4 Tage im 5-Sterne-Hotel Seehotel Überfahrt am Tegernsee

00_Jack-Bearow-TegernseeServus, Ahoi und Hallo, liebe Blogleser,

hier meldet sich endlich wieder der kleine Seeräubär Jack Bearow, diesmal mit einem Reisebericht aus seiner Heimat Bayern. Vier Tage und drei Nächte im Fünf-Sterne-Hotel Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern am schönen Tegernsee standen Ende Juli auf dem Programm.

Seit ich dieses noble Haus aus der Althoff-Hotel-Collection das erste Mal zusammen mit dem Hochzeits-DJ Dan erleben durfte wollte ich unbedingt dort residieren – das Wort übernachten wäre eindeutig zu ordinär hierfür. Durch gute Beziehungen kamen wir dann tatsächlich kurzfristig an ein tolles Angebot für einen Kurzurlaub und so wurde spontan der Koffer gepackt und ab ging es mit dem Auto an den Tegernsee zu ein paar Urlaubstagen Deluxe…

90_Seehotel-Ueberfahrt-Tegernsee-Rottach-Egern

Schon beim flotten Check-in in der großen Lobby wird man vom Stil und der Klasse dieses gehobenen Hotels der Extraklasse beeindruckt. Der Unterschied zwischen vier und fünf Sternen ist hier in Deutschland schon gewaltig und das sollten wir auch während unseres gesamten Aufenthaltes immer wieder bemerken. Dies beginnt bereits beim großen Personalaufwand und den damit verbundenen geringen Wartezeiten bei allem was man hier erleben kann. Derzeit arbeiten rund um die Uhr etwa 220 gut ausgebildete Mitarbeiter im Wechsel für die 123 Zimmer und 53 Suiten. Gäste aus aller Welt kommen hierher um einmal vom Alltag abzuschalten und das wird einem wirklich leicht gemacht.

Unsere Zimmerkategorie war die Einfachste, Superior Bergblick, Normalpreis 320,—Euro pro Nacht mit Frühstück für zwei Personen. Dennoch wurde hier an nichts gespart, das Zimmer war mit 38 m² recht geräumig, mit vielen Extras wie etwa einem Teller Obst zur Begrüßung, einer Flasche Wasser am Tag, kostenlosem WLAN, großer Flatscreen-Fernseher mit SKY, automatischen Vorhängen,  und eigener Terrasse. Auch kommt am späten Nachmittag noch ein spezieller Zimmerservice, der das Bett aufdeckt, die Schokoladentäfelchen auf das Kopfkissen legt und fragt ob alles in Ordnung ist. Bereits am frühen Morgen hing dann eine vorher ausgewählte Tageszeitung an der Zimmertür.

01_Hotelzimmer-Seehotel-Ueberfahrt

Superior Bergblick Zimmer und großzügiges Badezimmer.

02_Hotelzimmer-Bad-Seehotel-Ueberfahrt

Hier der offizielle Werbetext zum riesigen Bad: “Das Badezimmer ist ausgestattet mit eigens für das Hotel hergestelltem Marmor, mit separater Regendusche und einer großzügigen Badewanne unter einem Sternenhimmel aus Swarovski-Kristallen.” Dazu kann man sich aus verschiedenen Musik- und Radio-Kanälen berieseln lassen. Einmal drin will man so schnell nicht mehr raus und selbst zu zweit kommt man sich da nicht in die Quere, denn die Dusche und die Toilette sind noch einmal hinter extra Türen.

Da es erst später Nachmittag war und noch kein großes Hungergefühl zu spüren war, ging es ab in den hauseigenen Day Spa. Neben dem kleinen Outdoor-Pool, einem großen Indoor-Swimmingpool mit verschiedenen Massagedüsen, einem Kinderbecken, einem Whirlpool, sechs verschiedenen Saunen und Dampfbädern, gibt es dort auch eine Hausbar mit Snacks und Drinks nach Wunsch. Was nicht da ist wird aus der Bar oder Küche geholt. Wer Lust hat kann auch in den gut ausgestatteten Fitnessraum.

Da wir am Abend noch etwas von unserem Urlaubsort Rottach-Egern sehen wollten, beschlossen wir kurzerhand nicht im Haus zu Essen, obwohl es vom kulinarischen Standpunkt aus gesehen jede Menge Auswahl an erstklassigen Restaurants im Hotel gibt. Unter anderem kocht im Restaurant Überfahrt der äußerst kreative und ausgezeichnete 2 Sternekoch Christian Jürgens, der Gault MillauKoch des Jahres 2013”. Plätze sind bei Gourmets heiß begehrt und sollten schon lange im Vorfeld gebucht werden, denn auch von außer Haus kommen viele Feinschmecker.

95_Rottach-Egern-Kirche-Tegernsee

Kirche St. Laurentius in Rottach-Egern

Nach einem gemütlichen Abendspaziergang an der Uferpromenade des Tegernsee gab es Abendessen in der Escobar, einem lokalen Mexikaner. Da ich die Gegend recht gut kenne, weiß ich wo man gut und günstig Essen gehen kann. Nettes Ambiente, flotter Service und gute Portionen sorgen hier für Kurzweil.

16_Seehotel-Ueberfahrt-Bar-Snacks_Parmesan_Oliven_NüsseDer restliche Abend wurde dann nach dem Verdauungsspaziergang zurück ganz gemütlich bei wolkenlosem Himmel auf der Terrasse vor dem Hotel genossen. Dort verwöhnte uns das aufmerksame und trotz Stress stets freundliche Barpersonal mit erstklassigen Cocktails. Dazu bekamen wir auch eine tolle Auswahl an Snacks und auch hier bemerkte man wieder den kleinen, aber feinen Unterschied. Gereicht wurden neben gesalzenen Nüssen auch eingelegte Oliven und frische Parmesan-Stücken – sehr lecker!12_Bayerische-Tapas-Seehotel-Ueberfahrt

Sehr interessant ist auch das Angebot an bayerischen Tapas – eine tolle Idee!

