Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

Welcome-to-St.MaartenWelcome to St. Maarten – the friendly Island!

Jawohl, diese weitere Trauminsel wird von der AIDAvita gleich am Tag nach Tortola angelaufen. Angelegt wird im Hafen des niederländischen Teils der Insel, in der Regel gemeinsam mit fünf anderen Kreuzfahrtschiffen. Gut 25.000 (!) Besucher überfluten dann an einem Tag diese kleine Insel, was dem Steuerparadies ein gewaltiges Einkommen beschert, denn dort St.Martin-Hafenkann man zollfrei Elektronik, Schmuck, Parfüm, Alkohol und vieles mehr erstehen. Neben dem US-Dollar wird hier auch der Euro gern genommen, denn offiziell ist man auf den kleinen Antillen nun in den Niederlanden. Auch das Telefonieren mit dem Handy unterliegt hier den europäischen Roaming-Gebühren. Wer also mal schnell nach Hause telefonieren will sollte das von hier aus tun – aber Vorsicht: Es sind immer noch fünf Stunden Zeitunterschied! 😉

Oasis-of-the-Seas-front

Neben uns lag jedes Mal das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die OASIS OF THE SEAS – was für ein Dampfer! Alleine in diesem Koloss leben 6000 Passagiere und 2500 Besatzungsmitglieder. Von Florida aus macht das Ein-Milliarden-Dollar teure Schiff der Royal Carribean Reederei einwöchige Touren durch die Karibik. Diese gibt es bereits für um die tausend Euro. Aufgrund seiner Größe kann es allerdings nur in drei Häfen anlegen. Hier mal der direkte Vergleich aus einiger Entfernung:

Oasis-of-the-Seas AIDAvita

Links die OASIS OF THE SEAS – rechts das kleine Beiboot namens AIDAvita… 😉

Das ist kein optischer Trick, die beiden Schiffe liegen am selben Kai, auf selber Höhe. Sechsmal passt die kleine AIDA da hinein. Ein zweites Schiff dieser Klasse mit dem Namen “EMPRESS OF THE SEAS” ist derzeit in Norwegen in Bau. Unser Schiff ist mit 1400 Gästen und knapp 400 Besatzungsmitgliedern das kleinste dort. Die anderen Schiffe haben eine Kapazität von 2500 Gästen und knapp 700 Crew-Members. Der Hafen wird derzeit übrigens erweitert um noch mehr – vornehmlich amerikanische – Passagiere zu empfangen…

GoldenEagleIV-Segel Nach dieser wahrhaft beeindruckenden Kulisse direkt am Hafen erschien mir der Katamaran mit dem wir zum Baden segelten etwas arg winzig. Dennoch wagte ich mich an Bord und wurde mit einer mehr als gemütlichen Fahrt zum Badestrand einer vorgelagerten Insel belohnt. Dazu gab es Rum-Cola (jup, in dieser Reihenfolge) und Snacks sowie jede Menge coole Musik. Nach einer Runde planschen und Schnorcheln ging es wieder zurück mit all den inzwischen recht lustigen Gästen an Bord.GoldenEagle-Kapitän

Auch an’s Ruder durfte ich als erfahrener Seebär mal, nachdem mich meine neuen Fans freigaben. 😉

Ja, so ein hübsches Bärchen wie ich ist halt begehrt bei jung und alt…

Jack-Fan-3Jack-Fan-1Jack-Fan-2

Dirk-mit-Hase

Ganz besonders liebe Grüße gehen an dieser Stelle an den Hasen unseres Tauch-Managers Dirk – war schön Dich kennenzulernen, wir vermissen Dich hier an Bord ganz doll!

 

Zurück ging es wieder durch Wind und Wellen gegen Mittag. Schnell frischgemacht und umgezogen, schon ging es wieder hinaus an den Pier, wo die Einheimischen uns mit den Wassertaxis für 6 US-Dollar hin und zurück vom Hafen zur Einkaufsmeile schipperten. Mit dem Armband, welches man dort als Ticket um den Arm gewickelt bekommt, kann man dann übrigens den ganzen Tag hin und her fahren, so oft man will…

Jack-Kaktus-Patricia Jack-am-Kaktus

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch unsere bordeigene Fotomaus Patricia aus dem schönen Österreich. Sie war privat unterwegs und was ich da an Ihren Beinchen entdeckte musste ich auf einem Foto haben, denn das glaubt einem keiner – ein waschechter Kaktus zierte die Wade! Zum perfekten Glück fehlte mir nur noch eine Buddel Tequila…

