Eine spontane Woche Curacao

Bon Bini, Ihr Landratten!

Jack-im-ReisefieberEndlich finde ich wieder die Zeit ein wenig von meinen Abenteuern zu berichten. Auch wenn mittlerweile bereits viele neue Reiseerlebnisse, wie etwa Kreta und Santorini, darauf warten veröffentlicht zu werden, möchte ich doch eine ganz bestimmte Reise ganz besonders hervorheben.

Der letzte kurze Beitrag über den schönen Strand auf der Karibik-Insel Curacao war kein Zufall, es handelte sich hierbei um ein Gewinnspiel von Air Berlin und AVIAREPS Deutschland – dem Portal rund um Flugspecials und Reisenews. Neu im Winterflugplan 2011/2012 ist nämlich der einmal wöchentliche Nonstopflug von Düsseldorf nach Curacao – eine wirklich preisgünstige Flucht in die Karibik!

Jack-im-KofferUnd was soll ich sagen – der kleine Seeräubär Jack Bearow ist in den großen Lostopf gefallen und dürfte ganz spontan für eine Woche auf eine der “Inseln unter dem Wind”! Smiley  Damit ging wieder mal ein kleiner Urlaubstraum in Erfüllung, denn auf die schönen ABC-Inseln wollte ich schon lange. Leider konnte aufgrund der recht kurzfristigen Abreise keine weibliche Begleitung an der Reise teilnehmen.

Air Bärlin übernahm die Kosten für den Flug, um den Rest musste ich mich selbst kümmern. Nachdem nur ein paar Tage Zeit bis zum Abflug blieben setzte ich mich flux an den Computer und prüfte die Hotelangebote. Die niederländische Enklave Curacao ist keine typische All-Inclusive-Urlaubs-Insel und so gibt es eigentlich fast nur Übernachtungen mit Frühstück im Angebot und das ist auch gut so, denn es gibt viel zu viel zu sehen auf dem 444 km² großen Eiland, nur 60 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Ein Traumziel, nicht nur für Taucher, die hier ohne ein Boot mieten zu müssen gleich in wunderbare Unterwasserwelten abtauchen können. Um die bunten Fische zu beobachten reichen dem normalen Urlauber sogar eine einfache Tauchmaske und ein Schnorchel.

Doch noch bevor ich mich für eine Unterkunft entscheiden konnte meldete sich der Auswanderer Paul von Curacao Inside, denn er hatte in meinem Reiseblog gelesen, dass ich auf die schöne Insel wollte. Und so wurde mir kurzerhand eine Unterkunft von privat vermittelt, was ich schon mal mehr als genial fand – nur so lernt man Land und Leute richtig kennen. Leider war bei Curacao Appartements kein Zimmer mehr frei und so hatte ich das wirklich seltene Glück bei den “Zwei auf Curacao” in einem ehemaligen Kloster in Barber, also mitten auf der Insel, unterzukommen. Um Abholung, Mietwagen und Co. wurde sich bereits gekümmert…

Reisefuehrer-CuracaoSo gut vorbereitet hieß es nun nur noch Koffer packen und ab in den ICE nach Düsseldorf. Mein Besitzer, der freiberufliche DJ Dan, kann sich zumindest zeitlich so etwas leisten – vor allem im ruhigen Monat November. Leider fand ich vorab keine passende Reiselektüre zu meinem Reiseziel Curacao – weder im Internet noch in diversen Buchhandlungen. Deshalb hier mein Tipp: Reiseführer BON DIA CURACAO – den gibt es auch als eBook. Ich durfte später auf meiner Reise die supernette Autorin Elke Verheugen persönlich kennenlernen. Smiley

Zehneinhalb Stunden dauerte aber erst einmal die Anreise mit dem Airbus A330-220, welcher nur zu etwa zwei Dritteln besetzt war, denn die Werbung für die wirklich günstige Nonstop-Verbindung lief erst an. Dennoch waren bereits einige holländische Urlauber und ein paar Einheimische mit an Bord. Dank Bordkino und guter Verpflegung verging die Zeit aber wie im Flug…

Kloster-BarberNach ein klein wenig Chaos bei der Einwanderung am Hato International Airport wurde ich bereits von der lieben Uschi erwartet, die mich schnurstracks nach Barber chauffierte. Dort angekommen war nach der stürmischen Begrüßung durch vier sehr liebe Hunde bereits frisch aufgekocht. Chefköchin Maureen hatte in der Klosterküche Curacao frische Drumsticks (Hühnchenschenkel) zubereitet und ich war nach dem langen Flug wirklich mehr als begeistert von so einer leckeren Begrüßung.