Natürlich sind auch hier die Preise etwas gehoben, dafür bekommt man aber neben dem Top-Service auch qualitativ hochwertige Drinks, gemixt von professionellen Barkeepern aus Marken-Produkten. Und das schmeckt man, es ist eben so wie es sein soll…

17_Seehotel_Ueberfahrt-Bar

Die Auswahl an erstklassigen Bränden, Likören und Destillaten an der Lobby-Bar des Seehotel Überfahrt ist gigantisch. Da kann sich ein kleines Bärchen gut verstecken. Habt Ihr mich schon gefunden? Zwinkerndes Smiley

Nach einer traumhaft ruhigen Nacht im großen Kingsize-Bett ging es erst einmal zum Frühstück. Das reichhaltige, alpenländische Frühstücksbüffet im Hauptrestaurant Egerner Bucht ist jeden Tag der Woche von 7:00 – 11:00 Uhr für die Gäste geöffnet. Davon könnten sich einige Gastgeber weltweit ruhig ein Scheibchen abschneiden. Neben Kaffee, Tee, frisch gepressten Säften und Champagner gibt es eine begeisternde Auswahl an Leckereien, man kann es ruhigen Gewissens Brunch nennen. Hier nur ein kleiner Eindruck:

03_Fruehstuecksbueffet-Seehotel-Ueberfahrt

Warmes Frühstücksbuffet mit Leberkäse, Rösti,
Kartoffelecken, verschiedenen Würstchen und Crepes.

04_Fruehstuecksbueffet-Seehotel-Ueberfahrt

Auch frischer Fisch kommt auf den Tisch.

05_Fruehstuecksbueffet-Seehotel-Ueberfahrt

Eine reiche Auswahl an frischem Obst und Gemüse rundet das Angebot perfekt ab.

Eierspeisen werden auf Wunsch des Gastes zubereitet und kosten, ebenso wie die Kaffeespezialitäten, keinen Aufpreis. Dazu kann sich auch jeder Gast die aktuelle Zeitung mit an den Tisch nehmen – oder wie oben bereits erwähnt schon früh morgens an die Zimmertür liefern lassen.

Was sehr auffiel war die Anzahl an betuchten Gästen aus aller Welt, denn immerhin kostet die teuerste Suite namens Royal Suite auch 3000,—Euro pro Nacht. Da war etwa die arabische Familie am Nebentisch, die mit dem gesamten Gefolge auf der Frühstücks-Terrasse saß. Das Oberhaupt der Familie war mit seinen beiden Handys auch ständig lautstark am Telefonieren, während sich seine westlich orientierte Frau sichtlich langweilte.
Ein rabiater Russe bestand bereits am Vorabend darauf, daß ein spezieller Tisch auf der Bar-Terrasse für ihn frei gemacht wird, obwohl einige andere Plätze frei waren waren. Es sei nicht sein Problem, daß dort andere Gäste sitzen. 
Aber auch verwöhnte deutsche Gäste ließen sich den Reichtum sichtlich anmerken.

Einerseits gilt hier meine ganze Anerkennung dem stets ruhigen und höflichen Personal, andererseits wird man als Gast auch gleich in Schubladen gesteckt, was wir bei allen drei Frühstücken zu spüren bekamen. So mußten wir als normal gekleidete Urlauber, ganz ohne Designer-Klamotten und teuren Schmuck, sehr lange auf den Service und dann auch auf den Kaffee und das frisch zubereitete Omelette warten, ja sogar mehrmals nachfragen – wenn man es denn mal schaffte die Aufmerksamkeit des Personals zu erhaschen. Denn diese hofierten lieber die geldigen Herrschaften, hielten diese mit Smalltalk bei Laune und hatten kaum einen Blick für den Rest der normalen Gäste übrig.

Gut gestärkt, mit viel Sonnencreme auf der Haut und Wasser im Gepäck ging es dann zum ersten Ausflugsziel, dem Wallberg. Etwa vierzig Minuten dauert die Strecke zu Fuß, dann ist man an der Talstation der Wallbergbahn. Ein Angebot stach da besonders heraus, und zwar das See-Gipfel-Kombi-Ticket. Dieses Ticket für Erwachsene beinhaltet eine Berg- und Talfahrt mit der Wallbergbahn und eine große Schiffsrundfahrt auf dem Tegernsee und ist erhältlich in den Sommermonaten, von 1. Mai bis 30. September, direkt an der Kasse der Wallbergbahn und auf den Schiffen der Schifffahrt Tegernsee. Damit war der Ausflug für den Folgetag bereits gesichert.
(Wer nur auf den Wallberg möchte sollte an der Kasse angeben in welchem Hotel er wohnt, denn damit gibt es einen kleinen Nachlass aufgrund der Kurkarte die man sowieso in jedem Hotel mitbezahlt.)

Wenn es ganz besonders romantisch werden soll, dann kann man sich vorab die spezielle Romantik-Gondel bestellen – diese wird dann auf Wunsch für jeden Anlass, wie etwa Heiratsantrag, geschmückt. Somit wird diese persönliche Gondelfahrt zu einem unvergessenen Erlebnis. Zwinkerndes Smiley Wir fuhren aber ganz normal nach oben…

06-Wallberghaus-Tegernsee

Oben auf 1620 Höhenmetern angekommen hat man ein herrliches Panorama über das Tegernseer Tal, bei gutem Wetter sieht man sogar bis nach München. Auf der anderen Seite blickt man in die bayerischen und österreichischen Alpen. Gut versorgt wird man als Wanderer dann im Panoramarestaurant, direkt an der Bergstation. Dort kann man übrigens auch Events veranstalten oder Hochzeiten feiern und sich direkt in der kleinen Kapelle nebenan vor einer Traumkulisse trauen lassen. Für die Party danach empfehle ich DEN Event- und Hochzeits-DJ am Tegernsee. Zwinkerndes Smiley

07_Wallberg-Kapelle-Tegernsee

Die Nebenkirche Wallberg – Heilig Kreuz – so der offizielle Name.

08_Wallberg-Kapelle-Tegernsee

Blick in die kleine Kirche auf dem Wallberg.