 

Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen. Im holländischen Phillipsburg, wo wir angelegt hatten, kann man dann ganz toll bummeln und einkaufen – oder einfach am Stadtstrand liegen und sich gegen ein paar Dollar Gebühr auf einer Liege und unter einem Schirm mit ein paar eiskalten Bierchen im Kühler die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dazu gibt es viel karibische Musik aus den zahlreichen Restaurants an der Promenade, vom Einmann-Steeldrum-Orchester bis hin zur Rastafarian-Reggae-Combo aus Jamaica. Lecker schmecken am Beach dann sämtliche Burger oder auch die kreolisch zubereiteten Hühnchen zusammen mit einem eiskalten Cocktail oder frischgepressten Fruchtsäften. Hier ein paar Eindrücke von St. Maarten:

St.Martin-Boote-1 St.Martin-StrandSt.Martin-HauptstrasseWeltberühmt ist inzwischen diese Promenade, denn im Film “SPEED 2 – CRUISE CONTROL” jagte Sandra Bullock mit dem Kreuzfahrtschiff direkt hier hinein. Zu dem Zweck wurde damals die komplette Straße für die Kulisse ausgebaggert und so wie man sie hier sieht neu gestaltet und gepflastert.  Treppen-blau-gelb Jack Pirat Jack-am-Steuer

Auch ich hatte noch meinen Spaß mit all den Piraten-Kollegen die hier so unterwegs waren. 🙂

Beim nächsten Besuch hier will ich aber etwas anderes sehen und wage einen Trip mit Schnellboot nach St. Barth… das wird sicher eine Riesengaudi!

Bis bald, Ihr Landratten, Euer einzig wahrer Captain Jack Bearow!

Spaziergang durch Road Town auf Tortola – British Virgin Islands

Welcome-to-British-Virgin-Islands Entschuldigt die lange Funkstille, werte Leichtmatrosen, aber in den letzten Wochen hier in der Karibik hab ich noch soooo viel erlebt, dass kaum Zeit  zum Schreiben blieb. Heute berichte ich einfach mal von einer der wohl tollsten Inseln der ganzen Tour: TORTOLA, die größte der Britischen Jungferninseln. Da ich dort inzwischen mehrmals unterwegs war werden noch weitere Ausflugsberichte folgen, beginnen will ich mit dem ersten Ausflug auf eigene Faust…

Tortola-Karte

Was so nach der legendären “Schatzinsel” höchstbärsönlich klingt war auch Grundlage für den gleichnamigen Roman von Robert L. Stevenson und wenn mal einmal hier war weiß man warum. Ein grünes Juwel liegt da mitten in der karibischen See, umringt von über 60 anderen Inseln und Inselchen.  Auch als Steueroase ist dieses schöne Eiland mittlerweile bekannt.

Am Kreuzfahrthafen ging meine Wanderung Richtung Waterfront Drive los, durch die tropische Hitze vorbei an den Händlern, Einkaufsläden und Restaurants.

Jack-Bearow QueenMein Weg führte mich gen Westen, ich wollte  einfach etwas mehr sehen von Road Town. Da die Inseln immer noch zum Brtish Empire gehören liegt auch das Konsulat nicht weit entfernt vom Hafen. Für ein paar US-Dollar darf man sich ansehen wie man in der guten, alten Kolonialzeit  gelebt hat, was ich sehr beeindruckend fand. Einen entsprechenden Eintrag hinterließ ich auch im Gästebuch, direkt unter dem Bild der Queen. Laut der netten Dame am Empfang würde übrigens die Frau des amtierenden Gouverneurs lieber in diesem alten Gebäude wohnen als in der neuen Residenz. Einige der tollen Eindrücke habe ich hier auf Bildern festgehalten…