Danach noch ein Schlückchen schwarzer Rum –
das haut selbst den stärksten Bären um!  Zwinkerndes Smiley

Lange hielt es mich dann nicht mehr auf den eigenen Beinen und so ging es ab in mein eigenes Appartement, inklusive Badezimmer, Radio, WLAN und Kühlschrank mit Bierfüllung. So kann man es aushalten…

Hier noch ein kleiner Tipp:
Nehmt unbedingt ein gutes Mückenschutzmittel und Fenistil-Gel mit!
Die fliegenden Mistviecher sind echt bissig auf Curacao…

Was dann in den nächsten Tagen trotz dem Beginn der Regenzeit so abging erfahrt Ihr in einem weiteren Bericht – vorab mal ein paar fotografische Eindrücke:

Kaffee Kuchen-in-Willemstad

Kaffee und Kuchen in Willemstad.

Willemstad bei Tag

Willemstad bei Tag und…

Willemstad-bei-Nacht

…Willemstad bei Nacht

Bootstour Spanisch Waters

Bootstour in den Spanish Waters mit Paul, Irina und Krissi.

Wakeboarden in den Spanish Waters

Wakeboarden mit Paul und Irina in den Spanish Waters.

Curacao-Appartements

Sonnenuntergang bei Elke und Christoph in den Curacao Appartements.

Strand-Grote-Knip

Badespaß am Traumstrand “Grote Knip”

Übrigens: An den Traumstränden von Curacao wurde der DSDS-Recall 2013 gedreht!

Fortsetzung folgt… versprochen! Smiley

Billigflüge von Air Berlin nach Curacao:

http://www.airberlin.com/de/destinations/routes/cheapflight/dus-cur/

Noch ein Buchtipp für Curacao:

Curacao-Outdoor

Der große Outdoor Reiseführer – Curaçao: Mit extra vielen Tauchplatz-Beschreibungen vom Insel-Insider Christopher Böhm.

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Curacao – Perle der Karibik

CuraçaoDieses tolle Bild von Curacao habe ich heute beim Surfen im Web entdeckt…
ich glaub mich packt das Fernweh! 🙂

Der kleine Seeräubär Jack Bearow findet da vielleicht noch einen kleinen Piratenschatz… oder ne Buddel voll Rum und viele nette Leute!

Nachtrag: Es hat geklappt, ab morgen geht es für eine Woche nach Curacao und ich armer Bär komm endlich mal wieder in die Sonne! 🙂

Auf der Rock’n’Reggae-Road zur Rum-Fabrik Appleton auf Jamaica

Ahoi meine lieben Freunde!

Jacks-Buddel-mit-RumEs ist wieder so weit, ich bin endlich wieder auf Tour! Diesmal geht es wieder einmal mit dem Clubschiff AIDAvita auf hohe See, jetzt aber acht Wochen lang quer durch die nördliche Karibik.
Fehlende Berichte aus der Mittelmeer-Zeit reiche ich in den nächsten Wochen nach – Bärensache! Hier aber mal ein brandaktueller Bericht aus der Karibik.
Anfangen möchte ich gleich einmal mit einem absoluten Ausflugs-Highlight, dem Besuch der weltberühmten Appleton Rum-Destille. Wenn Ihr also wissen wollt wie ich kleiner Seeräubär zu dieser extrem feinen Buddel voll Rum gekommen bin, dann nehmt Euch en wenig Zeit und lest den folgenden Reisebericht.

Als mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan meinte, er wolle es in der ersten Woche an Bord etwas ruhiger angehen lassen, dachte ich mir schon wie öde wird das wohl…
JackBearow WulanDoch die liebe Barmanagerin Ina kam ihm da – Neptun sei Dank – gründlich in die Quere. Ein Platz war noch frei auf der Tour des AIDA-Barpersonals zur Rum-Fabrik von Appleton auf Jamaika. Eine Fortbildung für jeden Baarkeeper und so, machten wir uns zu fünfzehnt auf den Weg vom Liegeplatz in Montego Bay in das  jamaikanische Hochland. Mit einem Kleinbus ging es über die Rock’n’Reggae-Road hinauf in die Berge. Zwei Stunden wurden wir durchgerüttelt, denn die Straßen auf dieser schönen Insel sind mehr als marode. Jamikanische-Baustelle

Unser Bar-Engel Wulan aus Indonesien hatte Mitleid mit mir und nahm mich gerne auf den Schoss. So durfte ich von dort aus die Fahrt vorbei an den bunten Holzhütten und der dichten Vegetation beobachten. Augen zu und durch war die Devise, denn spätestens nach 20 Minuten auf dieser Rüttelfahrt macht jeder noch robuste Magen schlapp. Doch unser Fahrer O’Neal steuerte das Gefährt schnell und sicher in das Hochland, Yah Mon- Respect! 😉

JackBearow-at-AppletonRumJamaica Endlich wieder  festen Boden unter den Füßen stieg die Laune erheblich. Gracie von der AIDA-Bar nahm mich bei der Hand und rein ging es in die Rum-Fabrik, wo wir mit einem lecker Becher Rum-Punsch begrüßt wurden. JacksRumfassDas Zeug stellte auch endlich wieder halbwegs normale Zustände im Verdauungstrakt ein. Gleich von mir in Beschlag genommen wurde dies kleine Fässchen mit Rum, aber es sollte noch dicker kommen…
Raus ging es in den Garten der Rum-Destille, wo ein kleines Museum zum Anfassen auf uns wartete. Erster Stopp war der kleine Esel hier, welcher nur zu Demonstrationszwecken für Touristen zeigte, wie früher der Zuckersirup, welcher der Grundlage für jeden Rum ist, aus dem Zuckerrohr gepresst wird.