09_Tegernsee-vom-Wallberg

Ausblick vom Wallberg in das Tegernsee Tal.

91-Werbung-Eisbaer-gruselig-Wallberg

Auf dem Weg nach unten entdeckte ich dann mit Erschrecken diese kuriose und gruselige Werbung von Eisbär Mützen für eine Kopfbedeckung der besonderen Art. So  warm die auch halten mag, schmuck ist sie keinesfalls. So etwas taugt höchstens zum Kinder erschrecken oder für den kleinen Banküberfall am Montag Nachmittag… Zwinkerndes Smiley

Zurück von der Alm war erst einmal eine Abkühlung fällig. Bei den Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke bot der hauseigene Badestrand am Tegernsee genau die richtige Atmosphäre dafür. Ein beherzter Sprung ins kalte Nass brachte die erhoffte Erfrischung. Beim anschließenden Sonnenbad konnte man gut geschützt vor den Blicken der Passanten die Aussicht auf den See genießen. Und da fuhr auch schon unser Dampfer für den Ausflug am nächsten Tag.

13_Rottach-Egern-Ausflugsdampfer-Kirche-Tegernsee

10_Ketchup-Mayonese-im-Glas-Seehotel-UeberfahrtNach dieser kurzen Erholungspause ging es dann zum Abendessen direkt vor das Hotel, wo uns wieder das zuvorkommende Personal aus der Lobby-Bar bediente. Ein perfekter Club-Sandwich mit Pommes Frites war  jetzt genau das Richtige. Und wieder merkte man an den Kleinigkeiten wie etwa Tomaten-Ketchup und Mayonnaise der Marke Heinz in versiegelten Gläschen wo man war. So ist das hygienisch und einfach appetitlicher als jede angekleckerte Mayo- oder Ketchup-Flasche. Der Sandwich war ein Traum und so wurde der Abend auf dem Vorplatz des Hotels wieder etwas länger…

11_Perfekter-Clubsandwich-Pommes-Seehotel-Ueberfahrt

15_Jack-Bearow-Schifffahrt-TegernseeFür den neuen Tag hatten wir bereits Anwendungen im über 2000 m² großen Wellness-Bereich bestellt und da nach dem Frühstück noch etwas Zeit bis zur Massage war, stachen wir direkt vom Bootssteg vor dem Hotel mit dem Ausflugsdampfer in See.

Die Seenschifffahrt auf dem Tegernsee blickt auf eine langjährige Tradition zurück und bietet sowohl kleine, als auch große Schiffe, mit kurzen oder längeren Routen. Da auf den kleinen Schiffen keine Gastronomie angeboten wird sollte man sich unbedingt etwas zu trinken einpacken, denn selbst die kurze Runde dauert eine gute Stunde. Unterwegs kann man natürlich auch eine Pause einlegen und etwa direkt am legendären Bräustüberl Tegernsee aussteigen und einkehren. Das Tegernseer Hell und auch das Tegernseer Pils aus dem Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee suchen auf der ganzen Welt seinesgleichen und sind über die Grenzen Bayerns hinaus sehr beliebt.

14_Braeustueberl-Tegernsee

Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee mit Bräustüberl und Biergarten.

Für den Rest des Tages stand Entspannung im 4 Elements Spa auf dem Plan. Eine Überfahrt Traummassage war gebucht und die 160,—Euro für 90 Minuten waren wirklich gut investiert. Auch wenn das neu installierte Soundsystem noch nicht funktionierte, war es mehr als entspannend sich mit warmem, wohlriechendem Öl richtig durchkneten zu lassen.

Der restliche Nachmittag wurde dann am Pool im Freien verbracht bevor es zum Abendessen in das italienische Restaurant Paparazzi ging, welches etwa 20 Minuten zu Fuß vom Seehotel entfernt liegt. Dort gibt es neben freundlichem Service original italienische Holzofenpizza, frischen Fisch und Meeresfrüchte, sowie viele weitere Köstlichkeiten der mediterranen Küche.

Natürlich endete der Abend wieder auf der Terrasse der Hausbar des Fünf Sterne Hotels, ein wirklich angenehmes Plätzchen, mit toller Aussicht auf den Tegernsee und die Egerner Bucht – ganz ohne störenden Straßenlärm. Dennoch stach dort noch ein ganz besonderes Angebot ins Auge – der hauseigene Autoverleih. Das  Leihwagen-Angebot gibt es auch in einem speziellen Arrangement, welches neben der Übernachtung ein luxuriöses Audi RS 5 oder R8 Spider Cabriolet für einen Tag beinhaltet. Das wäre auch mal eine flotte Idee…

Zum Abschluss wie immer noch ein paar visuelle Schmankerl… Smiley

94_Seehotel-Ueberfahrt-Champagner

Champagner-Bar am Seehotel Überfahrt.

96_Boote-Tegernsee

Idylle mit kleinen Fischerbooten auf dem Tegernsee.

97-Wallberg-Wiesen-Tegernsee-Alpen

Bergwiese und Alpen-Panorama auf dem Wallberg.

98_Wallberg-Tegernsee-Gleitschirmflieger

Hier muß die Freiheit wohl grenzenlos sein… das will ich auch! Smiley

92_Tegernsee-Sonnenuntergang

Sonnenuntergang am Tegernsee.

93_Seehotel-Ueberfahrt-Sonnenuntergang

Seehotel Überfahrt in der Egerner Bucht am Tegernsee bei Sonnenuntergang.

99_Vollmond-am-Tegernsee

Vollmond über dem Tegernsee.

Jack-Bearow-Norbert-Schramm

Wen man sonst noch so am schönen Tegernsee trifft?
Na hier haben wir den sehr sympathischen Showstar, Eiskunstläufer und Fotograf Norbert Schramm! Allerdings in einem anderen Hotel, hoch über dem Tegernsee…

18_Jack-Bearow-Seehotel_Ueberfahrt-BarHey, vergesst den Bär nicht in der Bar! Smiley

Das war’s erst mal wieder, auch wenn noch viel Material zum bloggen da wäre, wie etwa ein paar Tage in Köln, der legendäre Ballermann auf Mallorca und natürlich noch viele Erlebnisse aus Irland, von Hawaii und von der Ostsee-Kreuzfahrt.