Konsulat-Aussicht Konsulat-Dinnerroom Konsulat-Wohnzimmer

Tortola-Pussers-Old-Navy

Nach einem kurzen Einkaufsbummel durch die Main Street konnte ich es nicht lassen auch die Kult-Kneipe vor Ort zu besuchen, das alte, englische Marine-Pub PUSSERS OLD NAVY. Neben reich belegter Pizza , frischen Burgern und kühlem Lager vom Fass gibt es hier den legendären, fast schon schwarzen Navy-Rum, welcher im fruchtig-frischen Nationalgetränk namens PAINKILLER seine Verwendung findet. Ein Becher davon haut einen glatt von den Socken, wobei man nicht Tortola-Old-Pussers-Navy-Pubeinmal den Alkohol raus schmeckt – ein wahrhaft gefährliches Teufelszeug. 😉 Für ein paar Dollar mehr bekommt man das köstliche Getränk in originellen Blechtassen, welche man als Andenken mit nach Hause nehmen kann. Dazu empfehle ich die kleine Pizza namens LITTLE MONSTER, denn so ganz ohne Grundlage ist der PAINKILLER tödlich… ;o) Preislich ist das Ganze erschwinglich, ein wenig der einmaligen Atmosphäre zahlt man schon mit.

Old-Pussers-Bedienung

Außerdem sind da, wie Ihr hier sehen könnt, wirklich nette Bedienungen unterwegs, auch wenn sie bei zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen immer alle Hände voll zu tun haben.

Ich freue mich auf die weiteren Ausflüge auf den British Virgin Islands, auf jeden Fall folgt noch Virgin Gorda mit dem legendären Strand THE BATHS. Ein längerer Urlaub hier wäre ein wirklicher Traum…

Weihnachten an Bord der AIDAvita mit Volker Seifen

JackBearow SantaClaus

Ei schaut doch mal, wer mich am Heilig Abend an Bord der AIDAvita besucht hat!

Es war der Weihnachtsmann höchstbärsönlich, der einen kurzen Halt in der Karibik gemacht hat, extra um mir mein Weihnachtsgeschenk vorbei zu bringen – eine echte E-Gitarre! Wow! Endlich kann ich mich hier mal so richtig austoben und einen auf Rockstar machen… Oh yeah!

JackBearow-Rockstar

Das muss ich doch gleich dem Volker erzählen… Jack VolkerSeifertWer der Volker nun wieder ist?
Ach, das hab ich ja noch gar nicht erzählt. Comiczeichner Volker Seifen ist der Gastkünstler an Bord der AIDAvita. Er gab in den vergangenen zwei Wochen Kurse hier an Bord. Hier stehen wir mal eben kurz in seiner Ausstellung. Edutainment nennt sich das auf neudeutsch und das kann so richtig Laune machen seiner kreativen Ader freien Lauf zu lassen. Volker kann das besonders gut und malt seine Kunstwerke auf authentischen Seekarten oder echtem Segeltuch. Jack VolkerSeifert-Arbeit
Was er zeichnet hat für den Norddeutschen fast immer mit dem Meer zu tun – so mag ich das. Volker zeichnet etwa die Gäste und Mitarbeiter an Bord des Clubschiffes AIDAvita als Comic-Möwen, erstellt einen täglich frischen Cartoon zu aktuellen Erlebnissen während der Kreuzfahrt oder zeichnet meine absoluten Lieblinge, die Piraten im Glas. Anbei mit seiner freundlichen Genehmigung einige seiner Kunstwerke.

Comicbild-Tagescomics Comicbild-AIDAvita-Weihnachten Comicbild-Karibikreise Comicbild-Karibiksonne Comicbild-ReggaeRum Comicbild-Sonnenaufgang

Hier mal die Tagescomics der gesamten zweiwöchigen Reise im Überblick:

TagescomicsJack Tagescomic

Diese Tagescomics locken das ein oder andere Schmunzeln hervor, denn da werden Bordleben und Erlebnisse beim Landgang nochmal auf die Schippe genommen und von der reisenden Möwe kommentiert. Volker hat hier eine echte Liebe zum Detail entwickelt wie man auf seinen Werken gut erkennen kann.

Auch Weihnachten wurde hier nicht ausgelassen wie Ihr gleich sehen könnt. Das Bild war wohl eher eine Schnapsidee, aber das sind oft die Besten.

karibischerWeihnachtsmann

Was er dazu gedichtet könnt Ihr hier lesen:

Heut morgen um Viertel 4,
hab ich ihn gesehen auf der Vita hier.

Er war leicht bekleidet, praktisch halbnackt,
in der Hand hat er ein Bier gehabt.

Um alle zu erfreuen zur Heiligen Nacht,
hab ich ein Bild von ihm gemacht.