Rum-EselMit der Kraft einer Eselsstärke kamen immerhin 65-75 Prozent der Flüssigkeit aus dem Gewächs. Inzwischen erledigen das Maschinen mit einer Effizienz von bis zu 95 Prozent. Zur Belohnung für seine drei Runden an der Presse bekam der nette Herr Esel übrigens das ausgepresste Zuckerrohr zum Essen. Jammi!  JacksAusritt

Ich wollte den Rest der Tour nicht mehr zu Fuß bestreiten und kaperte mir diesen Eselskarren am Wegesrand, aber der störrische Kerl wollte einfach nicht losfahren… *brummel*

Na gut, dann  eben zu Fuß rauf auf den ehemaligen Wachturm. Von dort gab es einen tollen Blick auf das Land rund um das Appleton-Anwesen aus dem 18. Jahrhundert.

Die Insel Jamaika entstand vor 16 Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch. Auf diesem fruchtbaren Boden gedeihen jede Menge tropische Pflanzen und so geht es auch dem Zuckerrohr, welches von den spanischen Eroberern erstmals angebaut wurde sehr gut. Das Hochplateau von Appleton liegt in einem Talkessel, wo es sogar vor den alljährlich wütenden karibischen Stürmen gut geschützt ist. Nach einem Blick über die firmeneigenen Felder ging es in die eigentliche Destille, wo aber nicht fotografiert werden durfte. Auf dem Weg dorthin erklärte uns der freundliche Guide, dass der Zuckerrohrsaft erst einmal zentrifugiert wird um die Melasse von den Zuckerkristallen zu trennen. Der dabei entstehende braune Zucker wird weiterverkauft, nur die Melasse wird in der Destille genutzt.

Dort werden Jahr für Jahr elf Millionen Liter feinster  Rum hergestellt. Jeder einzelne Tropfen Appleton Rum kommt aus diesen Räumen und bringt die Sonne Jamaikas in die weite Welt. Zur Herstellung gibt es inzwischen zwei Verfahren. Da wäre einmal die klassische Destillation für die feinen Brände, welche im ersten Brand 85 % Alkoholgehalt haben aber so natürlich nicht verkauft werden. Diese Methode ist zwar langsam, dafür aber besser für den Geschmack. Die weniger sanften Brände werden in einem etwas schnelleren Verfahren hergestellt und enthalten dann 95 % Alkohol im ersten Brand. Verschnitten werden diese Brände übrigens nur für drei der zahlreichen Rumsorten die aus dieser Fabrik kommen. Was aus den Rohren kommt ist übrigens erst einmal so klar wie Wasser. Dieser weiße Rum kommt geschmacklich an den einfachen Bacardi heran, doch dieser ist nicht wirklich die erste Wahl von Rumkennern. Der braune Rum ist wesentlich geschmackvoller. Die unverkennbar goldene Farbe und das feine Aroma erhält der braune Rum erst im nun folgenden Lagerungsprozess.  Appleton-Rumlager

Im Lagerraum nebenan angekommen staunte ich nicht schlecht, denn ich war im Paradies angelangt! Fast 8500 (!) Fässer Rum, teilweise bis zu 24 Jahre alt, lagerten hier in 40-Liter-Fässern aus weißer Eiche. Und dies sei nur das drittkleinste Lager, meinte unser Guide. Sollte eine Katastrophe auf Jamaika passieren, was ich nach diesem Anblick nicht hoffe, gäbe es noch zwei geheime Lager in der Karibik, damit der feine Tropfen nicht zur Neige geht. 😉Jack-im-Rumparadies
Ei, hier wollte ich mich verstecken und mir eine Bleibe einrichten, doch meine Fluchtversuch wurde entdeckt… Mist! 😦
Die Eichenfässer auf diesen Bildern sind übrigens von Jack Daniels, denn auf Jamaika gedeiht vieles, nur keine weisse Eiche. Ursprünglich lagerte darin der gute dreijährige Whiskey, doch nach der Entleerung werden die Fässer ausgebrannt und für Appleton verwendet. Dieser Reinigungsprozess und die Tannine im Holz verleihen dem Rum seinen goldenen Glanz und den weichen Geschmack.

Der Fachmann rät übrigens von Cuba Libre, also Rum mit Cola ab, da man sich durch den ganzen Zucker am nächsten Tag schlecht fühlt. Er rät dazu Rum pur, mit Eis oder Wasser oder frischen Fruchtsäften zu genießen. Cranberry-Saft soll sich ganz toll mit braunem Rum mischen lassen  – ich werde das testen!