Sobald ich die Zeit finde kommt wieder mehr – versprochen!

Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit und jede Menge Fernweh… Zwinkerndes Smiley

Euer weltreisender Seeräubär Jack Bearow

Buchtipps:

Tegernsee – Schliersee: Wanderführer mit Tourenkarten und Höhenprofilen

Die schönsten Tagesausflüge Isarwinkel, Tegernseer und Schlierseer Berge: Wandern, Radfahren, Baden, Einkehr, Kultur

Bilder vom Tegernsee: Bildband über eine der schönsten Landschaften in Deutschland und ihr Brauchtum. Mit Informationen über Erholungs- und Freizeitangebote.

Bayerische Tapas: Weißblaue Appetithäppchen – pikant und süß

Coco Loco auf der Isla Saona in der Dominikanischen Republik

JackBearow CocoLocoFrohe Ostern, liebe Blogleser!

Nachdem das Wetter grad wieder Kapriolen schlägt und mir am Gründonnerstag noch einmal Schnee vor der Haustür beschert, habe ich mal wieder ein wenig in den Reisebildern gekramt und musste feststellen, dass noch viele Bilder und Reiseberichte auf Veröffentlichung warten. *uff*

Passend zu den kommenden Osterfeiertagen habe ich mir mal die Fotos vom karibischen Traumstrand Saona Beach  herausgesucht, wo ich erste Bekanntschaft mit der seltenen und gefährlichen Kokosnuss-Art namens Coco Loco gemacht habe. So eine Kokosnuss sieht ja fast aus wie ein Ei, naja, ein großes, hartes und behaartes Ei. *rotwerd*

JackBearow Captain

Da das Clubschiff AIDAvita in La Romana neben frischem Proviant alle zwei Wochen auch neue Passagiere an Bord nahm, wurden hier nur Halbtagsausflüge angeboten. Einer dieser Ausflüge ging entlang der Küste der Dominikanischen Republik in das Naturschutzgebiet “Parque Nacional del Este” zu einer kleinen Trauminsel namens Isla Saona (Saona Island ).

Unterwegs gab es einen kurzen Plausch unter echten Seebären und so konnte ich höchstbärsönlich dafür sorgen, dass wir einen kurzen Zwischenstopp an einer Sandbank einlegten, wo hunderte von Seesternen ihr Zuhause haben.

Seestern

Durch das Personal an Bord gab es noch eine kurze Einweisung und dann durften auch wir ins warme Wasser um die Seesterne anzufassen. Immer schön unter der Wasseroberfläche lassen und nicht an die Luft halten!

Weiter ging es nach diesem kurzen und sehr erfrischenden Halt mit  Merengue-Klängen und kühlen Drinks an Bord. Alkohol würde es aber erst auf der Rückfahrt geben, denn schließlich wollten auf der kleinen Inseln noch ein paar Gäste schwimmen und schnorcheln. Typisch karibisch war dann der Anblick, welcher uns bei der Ankunft erwartete. Aber macht Euch am Besten selbst davon einen Eindruck:Isla Saona - Saona Island - Saona Beach Isla Saona - Saona Island - Saona Beach

Jungs Sonnenbaden

Nun hieß es nur noch ab an den Strand und die nächsten Stunden auf diesem Eiland einfach genießen. Zusammen mit ein paar bayerischen Jungs, die am gleichen Abend wieder zurück in die Heimat flogen, machten wir es uns gemütlich. Relativ wenig andere Besucher waren anwesend und so war es schön ruhig, bis auf das unerlässliche Galoppieren des Merengue-Sounds aus den Boxen der Strandbude. Die Toiletten-Buden daneben wurden übrigens mit Regenwasser betrieben, welches man in einem Kübel selbst mit aufs stille Örtchen nehmen musste – sehr umweltfreundlich… 😉

Ein typisch dominikanisches Barbecue in Form von lecker gegrillten Hühnchen, Reis mit schwarzen Bohnen und Salat gab es nach dem ausgiebigen Planschen in der Badewanne namens Karibik. Dazu wurde Bier oder Rum-Cola gereicht, wenn man denn wollte. :o)  Zur Nachspeise lag dort noch eine Platte mit frischen Früchten. Alles in allem sehr fein was dort für die paar Euro geboten wurde, nicht nur der Strand, wie Ihr hier sehen könnt:

 

Isla Saona - Saona Island - Saona Beach -Strand - Traumstrand

Isla Saona - Saona Island - Saona Beach

Um diesen wunderschönen Tag würdig abzuschließen, kaufte mein Besitzer der AIDA-DJ Dan noch eine frische Kokosnuss und nickte grinsend, als der Verkäufer fragte, ob er diese als Coco Loco, also als verrückte Kokosnuss wolle. Das machte mich doch ein wenig neugierig…

AIDA-DJ-Dan Coco-Loco

JackBearow-probiert JackBearow-abgefüllt.

Nach dem ersten Schluck aus der Coco Loco wusste ich dann auch warum der Typ so gegrinst hatte – eine satte Portion Rum sorgte zusammen mit der Kokosnussmilch für eine äußerst entspannte Rückfahrt zum Kreuzfahrtschiff.

Das war’s an dieser Stelle, mal sehen wann man mich mal wieder an den PC lässt, denn es warten wirklich noch viele Eindrücke von zwei Monaten Karibik und auch noch von den anderen zwei Monaten im Mittelmeer. Bis dahin wünsche ich Mast- und Schottbruch und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel! ;o)

Euer Jack Bearow

Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

Welcome-to-St.MaartenWelcome to St. Maarten – the friendly Island!