Seine letzten Worte, für Euch liebe Gäste:
Feiert man feste!

 

Welche tollen Gäste er meint könnt Ihr hier mal bewundern:

Comicbild-AIDAvita-Möwen

Daniel-DJ-Möwe Ich find das echt klasse, wenn jemand so kreativ ist. 🙂

Hier seht Ihr mal eine der Möwen-Karikaturen etwas genauer – es ist mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan als DJ-Möwe. *höhöhö* Gut getroffen! Das ganze Bild in groß sieht dann schon recht imposant aus, es ist gemalt auf echtem Segeltuch, welches extra dafür grundiert wurde.

Versprochen hat er mir, das ich samt meinem Besitzer noch einmal in groß karikiert werde und darauf bin ich echt gespannt. Werd mich da mal hinsetzen und zugucken wie der das anstellt, der olle Pinselschwinger.

Piraten-im-Glas-Rum

Meine wirklichen Freunde sind allerdings die Piraten im Glas, welche mindestens genauso dolle Abenteuer wie ich erleben.

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack – das ganze gibt es auch als Buch zu kaufen unter www.seifenblasencomics.de oder www.volker-seifen.de – schaut doch mal vorbei, es lohnt sich, sobald die Seite überarbeitet wurde. Volker kümmert sich drum sobald er wieder daheim ist.

Piraten-im-Glas

Sobald ich meine bärsönliche Zeichnung habe werde ich den Beitrag hier natürlich ergänzen. Hoffe der kriecht das noch hin, denn morgen schon wird er wieder abreisen. Schade eigentlich, denn mit dem konnte man so richtig gut schnacken und einen Heben… *schnüff*

Tausend Dank für diese tollen Comics, mein lieber Volker, mach schön weiter so und uns damit noch jede Menge Freude!

Auf diesem Weg ein Beary Christmäs aus der Karibik
meine lieben vom Fernweh geplagten!

Mit dem Taxi zur Maya Tempelanlage ALTUN HA in Belize

Ivanas-Tour

Greetings from Belize, Mon! 😉

Ich staune nicht schlecht, was sich mein Herr und Meister auf dieser Reise so alles einfallen lässt um mich abenteuerlustigen Reisebären bei Laune zu halten. Ivana vom Bord-Theater der AIDAvita wollte dieses mal unbedingt zu den Ausgrabungsstätten der mittelamerikanischen Maya im schönen Belize. Auf eigene Faust sollte es in den Dschungel gehen, doch alleine war Ihr das zu teuer und zu gefährlich. Also schlossen Jack Evasich die drei Crewmitglieder  Elli, Eva und mein AIDA-DJ Dan vom Clubteam an und machten sich  nach einer kurzen Preisverhandlung für 120 US-Dollar auf den Weg zu den Ruinen von ALTUN HA, einer Tempelanlage mitten im Urwald Mittelamerikas. Sprachlich bestehen im ehemaligen Britisch Honduras keinerlei Barrieren, denn die Bevölkerung spricht ein relativ slangfreies Englisch. Eine Stunde dauerte die holprige Fahrt im vollklimatisierten Taxi, vorbei an kleinen Holzhütten, diversen Polizeikontrollen und jeder Menge Vegetation. Zu den 30 US-Dollar pro Person kamen noch 10 Belize-Dollar (was umgerechnet 5 US-Dollar sind) Eintritt in der Tempelanlage, die uns auf den ersten Blick gar nicht so spektakulär mit Touristenbussen, kleinen Restaurants und Souvenirläden begrüßte…

Belize-RestaurantWelcome-to-Altun-Ha Rastaman-Kokosnuss

Zwei- bis  dreimal die Woche kommen die großen Schiffe der Norwegian Cruiseline und der Carnival Corporation, zu welcher auch die AIDA-Flotte gehört. An diesen Tagen geht es rund im Hafen von Belize City, denn laut staatlicher Verordnung dürfen nur Einheimische Kapitäne tendern und mit Ihren schnellen Booten die Touristen an Land  bringen. Das bringt dringend benötigte Devisen in das arme Land.  Neben der AIDAvita lagen noch die Norwegian Spirit und die Navigator of the Seas drei Seemeilen vor der Küste auf Reede, entsprechend hektisch ging es zu, sowohl im Dutyfree-Bereich des Hafens als auch auf der Tempelanlage.  Ein typisch lokales Angebot gab es von einem extrem coolen Rastamann direkt am Eingang zur Anlage –  frische Kokosnüsse! Lecker…