Zuckerrohr-PresseAn dieser handbetriebenen Presse durften unsere Barkeeper mal zeigen was sie so drauf haben und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Der frisch gepresste Zuckerrohrsaft riecht wie Mais, also nach reiner Stärke, schmeckt aber recht lecker. Auf der Insel mischt man ihn übrigens gern mit Lime-Juice und einem Schuss Gin.

Noch schnell ein Gruppenfoto mit Bär und dann ging es weiter im Programm!

Gruppenbild-Appleton-Jamaica
Anschließend gab es dann zur Stärkung noch ein feines Essen im Museums-Restaurant. Reis mit schwarzen Bohnen, Kartoffeln, Salat, Hühnchen auf jamaikanische Art und dazu den lecker Rumpunsch – was für eine Grundlage! Und die brauchten wir auch, denn nun kam das eigentliche Highlight der Tour – die Verköstigung! *grins*

Zehn Flaschen aus der hauseigenen Produktion standen dort zum Testen, doch leider mussten alle Barkeeper und auch der DJ noch arbeiten. Und so blieb es bei einigen fachkundigen Schlückchen. Mit dabei waren dort nicht nur normaler Rum sondern auch exotische Mischungen, wie etwa Rum mit Piment, welcher meiner Meinung nach sehr gut in Glühwein passen würde und auf Jamaika auch zum Einlegen von Fleisch verwendet wird. Dann waren da noch der weiße Kokos-Rum, welcher sich hervorragend für Pina Colada eignet, eine Rum-Creme, ähnlich wie Baileys, aber um Welten besser und dasselbe mit Kaffee-Creme. Dann noch ein Rumlikör mit Honig… Ei, das wäre was für mich! Aber mein Besitzer entschied sich für einen zwölf Jahre alten Rum, da will ich mal nicht so sein… Als Abschiedsgeschenk gab es für mich dann noch die oben gezeigte Buddel mit Rum – nur für mich! *höhöhö*

Anbei nun noch ein paar Impressionen aus dem Königreich des Rums:

Alte-Rum-Destille
Destilliations-Anlage aus dem 19. Jahrhundert.

Appleton-Garten
Im Garten von Appleton-Rum, begleitet von stolzen Pfauen.

Appleton-Tour
Damit wurde vor Erfindung des Automobils der Rum auf Jamaika geliefert…

Appleton-Rum-Truck
…und damit danach! 😉

Über Stock und Stein ging es dann zurück zum Schiff und trotz all der Strapazen muss ich gestehen, dass es die Reise wert war… Cheers, Mon! ;o)

Gebloggt auf Kabine 3215 an Bord der AIDAvita im kariibischen Meer.

7 Tage AIDAaura in der Karibik

Ahoi meine lieben Möchtegern-Kreuzfahrer!

Nachdem die meisten Leser des Blogs sehr an Reisen an Bord der AIDA Clubschiffe interessiert sind, erlaube ich heute meinem Herren und Besitzer als Gastschreiber hier über seine erste Reise an Bord der AIDAaura (dem Schwesterschiff der AIDAvita) zu berichten. Diese Kreuzfahrt fand bereits 2007 statt und war einer der Gründe, warum sich DJ Dan als DJ an Bord der AIDA beworben hat. Damals gab es mich noch gar nicht, ebenso gab es noch keine Digitale Spiegelreflexkamera, weshalb die Bilder nicht ganz so exzellent sind – aber sei’s drum…

Here we go – enjoy the show!

AIDA-Reise-Gewinn-GutscheinEin Glücksfall erster Kajüte sorgte am Samstag vor Weihnachten 2006 dafür, daß ich nach meinem siebten Anruf, kurz vor Ende der Reisesendung WOLKENLOS endlich durch kam, meinen Namen auf Band sprechen durfte und tatsächlich einige Minuten später als überglücklicher Gewinner einer AIDA-Kreuzfahrt für zwei Personen gezogen wurde – inkl. 500,– Euro Taschengeld von VOX / RTL und Unterbringung in einer Aussenkabine! Was für ein Hammer… ES FUNKTIONIERT! ;-P (Ich glaub wir haben damals den ganzen Wohnblock mit unserem Jubelschrei aufgeschreckt!)

Nach bangem Warten über die Feiertage kam dann Anfang Januar 2007 endlich der erlösende Anruf vom Redakteur der Sendung und wir hatten die Sicherheit, daß es Ende März nach Jamaika ging um an Bord des Clubschiffes AIDAaura eine ganze Woche lang durch die Karibik zu schippern. Kurz darauf war auch das Taschengeld auf dem Konto und der Gutschein flatterte in’s Haus.  Nach einer freundlichen Beratung von AIDA-Cruises am Telefon reservierten wir eine Aussenkabine in der Schiffsmitte, wo der Aufenthalt auch bei extremem Wellengang wenig Seekrankheit verursachen soll…

AIDAaura
Die Karibik Route aura 2 ging damals noch von Montego Bay auf Jamaika über Cozumel auf der Halbinsel Cancun in Mexico, Belize City, Honduras und Grand Cayman zurück nach Jamaika. (Honduras ist inzwischen leider nicht mehr im Programm, daher tu ich mir auch schwer einen passenden Routenplan als Bild zu finden.)