Jawohl, diese weitere Trauminsel wird von der AIDAvita gleich am Tag nach Tortola angelaufen. Angelegt wird im Hafen des niederländischen Teils der Insel, in der Regel gemeinsam mit fünf anderen Kreuzfahrtschiffen. Gut 25.000 (!) Besucher überfluten dann an einem Tag diese kleine Insel, was dem Steuerparadies ein gewaltiges Einkommen beschert, denn dort St.Martin-Hafenkann man zollfrei Elektronik, Schmuck, Parfüm, Alkohol und vieles mehr erstehen. Neben dem US-Dollar wird hier auch der Euro gern genommen, denn offiziell ist man auf den kleinen Antillen nun in den Niederlanden. Auch das Telefonieren mit dem Handy unterliegt hier den europäischen Roaming-Gebühren. Wer also mal schnell nach Hause telefonieren will sollte das von hier aus tun – aber Vorsicht: Es sind immer noch fünf Stunden Zeitunterschied! 😉

Oasis-of-the-Seas-front

Neben uns lag jedes Mal das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die OASIS OF THE SEAS – was für ein Dampfer! Alleine in diesem Koloss leben 6000 Passagiere und 2500 Besatzungsmitglieder. Von Florida aus macht das Ein-Milliarden-Dollar teure Schiff der Royal Carribean Reederei einwöchige Touren durch die Karibik. Diese gibt es bereits für um die tausend Euro. Aufgrund seiner Größe kann es allerdings nur in drei Häfen anlegen. Hier mal der direkte Vergleich aus einiger Entfernung:

Oasis-of-the-Seas AIDAvita

Links die OASIS OF THE SEAS – rechts das kleine Beiboot namens AIDAvita… 😉

Das ist kein optischer Trick, die beiden Schiffe liegen am selben Kai, auf selber Höhe. Sechsmal passt die kleine AIDA da hinein. Ein zweites Schiff dieser Klasse mit dem Namen “EMPRESS OF THE SEAS” ist derzeit in Norwegen in Bau. Unser Schiff ist mit 1400 Gästen und knapp 400 Besatzungsmitgliedern das kleinste dort. Die anderen Schiffe haben eine Kapazität von 2500 Gästen und knapp 700 Crew-Members. Der Hafen wird derzeit übrigens erweitert um noch mehr – vornehmlich amerikanische – Passagiere zu empfangen…

GoldenEagleIV-Segel Nach dieser wahrhaft beeindruckenden Kulisse direkt am Hafen erschien mir der Katamaran mit dem wir zum Baden segelten etwas arg winzig. Dennoch wagte ich mich an Bord und wurde mit einer mehr als gemütlichen Fahrt zum Badestrand einer vorgelagerten Insel belohnt. Dazu gab es Rum-Cola (jup, in dieser Reihenfolge) und Snacks sowie jede Menge coole Musik. Nach einer Runde planschen und Schnorcheln ging es wieder zurück mit all den inzwischen recht lustigen Gästen an Bord.GoldenEagle-Kapitän

Auch an’s Ruder durfte ich als erfahrener Seebär mal, nachdem mich meine neuen Fans freigaben. 😉

Ja, so ein hübsches Bärchen wie ich ist halt begehrt bei jung und alt…

Jack-Fan-3Jack-Fan-1Jack-Fan-2

Dirk-mit-Hase

Ganz besonders liebe Grüße gehen an dieser Stelle an den Hasen unseres Tauch-Managers Dirk – war schön Dich kennenzulernen, wir vermissen Dich hier an Bord ganz doll!

 

Zurück ging es wieder durch Wind und Wellen gegen Mittag. Schnell frischgemacht und umgezogen, schon ging es wieder hinaus an den Pier, wo die Einheimischen uns mit den Wassertaxis für 6 US-Dollar hin und zurück vom Hafen zur Einkaufsmeile schipperten. Mit dem Armband, welches man dort als Ticket um den Arm gewickelt bekommt, kann man dann übrigens den ganzen Tag hin und her fahren, so oft man will…

Jack-Kaktus-Patricia Jack-am-Kaktus

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch unsere bordeigene Fotomaus Patricia aus dem schönen Österreich. Sie war privat unterwegs und was ich da an Ihren Beinchen entdeckte musste ich auf einem Foto haben, denn das glaubt einem keiner – ein waschechter Kaktus zierte die Wade! Zum perfekten Glück fehlte mir nur noch eine Buddel Tequila…

 

Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen. Im holländischen Phillipsburg, wo wir angelegt hatten, kann man dann ganz toll bummeln und einkaufen – oder einfach am Stadtstrand liegen und sich gegen ein paar Dollar Gebühr auf einer Liege und unter einem Schirm mit ein paar eiskalten Bierchen im Kühler die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dazu gibt es viel karibische Musik aus den zahlreichen Restaurants an der Promenade, vom Einmann-Steeldrum-Orchester bis hin zur Rastafarian-Reggae-Combo aus Jamaica. Lecker schmecken am Beach dann sämtliche Burger oder auch die kreolisch zubereiteten Hühnchen zusammen mit einem eiskalten Cocktail oder frischgepressten Fruchtsäften. Hier ein paar Eindrücke von St. Maarten:

St.Martin-Boote-1 St.Martin-StrandSt.Martin-HauptstrasseWeltberühmt ist inzwischen diese Promenade, denn im Film “SPEED 2 – CRUISE CONTROL” jagte Sandra Bullock mit dem Kreuzfahrtschiff direkt hier hinein. Zu dem Zweck wurde damals die komplette Straße für die Kulisse ausgebaggert und so wie man sie hier sieht neu gestaltet und gepflastert.  Treppen-blau-gelb Jack Pirat Jack-am-Steuer

Auch ich hatte noch meinen Spaß mit all den Piraten-Kollegen die hier so unterwegs waren. 🙂

Beim nächsten Besuch hier will ich aber etwas anderes sehen und wage einen Trip mit Schnellboot nach St. Barth… das wird sicher eine Riesengaudi!

Bis bald, Ihr Landratten, Euer einzig wahrer Captain Jack Bearow!

