, die sich ihr täglich Brot damit verdienen den Koffer 100 Meter zu ziehen und dann viele Dollars oder Euro dafür zu verlangen. Mit einem Dollar Trinkgeld gibt man sich schon lange nicht mehr zufrieden. Euros sind begehrt, werden aber in Münzenform sowieso selten angenommen.

    Vermiesen Sie sich Ihre gute Laune nicht mit Streitigkeiten für solche lapidaren Dienstleistungen.

    Costa-Pacifica-Rom

    Costa Pacifica im Hafen von Civitavecchia bei Rom

    Bildquellen: Wikipedia und Vesseltracker-Account von AIDA-DJ Dan

Besuch der Freizeit- und Reisemesse f.re.e 2013 München

JackBearow DieMaus-Messe-Free-2013Servus und Ahoi, Ihr Landratten,

Seeräubär Jack Bearow war mal wieder auf einer Messe unterwegs, dieses mal auf der Freizeit- und Reisemesse f.re.e 2013 (ehemals C-B-R Freizeit und Reisen) in München.

Auch diese Messe richtet sich hauptsächlich an den Endkunden, entsprechend groß war auch der Besucherandrang an diesem zweiten Messetag.

Da ich Reiseblogger bin, habe ich auch nur die drei Hallen besucht, die sich noch bis zum 24.02.2013 mit Reise und Urlaub beschäftigen. Die Hallen mit Wassersport, Klettern und Caravan habe ich ausgelassen und bitte hierfür um Euer Verständnis. Zwinkerndes Smiley

Äußerst planlos und unprofessionell gestaltete sich erst einmal das Parken nahe des Messe-Eingangs Ost. Dort wurde man kurzerhand mit einem Megaphon auf einen gefrorenen Acker umgeleitet und dann von mehr als einem Dutzend (!) hektischen Parkwichteln in neongelb mal nach links und dann wieder nach rechts gewunken, bis man endlich stand. Schnell noch 8,—Euro abdrücken und dann 1,5 Kilometer bei Eiseskälte zum Eingang laufen. Bei der Rückkehr war der vorher gefrorene Boden angetaut und matschig. Das Parkhaus wäre mir da wesentlich lieber gewesen…

Ein dickes Dankeschön geht an dieser Stelle aber dennoch an die Messe München GmbH für das kostenlose Presseticket und die tolle Gastfreundschaft in der Oase der Ruhe namens Presselounge. Freundliches Personal, lecker Softdrinks, Kaffee und Kekse – so macht der Messebesuch dann auch wieder Spaß.

Marokko-Messe-Free-2013Nach einer kurzen Orientierung ging es für mich los in Halle B5, wo sich – neben einigen Wohnmobilen – die Mittelmeerländer vorstellten.
Gemeinschaftsstände verschiedener Urlaubsregionen wie Ägypten, Marokko, Tunesien, Griechenland, Zypern oder Italien waren ebenso vertreten wie speziellere Destinationen. So hatten Regionen wie Venedig, Kalabrien, die ionischen Inseln rund um Korfu, die Balearen oder Kanaren eigene kleinere, aber nicht minder schöne Messestände aufgebaut und präsentierten sich von Ihre besten Seite.

Besonders freundlich und sehr informativ war der Empfang bei den Galo Resort Hotles von Madeira. Diese wunderschöne Blumeninsel interessiert mich schon lange, mal sehen wann es mich dort hin verschlägt.

Sehr groß und modern, aber eher unpersönlich, präsentierten sich übrigens der ADAC (mit AIDA), Kroatien und die Türkei in dieser Halle. Leider waren dieses Jahr weder das spanische Festland noch Frankreich vertreten, was mich doch etwas enttäuschte.

Tunesien-Messe-Free-2013

Tunesien brachte gleich typisches Handwerk mit an den Stand.

Prasentkorb-Messe-Free-2013

Natürlich gab es auch wieder jede Menge Gewinnspiele zum Zwecke der Kundendatenerfassung – die Preise variierten von einfachen, regionalen Präsentkörben (siehe oben) bis hin zu kompletten Pauschalreisen und Kreuzfahrten – mal sehen was Fortuna da bei mir sagt!