Flughafen München SchneeregenZum Abschied aus Deutschland regnete und schneite es tatsächlich noch einmal, aber das war uns dann auch schon herzlich egal, denn einen knappen Tag später sollten wir dann schon „The sun of Jamaica“ auf unserer Haut spüren. Nach Ihrer letzten Zigarette vor dem Check-in konnte ich auch meine Begleitung endlich zum Boarding überreden…
Anstrengend ist es immer, wenn man mehr als fünf Stunden im Flugzeug sitzt. Auf dieser Reise wurden es geschlagene zehneinhalb Stunden. Mit viel Lesen, iPod hören, Bordfilmchen gucken und dem vergeblichen Versuch ein wenig Schlaf zu finden verging die Zeit dann einigermaßen erträglich.

Endlich am Ziel in Montego Bay angekommen waren wir dann erst einmal ziemlich erschlagen…

AIDAaura Jamaika Montego Bay HafenNach der kurzen Busfahrt zum Hafen und einem kühlen Begrüßungsdrink standen wir dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang vor unserer Heimat für die kommende Woche – die AIDAaura, in all ihrer Pracht. 13 Stockwerke hoch stand der Riesenpott vor uns und wir stellten uns ernsthaft die Frage, wie dieses Ungetüm aus Metall schwimmen kann…

Die Koffer wurden vom fleißigen Personal an Bord gebracht und vor unsere Kabine gestellt, während wir uns die Zeit nahmen das Schiff ein wenig zu erkunden.

Nachdem wir aber von der langen Reise, dem Klimawechsel und der Zeitverschiebung ziemlich am Ende unserer Kräfte waren, gab es nach dem Essen nur noch einen kleinen Cocktail und dann ging es trotz laufender Poolparty ab in die Federn…

Daniel AIDA RelaxenDer erste Tag an Bord war ein Seetag, denn die Reise Richtung Mexico dauerte etwas und so war nach der vorgeschriebenen obligatorischen Seenotrettungsübung / dem Drill gegen 11:00 Uhr morgens genug Zeit sich in die Sonne zu legen, ein paar Spielchen mit der netten Animation an Bord mit zu machen und frisch gegrillte Leckereien unter strahlender Sonne auf dem Pooldeck zu genießen. Beim Erraten bekannter Filmmelodien am Nachmittag staubte ich dann zusammen mit einem anderen Passagier den ersten Platz ab und ergatterte mir eine AIDA-Kappe. Naja, so als hauptberuflicher DJ in München und Oberbayern hat man halt doch einiges an musikalischer Erfahrung vorzuweisen… *grins*

AIDAaura Richtung Mexico SonnenuntergangDa es Richtung Westen ging fuhren wir mit 27° Grad warmem Wasser unter dem Kiel dem Sonnenuntergang entgegen und konnten es kaum erwarten endlich fremde Gefilde zu erkunden, denn von Montego Bay hatten wir leider kaum etwas gesehen…

Am Abend stellten wir Kleingläubigen dann mit Erschrecken fest, daß EC-Karte nicht gleich Kreditkarte ist. Obwohl wir uns an Bord eines deutschen Kreuzfahrtschiffes glaubten, wurden an Bord keine anderen Zahlungsmittel als Bargeld und Kreditkarte akzeptiert. So mußten wir schleunigst einige teure Ausflüge welche wir bereits vorab reserviert hatten streichen, da wir keine Ahnung hatten wo wir in der Karibik mit unseren EC-Karten Bargeld für die knappe Reisekasse abheben konnten um am Ende der Reise die auf der Bordkarte angefallenen Kosten zu bezahlen. Die nette Dame an der Rezeption meinte, daß Grand Cayman eine bekanntes Steuerparadies und auch eine Bankeninsel sei und dort am ehesten die Chance zur Bargeldabhebung mit der EC-Karte bestünde, dazu aber später mehr…

Soviel schon mal vorab:
Verlaßt Euch außerhalb Europas bloß nicht auf die EC-Karte!
😉

Sonnenaufgang Cozumel Cancun MexicoDank anhaltendem Jetlag konnten wir es am Folgetag kaum erwarten in Cozumel anzulegen, denn frische Luft, Licht und Bewegung sorgen dafür, daß es einem schnel wieder besser geht.  Unseren Ausflug zu den Delphinen hatten wir am Vortag aus Kostengründen gecancelt und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung City.