Spaziergang durch Road Town auf Tortola – British Virgin Islands

Welcome-to-British-Virgin-Islands Entschuldigt die lange Funkstille, werte Leichtmatrosen, aber in den letzten Wochen hier in der Karibik hab ich noch soooo viel erlebt, dass kaum Zeit  zum Schreiben blieb. Heute berichte ich einfach mal von einer der wohl tollsten Inseln der ganzen Tour: TORTOLA, die größte der Britischen Jungferninseln. Da ich dort inzwischen mehrmals unterwegs war werden noch weitere Ausflugsberichte folgen, beginnen will ich mit dem ersten Ausflug auf eigene Faust…

Tortola-Karte

Was so nach der legendären “Schatzinsel” höchstbärsönlich klingt war auch Grundlage für den gleichnamigen Roman von Robert L. Stevenson und wenn mal einmal hier war weiß man warum. Ein grünes Juwel liegt da mitten in der karibischen See, umringt von über 60 anderen Inseln und Inselchen.  Auch als Steueroase ist dieses schöne Eiland mittlerweile bekannt.

Am Kreuzfahrthafen ging meine Wanderung Richtung Waterfront Drive los, durch die tropische Hitze vorbei an den Händlern, Einkaufsläden und Restaurants.

Jack-Bearow QueenMein Weg führte mich gen Westen, ich wollte  einfach etwas mehr sehen von Road Town. Da die Inseln immer noch zum Brtish Empire gehören liegt auch das Konsulat nicht weit entfernt vom Hafen. Für ein paar US-Dollar darf man sich ansehen wie man in der guten, alten Kolonialzeit  gelebt hat, was ich sehr beeindruckend fand. Einen entsprechenden Eintrag hinterließ ich auch im Gästebuch, direkt unter dem Bild der Queen. Laut der netten Dame am Empfang würde übrigens die Frau des amtierenden Gouverneurs lieber in diesem alten Gebäude wohnen als in der neuen Residenz. Einige der tollen Eindrücke habe ich hier auf Bildern festgehalten…

Konsulat-Aussicht Konsulat-Dinnerroom Konsulat-Wohnzimmer

Tortola-Pussers-Old-Navy

Nach einem kurzen Einkaufsbummel durch die Main Street konnte ich es nicht lassen auch die Kult-Kneipe vor Ort zu besuchen, das alte, englische Marine-Pub PUSSERS OLD NAVY. Neben reich belegter Pizza , frischen Burgern und kühlem Lager vom Fass gibt es hier den legendären, fast schon schwarzen Navy-Rum, welcher im fruchtig-frischen Nationalgetränk namens PAINKILLER seine Verwendung findet. Ein Becher davon haut einen glatt von den Socken, wobei man nicht Tortola-Old-Pussers-Navy-Pubeinmal den Alkohol raus schmeckt – ein wahrhaft gefährliches Teufelszeug. 😉 Für ein paar Dollar mehr bekommt man das köstliche Getränk in originellen Blechtassen, welche man als Andenken mit nach Hause nehmen kann. Dazu empfehle ich die kleine Pizza namens LITTLE MONSTER, denn so ganz ohne Grundlage ist der PAINKILLER tödlich… ;o) Preislich ist das Ganze erschwinglich, ein wenig der einmaligen Atmosphäre zahlt man schon mit.

Old-Pussers-Bedienung

Außerdem sind da, wie Ihr hier sehen könnt, wirklich nette Bedienungen unterwegs, auch wenn sie bei zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen immer alle Hände voll zu tun haben.

Ich freue mich auf die weiteren Ausflüge auf den British Virgin Islands, auf jeden Fall folgt noch Virgin Gorda mit dem legendären Strand THE BATHS. Ein längerer Urlaub hier wäre ein wirklicher Traum…

Jack Bearow in Santo Domingo

Hard-Rock-Cafe-FanIst das nicht schlimm, meine lieben Leser? Was ich meine? Na wo ich geh und steh finde ich neue Fans – so wie hier im Hard Rock Cafe Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Die süße Verkäuferin wollte mich gar nicht mehr hergeben. 😉

Viel Zeit hatte ich ja nicht bei meinem ersten Besuch in dieser alten Stadt namens Santo Domingo. Nur einen halben Tag lag die AIDAvita im Hafen und Hard-Rock-Cafe-Santo-Domingomein Besitzer der müde AIDA-DJ Dan aus Oberbayern musste sich erst noch von der letzten Partynacht in der Anytime Bar erholen. So fuhren wir erst kurz nach zehn los und sollten schon um eins wieder da sein. Ab ins Taxi und rein in die historische Innenstadt, bewaffnet mit Fotoapparat, ein paar Dollars und einem Bärenhunger. Drei Millionen Einwohner hat die Stadt, doch vieles was es für einen Touristen sehenswert erscheint findet sich auf dem historischen Stadtplatz – angefangen beimDJ-Dan-mit-Hard-Rock-Burger Hard Rock Cafe, über die Kolumbus Statue bis hin zur ältesten Kathedrale der neuen Welt, der Kathedrale Santa Maria de la Encarnacion. Zur Stärkung gab es erst einmal einen lecker Burger – was auch sonst? 😉 Nur so richtig ran ließ er mich dieses mal nicht an das Brötchen, der Dicke und so begnügte ich mich mit ein paar Pommes und einem erfrischenden Schluck vom kühlen Eistee. Drinnen im Cafe durfte ich mich dann auf die Gitarre von Joe Walsh, einem der Eagles-Gitarristen setzen – was für eine Ehre! Auch einen neuen Bären-Pin gab es, dieses mal ein E-Gitarre spielender Rockerbär!

JackBearow JoeWalshEin kleiner Tipp zu den Straßenverkäufern:

Bloß nicht anquatschen!

Die belästigen Euch mit den raubkopierten Merengue-, Bachata-, Salsa- und Reggae-CD’s so lange, bis ihr eine kauft. *grmpf* Die liebe Kristin von der Spa-Crew der AIDAvita konnte es natürlich nicht lassen… *kopfschüttel* Zumindest konnte sie den Kerl noch etwas runterhandeln. Direkt vom Hard Rock Cafe aus kann man das Kolumbus-Denkmal und die altehrwürdige Kathedrale bewundern. Rundherum gibt es auch jede Menge Souvenier-Shops, weitere Cafe’s, Juweliere und zuverlässige Bankautomaten. Da die Stadt viel von Amerikanern besucht wird spricht man dort nicht nur spanisch, sondern auch sehr gut englisch.