Hapag-Lloyd-Steiff-Eisbaer-Messe-Free-2013In Halle A4 wehte der Wind gleich von einer anderen Seite, denn hier waren neben Kreuzfahrtspezialisten  wie Costa, MSC, TUI Cruises und TransOcean, auch Fernreiseziele wie die USA, Kanda, die Karibik (mit Traumziel Aruba), Südamerika, Afrika und Asien untergebracht.
Auf dem Bild nebenan besuche ich gerade die Reederei Hapag-Lloyd – hier mit einer freundlichen Leihgabe aus dem dem Steiff-Museum. Großes Thema hier war natürlich das nagelneue Schiff MS Europa 2, welches ab Mai 2013 in See sticht. Eine Kreuzfahrt auf diesem neuen Traumschiff der Extraklasse gibt es übrigens auf der Messe f.re.e zu gewinnen!
Auch Island, die Azoren, Ungarn und sogar das Legoland Deutschland stellten sich vor, letztere sogar mit einer tollen Lego-Ecke – nicht nur für die Kleinen!

Hot-Dog-Daenemark-Messe-Free-2013Irland war übrigens wie auch bereits auf der Urlaubsmesse CMT 2013 in Stuttgart wieder mit frisch gezapftem Guinness und tollem Livesänger vertreten.

Weiter hinten in der Halle befand sich dann die Showbühne des Bayerischen Rundfunks samt Biergarten. Ich allerdings bevorzugte den Stand von Dänemark weiter vorne, wo bei einem leckeren original dänischen Hot Dog mit roter Wurst Kindheitserinnerungen wieder wach wurden. Smiley

Der Flughafen München, der Deutsche Zoll, Air Dolomiti oder Condor waren auch vertreten, wobei die Vorführung des Sitzabstandes bei letzterer Fluggesellschaft nicht wirklich begeistern konnte. Einengend und unbequem wie eh und je, sind diese deutschen Flieger. Mehr als vier Stunden Flugdauer werden da zur Qual, aber man beißt sich durch… es geht ja schließlich in den Urlaub!Condor-Sitzabstand-Messe-Free-2013Partnerland-Tschechien-Messe-Free-2013

Partnerland 2013 ist das schöne Tschechien, die mit Livemusik und Tänzern in Halle A4 so richtig für Stimmung sorgten.

Buddha-Asien-Messe-Free-2013

Gediegenes asiatisches Ambiente beim Reiseverbund PATA – Pazifik und Asien.

Djoser-Messe-Free-2013

Tolle Dekoration auch bei Djoser Reisen.

Donaudampfschifffahrtskapitaenin-Messe-Free-2013In Halle A5 fand man dann die lokalen Anbieter aus Bayern und Deutschland, aus Österreich und Südtirol, sowie Anbieter aus dem Bereich Wellness und Gesundheit.

Besonders schön fand ich es am Gemeinschaftsstand Berchtesgadener Land, wo mit Harfe und Quetsche zünftig aufgespielt wurde. Auch Naherholungsziele wie der Chiemgau, das Fünf-Seen-Land, die Therme Erding und der Allgäu Skyline Park zeigten sich von Ihrer besten Seite.

Nebenan seht Ihr übrigens eine waschechte Donaudampfschifffahrtskapitänin! So ein waschechten Seeräubär kann eben keine widerstehen… Zwinkerndes Smiley

 

Bayern-Messe-Free-2013

Marktstand-Messe-Free-2013

Zahlreiche Stände peppten die Präsenz mit kulinarischen Leckereien als Lockmittel auf und auch sonst wurde viel zu Essen und Trinken angeboten, was geruchstechnisch stellenweise eher an einen Wochenmarkt erinnerte als an eine Reisemesse. Aber Urlaub ist ja auch ein Erlebnis für alle Sinne… dann bevorzuge ich aber eher die Stände mit lokaler Musik!

Außerdem wurde auch direkt Freizeit- und Reisezubehör verkauft und ich hab bei einem Stand mit ausgefallenen Reisekoffern aus deutscher Herstellung einen tollen Koffer zum Schnäppchenpreis ergattert.

Reisekoffer-Messe-Free-2013

So ein Hartschalenkoffer hat doch einen garantierten Wiedererkennungswert auf dem Kofferband am Flughafen… Zwinkerndes Smiley Mehr dazu unter http://www.checkin-world.com/

Nein – meiner sieht anders aus – aber auch absolut cool!