Daniel AIDAaura Cozumel Cancun Mexico HafenUnser Anlegeplatz war noch von einem der heftigen Herbststürme angegriffen und der Hauptanlegeplatz für die wirklich großen Schiffe lag ein Stück weiter Richtung Stadt. Dort lag die riesige Carnival Glory vor Anker – genau DAS Teil und die Einkaufsstrasse dort wollten wir uns genauer anschauen…

Der Weg zog sich ganz schon und bei der Hitze war es schon eine ziemiche Anstrengung bis wir endlich am Ziel waren. Dort gab es nicht nur diesen Riesenkreuzer mit Platz für 3500 Passagiere sondern auch gleich die passende Shoppingmall dazu, nur für die hauptsächlich amerikanische Kundschaft eingerichtet, mit jeder Menge billigem Gold, Alkohol, T-Shirts und sogar einem klitzekleinen Hard Rock Cafe.

Carnival Glory Cancun Cozumel Mexico BegrüssungVor der Carnival Glory wurden die Gäste von „Maya-Kriegern“ in deren historischen Federkostümen begrüßt. Soviel Luxus hatten wir von der AIDA nicht… 😉

Ein Stückchen weiter die Straße hinunter fing dann die richtige Stadt an, in der sogar noch Eselskarren fuhren. Der Anblick der schmutzigen Straßen ließ uns schnell wieder umkehren. Wir besorgten uns „Mexican Viagra“ in Form eines leckeren Tequilla-Honig-Likörs und eine kleine Flasche Meskal samt Raupe, die immer noch verschlossen daheim im Schrank steht, weil sich bisher keiner traute das Zeug zu trinken… ;o)

Für den langen Weg zurück nahmen wir ein Taxi, welches uns mit knapp drei US-Dollar Fahrpreis recht günstig erschien, jedoch konnte der Fahrer natürlich nicht auf unseren Fünfer rausgeben und sackte somit wesentlich mehr Trinkgeld ein als er bekommen hätte…

Haltet also immer schön passendes Kleingeld parat auf Reisen,
man zieht Euch auf Reisen (leider) wo man kann über den Tisch!

Frühstück auf der AIDAAn Bord der AIDA hatten wir natürlich Vollpension und so waren lediglich Extras wie der Wellnessbereich, Getränke an der Bar oder Fotografien vom Bordfotografen zu bezahlen. Sämtliche Buffets und die Getränke zum Essen waren natürlich kostenlos und mehr als reichlich. Die Qualität des Essens an Bord entsprach dem gehobenen deutschen Standard. Schön und lecker war das Nutella zum Frühstück, wie man hier unschwer erkennen kann. Das Bild entstand kurz vor Belize, dem grünen Juwel im Herzen Mittelamerikas.  Mit einem Tenderboot ging es schön wackelig an Land…

Belize Dschungel

Im ehemaligen britisch Honduras spricht man Englisch und die einzig gut geteerte Straße ist der Highway von Nord nach Süd. Entsprechend holprig ging es weiter, raus aus Belize City Richtung Dschungel, denn wir hatten eine geführte Wanderung im Regenwald gebucht. Seinem Namen alle Ehre machend wurden wir im Bacab Eco Park Belize auch gleich mit einem Wolkenbruch vor Ort begrüßt und so verschob sich das geplante Programm leider etwas. Die Führung durch die grüne Hölle war schön, aber schweißtreibend. 😉

Viele Tiere gab es leider nicht zu sehen, dafür jede Menge Pflanzen und ein lecker Essen nach der Dschungelwanderung…

Zurück am Hafen gab es eine weitere Chance zum Shopping und so kaufte ich ein Fläschchen von dem Zeug, welches ich Mittags zum Essen im Dschungelcamp hatte:

Mary Sharp’s Belizean Heat
Ein wahres Teufelszeug, diese lecker-scharfe Habanero-Soße! >;-)

Nach dem Abendessen und einem kurzen Besuch in der Anytime Bar zum Feierabendbierchen mit angenehmer Hintergrundbeschallung, holte uns sehr schnell wieder die Müdigkeit ein. Der Tag war lange gewesen, wir waren aktiv und das Klima einfach nicht gewohnt. So ging es gemächlich auf die Kabine, wo wir nach ein wenig Bordfernsehen schnell einschliefen. Generell kann man sehr gut an Bord dieses Schiffes schlafen. Man hört in der eigenen Unterkunft so gut wie nichts von den anderen Mitreisenden und auch den Wellengang spürt man dank ausgefahrener Stabilisatoren auf diesen moderen Kreuzfahrtschiffen nicht. Selbst unerfahrene Reisende sollten hier kein Problem haben sich wohl zu fühlen…

Neuer Tag – neues Land – so läuft das mit den Erlebnisreisen an Bord eines Schiffes der AIDA-Flotte und dieses Konzept geht wunderbar auf. Man schläft in einem fahrenden Hotel und erwacht gut erholt an einem neuen, interessanten Ziel…

Honduras San Pedro Sula Schulbus
Nächste Station war Honduras, wo meine Begleitung einen Wellnesstag einlegte und ich unbedingt sehen wollte wo und wie Kaffee gemacht wird. Mit einem lokalen Schulbus ging es auf dieser etwas anderen Kaffeefahrt, vorbei an zahlreichen Ortschaften mit teils sehr heruntergekommenen Häuschen, vom Meer ins Landesinnere nach San Pedro Sula. Eine andere Option wäre übrigens ein sicher auch sehr interessanter Besuch auf einer Bananen-Plantage gewesen…

Wie alle Länder Mittelamerikas ist auch Honduras ein sehr armes Land, was man an jeder Ecke sehen kann. Private Firmen und öffentliche Plätze werden von schwer bewaffneten Wachposten geschützt. Diese politisch unsichere Lage dort war wohl ein Grund diese schöne Destination von der Route der AIDA-Schiffe zu verbannen – schade drum!