 

Columbus-Kathedrale-Santa-Maria

Kathedrale-Santa-Maria-01 Da unser Besuch bereits kurz vor Weihnachten statt fand hier noch zwei Bilder der herrlichen, modernen und karibischen Krippe aus der Kathedrale, in der sogar schon Papst Johannes Paul der Zweite zweimal zu Besuch war.

Karibische-Krippe Kathedrale-Santa-Maria-KrippeDiese kleine Stadt wäre mit Sicherheit mehr wert als nur einen halben Tag, aber ich komme ja noch ein paar mal vorbei bis meine Tour zu Ende ist. 😉

Weihnachten an Bord der AIDAvita mit Volker Seifen

JackBearow SantaClaus

Ei schaut doch mal, wer mich am Heilig Abend an Bord der AIDAvita besucht hat!

Es war der Weihnachtsmann höchstbärsönlich, der einen kurzen Halt in der Karibik gemacht hat, extra um mir mein Weihnachtsgeschenk vorbei zu bringen – eine echte E-Gitarre! Wow! Endlich kann ich mich hier mal so richtig austoben und einen auf Rockstar machen… Oh yeah!

JackBearow-Rockstar

Das muss ich doch gleich dem Volker erzählen… Jack VolkerSeifertWer der Volker nun wieder ist?
Ach, das hab ich ja noch gar nicht erzählt. Comiczeichner Volker Seifen ist der Gastkünstler an Bord der AIDAvita. Er gab in den vergangenen zwei Wochen Kurse hier an Bord. Hier stehen wir mal eben kurz in seiner Ausstellung. Edutainment nennt sich das auf neudeutsch und das kann so richtig Laune machen seiner kreativen Ader freien Lauf zu lassen. Volker kann das besonders gut und malt seine Kunstwerke auf authentischen Seekarten oder echtem Segeltuch. Jack VolkerSeifert-Arbeit
Was er zeichnet hat für den Norddeutschen fast immer mit dem Meer zu tun – so mag ich das. Volker zeichnet etwa die Gäste und Mitarbeiter an Bord des Clubschiffes AIDAvita als Comic-Möwen, erstellt einen täglich frischen Cartoon zu aktuellen Erlebnissen während der Kreuzfahrt oder zeichnet meine absoluten Lieblinge, die Piraten im Glas. Anbei mit seiner freundlichen Genehmigung einige seiner Kunstwerke.

Comicbild-Tagescomics Comicbild-AIDAvita-Weihnachten Comicbild-Karibikreise Comicbild-Karibiksonne Comicbild-ReggaeRum Comicbild-Sonnenaufgang

Hier mal die Tagescomics der gesamten zweiwöchigen Reise im Überblick:

TagescomicsJack Tagescomic

Diese Tagescomics locken das ein oder andere Schmunzeln hervor, denn da werden Bordleben und Erlebnisse beim Landgang nochmal auf die Schippe genommen und von der reisenden Möwe kommentiert. Volker hat hier eine echte Liebe zum Detail entwickelt wie man auf seinen Werken gut erkennen kann.

Auch Weihnachten wurde hier nicht ausgelassen wie Ihr gleich sehen könnt. Das Bild war wohl eher eine Schnapsidee, aber das sind oft die Besten.

karibischerWeihnachtsmann

Was er dazu gedichtet könnt Ihr hier lesen:

Heut morgen um Viertel 4,
hab ich ihn gesehen auf der Vita hier.

Er war leicht bekleidet, praktisch halbnackt,
in der Hand hat er ein Bier gehabt.

Um alle zu erfreuen zur Heiligen Nacht,
hab ich ein Bild von ihm gemacht.

Seine letzten Worte, für Euch liebe Gäste:
Feiert man feste!

 

Welche tollen Gäste er meint könnt Ihr hier mal bewundern:

Comicbild-AIDAvita-Möwen

Daniel-DJ-Möwe Ich find das echt klasse, wenn jemand so kreativ ist. 🙂

Hier seht Ihr mal eine der Möwen-Karikaturen etwas genauer – es ist mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan als DJ-Möwe. *höhöhö* Gut getroffen! Das ganze Bild in groß sieht dann schon recht imposant aus, es ist gemalt auf echtem Segeltuch, welches extra dafür grundiert wurde.

Versprochen hat er mir, das ich samt meinem Besitzer noch einmal in groß karikiert werde und darauf bin ich echt gespannt. Werd mich da mal hinsetzen und zugucken wie der das anstellt, der olle Pinselschwinger.

Piraten-im-Glas-Rum

Meine wirklichen Freunde sind allerdings die Piraten im Glas, welche mindestens genauso dolle Abenteuer wie ich erleben.

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack – das ganze gibt es auch als Buch zu kaufen unter www.seifenblasencomics.de oder www.volker-seifen.de – schaut doch mal vorbei, es lohnt sich, sobald die Seite überarbeitet wurde. Volker kümmert sich drum sobald er wieder daheim ist.

Piraten-im-Glas

Sobald ich meine bärsönliche Zeichnung habe werde ich den Beitrag hier natürlich ergänzen. Hoffe der kriecht das noch hin, denn morgen schon wird er wieder abreisen. Schade eigentlich, denn mit dem konnte man so richtig gut schnacken und einen Heben… *schnüff*

Tausend Dank für diese tollen Comics, mein lieber Volker, mach schön weiter so und uns damit noch jede Menge Freude!

Auf diesem Weg ein Beary Christmäs aus der Karibik
meine lieben vom Fernweh geplagten!