Alles in Allem lohnt sich ein Besuch dieser abwechslungsreichen Messe in München, allerdings wird es am kommenden Wochenende sicher mehr als voll dort sein. Ich bin mal gespannt was mich da auf der führenden Reisemesse itb in Berlin erwartet…

Nachtrag: Es waren insgesamt 110.000 Besucher auf der Messe f.re.e 2013 in München, das zeigt das ungebrochene Interesse an Reise, Urlaub und Freizeit. Ich freue mich auf 2014, dann ist Kroatien das Partnerland.

Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn sich die Messe München ein Beispiel an der Messe Stuttgart oder Messe Berlin nimmt und von sich aus Reiseblogger einlädt und als Schnittstelle zwischen Bloggern und Reiseunternehmen fungiert. Auch das Thema Social Media in Form von Facebook, Twitter und Co. wird von der Messe München bisher sträflich vernachlässigt… Trauriges Smiley

Von St. Martin nach St. Barth mit dem Speedboat

00.St.Barth-Jack-Bearow

Ahoi Ihr Landratten,
da bin ich endlich wieder!

Viele Monate sind seit meinem letzten Beitrag hier verstrichen und es war viel los in der Zwischenzeit. Leider kam ich nicht so zum tippseln wie ich wollte, dabei gäbe es noch soooo viel zu berichten und so viele Bilder zu bloggen. *seufz* Es ist einfach zu wenig Zeit für die angenehmen Dinge im Leben…

Wie ich meiner Blogstatistik und den zahlreichen Kommentaren mit Freude entnehme, tummeln sich jede Menge Reiselustige und Fernwehgeplagte auf meinem Blog, daher nehme ich mir heute mal wieder die Zeit von einem ganz besonderen Tag vor über einem Jahr zu berichten: Einem privaten Tagesausflug mit dem Speedboat von St. Martin nach St. Barth / Saint-Barthélemy.

2.St.Barth-Gustavia-HafenUm die Überfahrt von der einen zur anderen Insel im karibischen Meer bezahlbar zu machen, schlossen sich insgesamt neun Crewmitglieder der AIDAvita zusammen und der Shore Operations Manager sorgte für das Schnellboot samt Privatkapitän und Getränken. Über sieben Stunden hatten wir diesen exklusiven Shuttle-Service gebucht und so ging es zeitig los Richtung Gustavia, der Hauptstadt der ehemals schwedischen Insel St. Barth, im Herzen 3.St.Barth-Yellow-Submarineder kleinen Antillen.
Schon die erste halbe Stunde war ein einmaliges Erlebnis, da sich selbst der erfahrene Seebär erst einmal an die Schaukelei auf dem wirklich flotten Außenborder gewöhnen musste. Da hieß es schön brav sitzen bleiben, den kühlen Wind und die erfrischende Gischt im Gesicht während der Überfahrt einfach genießen. Genug zu sehen gab es auf jeden Fall. Neben der Yacht eines gewissen Roman Abramowitsch, lagen auch noch andere Kuriositäten vor Anker, wie etwa dieses Yellow Submarine.

4.St.Barth-Gustavia-Hafen

Auch der Rest des kleinen Hafens war für mich ollen Schiffsliebhaber wirklich schön anzusehen. Und obwohl wir von einem Land (Phillipsburg auf St. Marteen ist niederländisch – St. Barth ist französisch) in ein anderes fuhren, brauchten wir dank unseres Kapitäns keinen Reisepass – Ihr solltet den aber unbedingt am Vortag beim Schiffspurser beantragen, sonst lässt man Euch evtl. nicht so leicht auf dieses schöne Eiland.

5.St.Barth-Gustavia-Hafen-1

6.St.Barth-Gustavia-Road

8.St.Barth-Juwelier

10.St.Barth-ShoppingNach einer ausgiebigen Shopping-Tour in den Straßen von Gustavia gönnten wir uns ein lecker Frühstück mit knackigen Baguettes, frischen Croissants und heißem Café au Lait. Herrlich war es dem Treiben auf den Straßen zuzusehen. Was da alles an Reichen und Schönen vorbei lief war schon toll. Ein paar Mädels aus dem Spa-Bereich des Kreuzfahrtschiffes ließen es sich nicht nehmen und besuchten mit dem Taxi das Stammhaus der Ligne St. Barth,  wo die weltberühmten Kosmetik-Produkte hergestellt, verpackt und versandt werden, die auch an Bord verwendet und verkauft werden.