Shopping Einkaufen Honduras San Pedro SulaZuerst durften wir ein wenig shoppen, wobei man sich das nicht so vorstellen darf wie in einem Einkaufszentrum in Deutschland oder auf einem Marktplatz in der Türkei. Hier gab es eine riesige, überdachte Halle mit Flohmarkt-Flair, wo man wirklich alles bekam, was man als Tourist oder zum Überleben braucht. Klamotten, Essen, Getränke, Möbel, Zigarren, Seife, Parfüm, und, und, und…

Dazu lief im Hintergrund Live-Musik von einer kleinen Familie, welche auf einem Xylophon folkloristische Melodien spielte. Klingt jetzt ein wenig idyllisch und machte auf mich auch diesen Eindruck – aber nichts schien gestellt…

Daniel Kaffeefabrik Honduras San Pedro SulaDanach ging es direkt weiter zur Kaffee-Fabrik (Sogimex, Coffee of Honduras) und das war dann wirklich ein Erlebnis. Nach einem Empfang mit frischem Kaffee (samt amerikanischem Kaffeeweisser) und kühlem Wasser ging es direkt in die kleine Fabrik – samt Schutzhelm und Atemmaske, denn was da drin so an Fremdstoffen durch die Luft fliegt ist für europäische Nasen und Münder nix. Die Arbeiter hingegen schufteten dort ohne jeglichen Schutz.

Im Prinzip wurde dort der angelieferte Rohkaffee von seinen Fremdstoffen wie der Schale und den Ästen gereinigt und in drei Qualitäts-Kategorien aufgeteilt. Die schlechteste, bei welcher man selten erkennen konnte, daß es wirklich eine Bohne war, wurde für die landeseigene Produktion verwendet. Die mittlere Qualiät bestand aus handelsüblichen Bohnen, wie man sie auch hier im Supermarkt kaufen kann. Die beste Qualität, wo wirklich jede Bohne aussieht wie die andere, wurde als BIO-Kaffee verkauft.

San Pedro Sula Honduras KaffeefabrikDie Kaffeeröstung selbst wurde dann erst beim Abnehmer der Bohnen gemacht, denn dabei entfaltet sich das Aroma und wenn die Bohnen erst noch Wochen auf einem Containerschiff unterwegs sind bringt das nix.

Abgepackt wurde das Endergebnis in handelsübliche Säcke mit 69,5 Kilo, wie man auf dem Bild nebenan schön sehen kann. Diese Säcke wurden dann im Akkord von den Arbeitern in der Lagerhalle nebenan gestapelt.

Zum Abschluß zeigte uns der wirklich nette Vorarbeiter noch wie die Bohnen von Hand über der Flamme geröstet wurden und das extrem gut duftende Endergebnis durften wir dann abgepackt in 250 Gramm Säckchen kaufen und mit nach Hause nehmen. Dem Geschmack dieses tollen Kaffees trauere ich heut noch nach, denn was unser Kaffeevollautomat aus diesen frischen Bohnen zuhause zauberte war wirklich vom Feinsten – und geschmachlich wesentlich besser als der angeblich so tolle BLUE MOUNTAIN Kaffee von Jamaika!

Sundonwer AIDAaura
Schon gegen Mittag war ich wieder an Bord zurück und konnte den Nachmittag noch etwas in der Sonne relaxen und vor dem Abendessen noch einen lecker Sundowner in Form eines frischen Mojito am Heck der AIDAaura genießen.  Richtung Grand Cayman lag nun ein weiterer Seetag vor uns, welchen wir mit Sonnenbaden und Ausruhen auf der Kabine verbrachten. Auch wenn bisher jeden Abend eine tolle Show lief schafften wir es erst an diesem Tag das Theater zu besuchen und waren schwer beeindruckt von allem was das Entertainment-Team so auf die Beine stellte. SeeLive-Tivoli hat sich da echt viel Mühe gegeben, sowohl bei der Auswahl der Shows, als auch bei der Wahl und der Ausbildung der Künstler.

Stingray City Grand Cayman IslandDer letzte wirkliche Landgang bildete dann auch das absolute Highlight der Reise – das Steuerparadies Cayman Island! Das Beste zum Schluß…
Im azurblauen Wasser der karibischen See ging es begleitet von Reggae-Klängen hinaus nach Stingray City, einer Sandbank im Nordwesten der Insel, wo Stachelrochen in den 60er-Jahren durch Fischabfälle angefüttert wurden. Mit diesen zahmen, samtweichen Tieren kann man dann schwimmen und schnorcheln, ja man darf sie sogar knutschen – es soll sieben Jahre Glück bringen! Zwar sind viele Touristenboote vor Ort, aber das stört nicht wirklich dieses einmalige Erlebnis.