Mit dem Taxi zur Maya Tempelanlage ALTUN HA in Belize

Ivanas-Tour

Greetings from Belize, Mon! 😉

Ich staune nicht schlecht, was sich mein Herr und Meister auf dieser Reise so alles einfallen lässt um mich abenteuerlustigen Reisebären bei Laune zu halten. Ivana vom Bord-Theater der AIDAvita wollte dieses mal unbedingt zu den Ausgrabungsstätten der mittelamerikanischen Maya im schönen Belize. Auf eigene Faust sollte es in den Dschungel gehen, doch alleine war Ihr das zu teuer und zu gefährlich. Also schlossen Jack Evasich die drei Crewmitglieder  Elli, Eva und mein AIDA-DJ Dan vom Clubteam an und machten sich  nach einer kurzen Preisverhandlung für 120 US-Dollar auf den Weg zu den Ruinen von ALTUN HA, einer Tempelanlage mitten im Urwald Mittelamerikas. Sprachlich bestehen im ehemaligen Britisch Honduras keinerlei Barrieren, denn die Bevölkerung spricht ein relativ slangfreies Englisch. Eine Stunde dauerte die holprige Fahrt im vollklimatisierten Taxi, vorbei an kleinen Holzhütten, diversen Polizeikontrollen und jeder Menge Vegetation. Zu den 30 US-Dollar pro Person kamen noch 10 Belize-Dollar (was umgerechnet 5 US-Dollar sind) Eintritt in der Tempelanlage, die uns auf den ersten Blick gar nicht so spektakulär mit Touristenbussen, kleinen Restaurants und Souvenirläden begrüßte…

Belize-RestaurantWelcome-to-Altun-Ha Rastaman-Kokosnuss

Zwei- bis  dreimal die Woche kommen die großen Schiffe der Norwegian Cruiseline und der Carnival Corporation, zu welcher auch die AIDA-Flotte gehört. An diesen Tagen geht es rund im Hafen von Belize City, denn laut staatlicher Verordnung dürfen nur Einheimische Kapitäne tendern und mit Ihren schnellen Booten die Touristen an Land  bringen. Das bringt dringend benötigte Devisen in das arme Land.  Neben der AIDAvita lagen noch die Norwegian Spirit und die Navigator of the Seas drei Seemeilen vor der Küste auf Reede, entsprechend hektisch ging es zu, sowohl im Dutyfree-Bereich des Hafens als auch auf der Tempelanlage.  Ein typisch lokales Angebot gab es von einem extrem coolen Rastamann direkt am Eingang zur Anlage –  frische Kokosnüsse! Lecker…

Altun-Ha-Maya-Stufenpyramide

Vorbei an den anderen Händlern ging es hinein in die antike Kultstätte. Da wir diesmal ohne Tourguide unterwegs waren gibt es von meiner Seite nicht viele geschichtliche Fakten zu berichten, außer den Sachen, die ich mit meinen Lauschern bei den Guides der anderen Gruppen aufgeschnappt habe. Der erste Blick fiel auf diesen Hügel samt Treppe  – letztere wurden dem kleinen US-Amerikaner hier wohl zu viel…

zuviele-StufenDer brüllte so laut nach seiner Mama, dass man ihn im ganzen Urwald hören konnte und die zur Bewachung abgestellten Polizisten doch mal kurz die Augen öffneten… 😉

Weiter ging es durch die gut gepflegte Anlage in einen großen Innenhof, der gut und gern so groß wie ein Fußballfeld ist. Ringsum stehen sie dann, all die beeindruckenden Bauten des längst untergegangenen Volkes der Maya.

Tempelanlage-Maya-Altun-Ha-Belize

Heiß brannte die Sonne auf uns herab und so konnten wir gut verstehen, warum man hier in grauer Vorzeit dem Sonnengott huldigte. Überwältigt von der Baukunst folgten wir dem Pfad und knippsten ein paar tolle Bilder, die ich Euch gerne hier zeigen möchte. Aber erst einmal muss der reiselustige Seeräubär ein wenig im Schatten ausruhen… *uff* So ein Pelz kann manchmal ein wahrer Fluch sein! Insbesondere bei über 30 Grad Celsius im Schatten…

Jack-mit-Blick-auf-Maya-Pyramide

Tempelanlage-Maya-BelizeMaya-Bauwerk-Altun-HaMaya-Sonnengott-Altun-HaMaya-Sonnengott-Altun-Ha-Belize Altun-Ha-Sonnengott-Tempel-Maya Maya-Sonnengott-Tempel-Altun-Ha-Belize

Und genau da wollten wir alle noch hinauf: Auf den Sonnentempel ALTUN HA!

Evas-FluchtDamit wir auf der weiteren Reise immer schönes Wetter haben, beschloss ich alter Saubär den hiesigen Gottheiten ein angemessenes Opfer darzubringen. Eine holde Jungfrau war leider nicht in Sicht und so warf ich einen genaueren Blick auf die liebe Clubteam-Leiterin Eva. Als sie von meinen Plänen hörte war sie gar nicht so begeistert… Flucht war Ihr erster Gedanke, doch mir entkommt so schnell keine(r)! 😉 Opfergabe-fuer-den-Sonnengott

Über die sanfte Art meiner Opfergabe war sie dann doch sichtlich erstaunt… Hatte die ein Glück, dass ich meinen Säbel nicht dabei hatte! Ha! (Die Nacht darauf hat es übrigens heftigst gestürmt auf hoher See – das hatte ich nun davon… *brummel*)

Blick-vom-Sonnengott-Tempel-Altun-Ha

Der Blick vom Dach des Tempels machte einem dann bewusst welche großen Baumeister da am Werk waren. Beeindruckend, auch ohne die Fakten zu wissen…

Zum Abschied ging es dann noch ein paar Souvenirs kaufen. Den Kleinsten hier in Belize kann man übrigens mit ganz einfachen Sachen eine große Freude bereiten, so wie hier – ein frisch geschältes Zuckerrohr ist besser als jede Tafel Schokolade! Belize it or not! 🙂

Sugarcane Jacks-Sweet-Carribean Jacks-Virgin-Colada
Ich hingegen konnte mich nur schwer entscheiden was ich vor der Rückkehr auf das Schiff noch genießen sollte und so wurden es ein Sweet Carribean UND eine Virgin Colada in der Bar Sandpipers. Lecker, lecker, lecker kann ich nur sagen… You betta belize it!
Silvester kommen wir wieder, mal sehen was wir dann anstellen – ich bin gespannt!

Leuchtturm-Belize

Gebloggt auf Kabine 3215 an Bord der AIDAvita im kariibischen Meer.