Auch wenn der Tag schon sehr teuer begann, hatten wir uns vorgenommen ihn in vollen Zügen zu genießen, wie man auf dem Bild unten unschwer erkennen kann… Smiley

9.St.Barth-Gustavia-Breakfast-Club

12.St.Barth-BeachfunWeiter ging es dann vom Hafen aus mit dem Schnellboot die Küstenlinie entlang zu einer einsamen Bucht, wo wir im kristallklaren Wasser schwammen, schnorchelten und auch so einigen Spaß hatten. Zu sehen gab es große Meeresschildkröten und natürlich jede Menge Fische.

Als Getränke waren neben Wasser, Cola und Fruchtsäften auch Rum und Bier an Bord, was die Stimmung zunehmend auflockerte. Die Sonne blickte ab Mittag dann endlich aus dem anfangs wolkenverhangenen Himmel und tat sein restliches dazu. Willkommen im Paradies!

 

 

Als Höhepunkt des Tages steuerten wir dann die Bucht von Saint-Jean an, direkt zwischen dem weltberühmten Eden Rock Hotel und dem Flughafen. Chillen, schwimmen und sonnenbaden am Nikki Beach stand an – was für eine Aussicht!

 

11.St.Barth-Eden-Rock-Hotel14.St.Barth-Saint-Jean-Beach

Ob der kleine Katamaran auf dem Bild oben wirklich Scarlett Johansson gehört konnten wir leider nicht herausfinden, jedoch haben in diesem Teil der Luxusinsel Stars wie Tom Hanks, Penélope Cruz, Jay-Z und Beyoncé ihre Ferienhäuser. Diese ganz besonderen Touristen reisen dann aber stilecht mit dem Kleinflugzeug an. Das wiederum verlangt eine spezielle Pilotenausbildung, aber schaut doch einfach selbst warum das so ist…

15.St.Barth-Saint-Jean-Landing16.St.Barth-Saint-Jean-Airport-117.St.Barth-Saint-Jean-Airport-2

18.St.Barth-Saint-Jean-Beach-Jack-BearowEs war schon jedes mal ein atemberaubender Anblick, wenn einer dieser Flieger zur Landung ansetzte. Wir gönnten uns dazu eigene Strandliegen samt Sonnenschirm direkt am weißen Strand, was pro Person 6 Euro kostete, aber das war es uns wert. Dazu gab es persönlichen Service und ein einfach einmaliges Stranderlebnis. Zusammen mit meinem Kumpel, dem AIDA-DJ Dan freute ich mich bärig über diesen genialen Tag…

20.St.Barth-Saint-Jean-Beach-DJ-Dan Jack-Bearow21.St.Barth-Saint-Jean-Beachgirl-Jack-Bearow

Das Nikki’s Beach gibt sich sehr diskret und exklusiv, so dass wir vom Betreiber gebeten wurden im Hotelbereich nicht zu fotografieren. Gerne hätte ich Euch Bilder von dort präsentiert, aber so müssen wir uns leider auf die schrecklichen Strandbilder beschränken… Zwinkerndes Smiley

Nach einen leckeren Snack und einer Kuscheleinheit von der Chefin Ulli Homuth ging es dann schweren Herzens wieder zurück nach St. Martin, wo unser Clubschiff und all die Arbeit an Bord schon auf uns warteten.

Mein kleiner Tipp, wenn Ihr was auf Eurer Karibiktour erleben wollt ist es wirklich einen solchen Ausflug zu organisieren. Bummeln und Einkaufen auf St. Martin kann jeder, aber so ein exklusiver Ausflug ist schon ein absolut unvergessliches Erlebnis…

23.St.Barth-Nikkis-Beach-Snack-Jack-Bearow24.St.Barth-Nikkis-Beach-mit-Chefin

Adieu, mon Capitan, sagt Jack Bearow, es war ein wirklich toller Tag –
irgendwann komm ich mal wieder, mit mehr Zeit und vor allem Geld im Gepäck! Smiley

25.Speedboat-St.Barth-St.Martin

Ein kleiner, gut gemeinter Ratschlag noch von Captain Jack Bearows Seite:
Vergesst bei all dem erfrischenden Fahrtwind an Bord eines solch flotten Speedboats bloß nicht Eure ungeschützten Hautpartien regelmäßig mit Sonnenschutz einzucremen. Mein Kumpel DJ Dan sah nach der halbstündigen Rückfahrt aus wie ein kleiner, rosa Waschbär, denn das einzige was sein Gesicht vor Sonnenbrand schützte war die schicke Ray Ban Sonnenbrille… Cooles Smiley

Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

Welcome-to-St.MaartenWelcome to St. Maarten – the friendly Island!