Daniel Hard Rock Cafe Grand Cayman Islands

Am Nachmittag fanden wir dann nach einem gemütlichen Spaziergang über den Marktplatz der Hauptstadt endlich die lange gesuchte Bank, die auch unsere EC-Karten mit Maestro-Logo annahm. Das königlich kanadische Bankhaus akzeptierte uns auf Anhieb und so konnten wir uns zum Abschluß der Reise noch den Besuch im Hard Rock Cafe Cayman Islands leisten.

Die Abbuchungsgebühren von dieser kanadischen Bank in der Karibik waren übrigens im Nachhinein günstiger, als wenn wir in Deutschland vom Automaten einer fremden Bank abgebucht hätten… *kopfschüttel*

AIDA letzter Sonnenuntergang Karibik
Nach der Rückkehr an Bord genossen wir den letzten traumhaften Sonnenuntergang dieser einmaligen Reise und machten uns nach dem Abendessen daran unsere Koffer wieder zu packen. Am nächsten Tag sollte das Schiff wieder in Montego Bay einlaufen und die Kreuzfahrt ein glückliches Ende finden.

Doch eine böse Überaschung wartete noch auf mich, als ich beim Warten auf unsere Abholung einen älteren Herren beim Klo-Flitzen beobachtete. Mehrere Gäste, u.a. auch meine Wenigkeit, hatten sich irgendwo noch einen Durchfall eingefangen. Supertolle Sache – mit Diarrhoe über neun Stunden im Flieger sitzen, das wollte ich nicht… 😦

Und so konsultierte ich von unserem letzten Bargeld noch die Bordärztin, welche mir nach einer kurzen Untersuchung IMODIUM AKUT für den Heimflug verpaßte, was mich über 50,– Euro kostete. Zwar wurde das Geld anstandslos von der ADAC-Reiseversicherung bezahlt, aber der Rückflug war alles andere entspannend… 😉 Sorgt also immer für eine gut ausgestattete Reiseapotheke – es lohnt sich auf jeden Fall!

Ein kleiner Tipp noch für die Insel Jamaica selbst:
RESPECT ist dort das einzige was wirklich zählt und gemeint ist damit Trinkgeld in respektabler Höhe. Inzwischen nimmt man dank des Wechselkurses lieber Euro als Dollar. Laßt Euch bitte nicht abzocken und tragt oder rollt Euren Koffer selbst die paar Meter zur Abfertigung, denn die schwarzen Jungs die da stehen sind nicht von der Reisegesellschaft… wir dachten es und wurden zur Kasse gebeten! :-/

AIDA DJ Dan
Dennoch schwor ich mir damals wieder einmal eine Kreuzfahrt zu machen, wollte aber dieses Mal Teil der Crew sein und so war ich im November 2008 auf dem AIDA Assesment Center für den Posten als Discjockey an Bord der Clubschiffe der AIDA-Flotte in Hamburg. Zwei Tage wurde ich vorallem auf Teamfähigkeit und natürlich auf mein unterhaltendes Talent getestet, für gut befunden und beginne meine erste Tour von neun Wochen an Bord der AIDAvita auf eigenen Wunsch am 28. August 2009 im westlichen Mittelmeer. Davon wird dann in diesem Blog der kleine Seeräubär Jack Bearow berichten.

Sollte die erste Tour gut laufen steht das zweite Engagement für acht weitere Wochen ab dem 14. Dezember 2009 in der Karibik auf dem Plan. Weihnachten und Silvester unter karibischer Sonne… was kann es auf Erden schöneres geben frage ich Euch? 🙂

Der einzig wahre Bärat der Karibik!

JackBearow trifft Jack Sparrow

Ahoi Ihr Landratten!

Sonntag Abend stand großes Kino auf dem Plan und ich muß schon sagen, der Typ da auf dem Bild ist mir echt sehr sympathisch. 🙂 So geht’s zu auf hoher See im Reich der Bäraten… Schawoll! Ich bin schon gespannt auf die beiden anderen Teile, die es laut meinen Kumpels angeblich noch gibt.

Jack Sparrow ist wohl der wahre Bärat der Karibik und ich kann es kaum erwarten auf seinen Spuren durch die Karibik zu schippern… auch wenn das wesentlich komfortabler sein wird als zu seiner Zeit und hoffentlich auch ganz ohne Geister und Tiefseemonster… *uah*

Jetzt muß ich wirklich mal nachforschen wo genau es hingeht… Ob wohl die Bärmudas, Bärhamas, Bonbär, Tobärgo,  Montbärrat, Saint Bärtholomew oder Bärbuda mit dabei sind? 😉 Morgen mehr zu den geplanten Reisen meines neuen Herren…