Jawohl, diese weitere Trauminsel wird von der AIDAvita gleich am Tag nach Tortola angelaufen. Angelegt wird im Hafen des niederländischen Teils der Insel, in der Regel gemeinsam mit fünf anderen Kreuzfahrtschiffen. Gut 25.000 (!) Besucher überfluten dann an einem Tag diese kleine Insel, was dem Steuerparadies ein gewaltiges Einkommen beschert, denn dort St.Martin-Hafenkann man zollfrei Elektronik, Schmuck, Parfüm, Alkohol und vieles mehr erstehen. Neben dem US-Dollar wird hier auch der Euro gern genommen, denn offiziell ist man auf den kleinen Antillen nun in den Niederlanden. Auch das Telefonieren mit dem Handy unterliegt hier den europäischen Roaming-Gebühren. Wer also mal schnell nach Hause telefonieren will sollte das von hier aus tun – aber Vorsicht: Es sind immer noch fünf Stunden Zeitunterschied! 😉

Oasis-of-the-Seas-front

Neben uns lag jedes Mal das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die OASIS OF THE SEAS – was für ein Dampfer! Alleine in diesem Koloss leben 6000 Passagiere und 2500 Besatzungsmitglieder. Von Florida aus macht das Ein-Milliarden-Dollar teure Schiff der Royal Carribean Reederei einwöchige Touren durch die Karibik. Diese gibt es bereits für um die tausend Euro. Aufgrund seiner Größe kann es allerdings nur in drei Häfen anlegen. Hier mal der direkte Vergleich aus einiger Entfernung:

Oasis-of-the-Seas AIDAvita

Links die OASIS OF THE SEAS – rechts das kleine Beiboot namens AIDAvita… 😉

Das ist kein optischer Trick, die beiden Schiffe liegen am selben Kai, auf selber Höhe. Sechsmal passt die kleine AIDA da hinein. Ein zweites Schiff dieser Klasse mit dem Namen “EMPRESS OF THE SEAS” ist derzeit in Norwegen in Bau. Unser Schiff ist mit 1400 Gästen und knapp 400 Besatzungsmitgliedern das kleinste dort. Die anderen Schiffe haben eine Kapazität von 2500 Gästen und knapp 700 Crew-Members. Der Hafen wird derzeit übrigens erweitert um noch mehr – vornehmlich amerikanische – Passagiere zu empfangen…

GoldenEagleIV-Segel Nach dieser wahrhaft beeindruckenden Kulisse direkt am Hafen erschien mir der Katamaran mit dem wir zum Baden segelten etwas arg winzig. Dennoch wagte ich mich an Bord und wurde mit einer mehr als gemütlichen Fahrt zum Badestrand einer vorgelagerten Insel belohnt. Dazu gab es Rum-Cola (jup, in dieser Reihenfolge) und Snacks sowie jede Menge coole Musik. Nach einer Runde planschen und Schnorcheln ging es wieder zurück mit all den inzwischen recht lustigen Gästen an Bord.GoldenEagle-Kapitän

Auch an’s Ruder durfte ich als erfahrener Seebär mal, nachdem mich meine neuen Fans freigaben. 😉

Ja, so ein hübsches Bärchen wie ich ist halt begehrt bei jung und alt…

Jack-Fan-3Jack-Fan-1Jack-Fan-2

Dirk-mit-Hase

Ganz besonders liebe Grüße gehen an dieser Stelle an den Hasen unseres Tauch-Managers Dirk – war schön Dich kennenzulernen, wir vermissen Dich hier an Bord ganz doll!

 

Zurück ging es wieder durch Wind und Wellen gegen Mittag. Schnell frischgemacht und umgezogen, schon ging es wieder hinaus an den Pier, wo die Einheimischen uns mit den Wassertaxis für 6 US-Dollar hin und zurück vom Hafen zur Einkaufsmeile schipperten. Mit dem Armband, welches man dort als Ticket um den Arm gewickelt bekommt, kann man dann übrigens den ganzen Tag hin und her fahren, so oft man will…

Jack-Kaktus-Patricia Jack-am-Kaktus

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch unsere bordeigene Fotomaus Patricia aus dem schönen Österreich. Sie war privat unterwegs und was ich da an Ihren Beinchen entdeckte musste ich auf einem Foto haben, denn das glaubt einem keiner – ein waschechter Kaktus zierte die Wade! Zum perfekten Glück fehlte mir nur noch eine Buddel Tequila…

 

Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen. Im holländischen Phillipsburg, wo wir angelegt hatten, kann man dann ganz toll bummeln und einkaufen – oder einfach am Stadtstrand liegen und sich gegen ein paar Dollar Gebühr auf einer Liege und unter einem Schirm mit ein paar eiskalten Bierchen im Kühler die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dazu gibt es viel karibische Musik aus den zahlreichen Restaurants an der Promenade, vom Einmann-Steeldrum-Orchester bis hin zur Rastafarian-Reggae-Combo aus Jamaica. Lecker schmecken am Beach dann sämtliche Burger oder auch die kreolisch zubereiteten Hühnchen zusammen mit einem eiskalten Cocktail oder frischgepressten Fruchtsäften. Hier ein paar Eindrücke von St. Maarten:

St.Martin-Boote-1 St.Martin-StrandSt.Martin-HauptstrasseWeltberühmt ist inzwischen diese Promenade, denn im Film “SPEED 2 – CRUISE CONTROL” jagte Sandra Bullock mit dem Kreuzfahrtschiff direkt hier hinein. Zu dem Zweck wurde damals die komplette Straße für die Kulisse ausgebaggert und so wie man sie hier sieht neu gestaltet und gepflastert.  Treppen-blau-gelb Jack Pirat Jack-am-Steuer

Auch ich hatte noch meinen Spaß mit all den Piraten-Kollegen die hier so unterwegs waren. 🙂

Beim nächsten Besuch hier will ich aber etwas anderes sehen und wage einen Trip mit Schnellboot nach St. Barth… das wird sicher eine Riesengaudi!

Bis bald, Ihr Landratten, Euer einzig wahrer Captain Jack Bearow!

Erdbeben in Haiti

Noch nie war ich so nah dran und doch so weit weg von einem solch schrecklichen Ereignis wie dem Erdbeben in Haiti. In sicherer Distanz von mehreren dutzend Seemeilen fährt die AIDAvita regelmäßig am wesentlich ärmeren Teil der Isla Hispaniola vorbei und legt nur in zwei Häfen der etwas reicheren Dominikanischen Republik an, welche sich diese große Insel mit Haiti teilt. Was die geografische Nähe wieder in weite Ferne rücken lässt ist die Tatsache, dass an Bord des Kreuzfahrtschiffes Urlaub und Party gemacht wird, während neben an die Welt im wahrsten Sinne des Wortes untergeht. Es wird gefeiert, getrunken, gegessen, vergessen und  verdrängt. Es wird  jede Menge Essen achtlos weggeworfen, weil es die strengen US-Hygiene-Vorschriften so verlangen.

AIDA Cruises hat mittlerweile eine Spendenbox an der Rezeption eines jeden Schiffes aufgestellt und selbst 10.000,—Euro für die Erdbebenopfer in Haiti bereit gestellt. Der Erlös geht an das Rote Kreuz. Spenden auch Sie direkt online über
https://www.drk.de/spenden/online-spenden.html 

Banner: DRK-Spendenaufruf für Erdbeben auf Haiti

Wäre dieses Land nicht so arm, würde sich ein Urlaub dort mehr als lohnen!

Weihnachten an Bord der AIDAvita mit Volker Seifen

JackBearow SantaClaus

Ei schaut doch mal, wer mich am Heilig Abend an Bord der AIDAvita besucht hat!

Es war der Weihnachtsmann höchstbärsönlich, der einen kurzen Halt in der Karibik gemacht hat, extra um mir mein Weihnachtsgeschenk vorbei zu bringen – eine echte E-Gitarre! Wow! Endlich kann ich mich hier mal so richtig austoben und einen auf Rockstar machen… Oh yeah!

JackBearow-Rockstar

Das muss ich doch gleich dem Volker erzählen… Jack VolkerSeifertWer der Volker nun wieder ist?
Ach, das hab ich ja noch gar nicht erzählt. Comiczeichner Volker Seifen ist der Gastkünstler an Bord der AIDAvita. Er gab in den vergangenen zwei Wochen Kurse hier an Bord. Hier stehen wir mal eben kurz in seiner Ausstellung. Edutainment nennt sich das auf neudeutsch und das kann so richtig Laune machen seiner kreativen Ader freien Lauf zu lassen. Volker kann das besonders gut und malt seine Kunstwerke auf authentischen Seekarten oder echtem Segeltuch. Jack VolkerSeifert-Arbeit
Was er zeichnet hat für den Norddeutschen fast immer mit dem Meer zu tun – so mag ich das. Volker zeichnet etwa die Gäste und Mitarbeiter an Bord des Clubschiffes AIDAvita als Comic-Möwen, erstellt einen täglich frischen Cartoon zu aktuellen Erlebnissen während der Kreuzfahrt oder zeichnet meine absoluten Lieblinge, die Piraten im Glas. Anbei mit seiner freundlichen Genehmigung einige seiner Kunstwerke.

Comicbild-Tagescomics Comicbild-AIDAvita-Weihnachten Comicbild-Karibikreise Comicbild-Karibiksonne Comicbild-ReggaeRum Comicbild-Sonnenaufgang

Hier mal die Tagescomics der gesamten zweiwöchigen Reise im Überblick:

TagescomicsJack Tagescomic

Diese Tagescomics locken das ein oder andere Schmunzeln hervor, denn da werden Bordleben und Erlebnisse beim Landgang nochmal auf die Schippe genommen und von der reisenden Möwe kommentiert. Volker hat hier eine echte Liebe zum Detail entwickelt wie man auf seinen Werken gut erkennen kann.

Auch Weihnachten wurde hier nicht ausgelassen wie Ihr gleich sehen könnt. Das Bild war wohl eher eine Schnapsidee, aber das sind oft die Besten.

karibischerWeihnachtsmann

Was er dazu gedichtet könnt Ihr hier lesen:

Heut morgen um Viertel 4,
hab ich ihn gesehen auf der Vita hier.

Er war leicht bekleidet, praktisch halbnackt,
in der Hand hat er ein Bier gehabt.

Um alle zu erfreuen zur Heiligen Nacht,
hab ich ein Bild von ihm gemacht.

Seine letzten Worte, für Euch liebe Gäste:
Feiert man feste!

 

Welche tollen Gäste er meint könnt Ihr hier mal bewundern:

Comicbild-AIDAvita-Möwen

Daniel-DJ-Möwe Ich find das echt klasse, wenn jemand so kreativ ist. 🙂

Hier seht Ihr mal eine der Möwen-Karikaturen etwas genauer – es ist mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan als DJ-Möwe. *höhöhö* Gut getroffen! Das ganze Bild in groß sieht dann schon recht imposant aus, es ist gemalt auf echtem Segeltuch, welches extra dafür grundiert wurde.

Versprochen hat er mir, das ich samt meinem Besitzer noch einmal in groß karikiert werde und darauf bin ich echt gespannt. Werd mich da mal hinsetzen und zugucken wie der das anstellt, der olle Pinselschwinger.

Piraten-im-Glas-Rum

Meine wirklichen Freunde sind allerdings die Piraten im Glas, welche mindestens genauso dolle Abenteuer wie ich erleben.

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack – das ganze gibt es auch als Buch zu kaufen unter www.seifenblasencomics.de oder www.volker-seifen.de – schaut doch mal vorbei, es lohnt sich, sobald die Seite überarbeitet wurde. Volker kümmert sich drum sobald er wieder daheim ist.

Piraten-im-Glas

Sobald ich meine bärsönliche Zeichnung habe werde ich den Beitrag hier natürlich ergänzen. Hoffe der kriecht das noch hin, denn morgen schon wird er wieder abreisen. Schade eigentlich, denn mit dem konnte man so richtig gut schnacken und einen Heben… *schnüff*

Tausend Dank für diese tollen Comics, mein lieber Volker, mach schön weiter so und uns damit noch jede Menge Freude!

Auf diesem Weg ein Beary Christmäs aus der Karibik
meine lieben vom Fernweh geplagten!