Altun-Ha-Maya-Stufenpyramide

Vorbei an den anderen Händlern ging es hinein in die antike Kultstätte. Da wir diesmal ohne Tourguide unterwegs waren gibt es von meiner Seite nicht viele geschichtliche Fakten zu berichten, außer den Sachen, die ich mit meinen Lauschern bei den Guides der anderen Gruppen aufgeschnappt habe. Der erste Blick fiel auf diesen Hügel samt Treppe  – letztere wurden dem kleinen US-Amerikaner hier wohl zu viel…

zuviele-StufenDer brüllte so laut nach seiner Mama, dass man ihn im ganzen Urwald hören konnte und die zur Bewachung abgestellten Polizisten doch mal kurz die Augen öffneten… 😉

Weiter ging es durch die gut gepflegte Anlage in einen großen Innenhof, der gut und gern so groß wie ein Fußballfeld ist. Ringsum stehen sie dann, all die beeindruckenden Bauten des längst untergegangenen Volkes der Maya.

Tempelanlage-Maya-Altun-Ha-Belize

Heiß brannte die Sonne auf uns herab und so konnten wir gut verstehen, warum man hier in grauer Vorzeit dem Sonnengott huldigte. Überwältigt von der Baukunst folgten wir dem Pfad und knippsten ein paar tolle Bilder, die ich Euch gerne hier zeigen möchte. Aber erst einmal muss der reiselustige Seeräubär ein wenig im Schatten ausruhen… *uff* So ein Pelz kann manchmal ein wahrer Fluch sein! Insbesondere bei über 30 Grad Celsius im Schatten…

Jack-mit-Blick-auf-Maya-Pyramide

Tempelanlage-Maya-BelizeMaya-Bauwerk-Altun-HaMaya-Sonnengott-Altun-HaMaya-Sonnengott-Altun-Ha-Belize Altun-Ha-Sonnengott-Tempel-Maya Maya-Sonnengott-Tempel-Altun-Ha-Belize

Und genau da wollten wir alle noch hinauf: Auf den Sonnentempel ALTUN HA!

Evas-FluchtDamit wir auf der weiteren Reise immer schönes Wetter haben, beschloss ich alter Saubär den hiesigen Gottheiten ein angemessenes Opfer darzubringen. Eine holde Jungfrau war leider nicht in Sicht und so warf ich einen genaueren Blick auf die liebe Clubteam-Leiterin Eva. Als sie von meinen Plänen hörte war sie gar nicht so begeistert… Flucht war Ihr erster Gedanke, doch mir entkommt so schnell keine(r)! 😉 Opfergabe-fuer-den-Sonnengott

Über die sanfte Art meiner Opfergabe war sie dann doch sichtlich erstaunt… Hatte die ein Glück, dass ich meinen Säbel nicht dabei hatte! Ha! (Die Nacht darauf hat es übrigens heftigst gestürmt auf hoher See – das hatte ich nun davon… *brummel*)

Blick-vom-Sonnengott-Tempel-Altun-Ha

Der Blick vom Dach des Tempels machte einem dann bewusst welche großen Baumeister da am Werk waren. Beeindruckend, auch ohne die Fakten zu wissen…

Zum Abschied ging es dann noch ein paar Souvenirs kaufen. Den Kleinsten hier in Belize kann man übrigens mit ganz einfachen Sachen eine große Freude bereiten, so wie hier – ein frisch geschältes Zuckerrohr ist besser als jede Tafel Schokolade! Belize it or not! 🙂

Sugarcane Jacks-Sweet-Carribean Jacks-Virgin-Colada
Ich hingegen konnte mich nur schwer entscheiden was ich vor der Rückkehr auf das Schiff noch genießen sollte und so wurden es ein Sweet Carribean UND eine Virgin Colada in der Bar Sandpipers. Lecker, lecker, lecker kann ich nur sagen… You betta belize it!
Silvester kommen wir wieder, mal sehen was wir dann anstellen – ich bin gespannt!

Leuchtturm-Belize

Gebloggt auf Kabine 3215 an Bord der AIDAvita im kariibischen Meer.

Auf der Rock’n’Reggae-Road zur Rum-Fabrik Appleton auf Jamaica

Ahoi meine lieben Freunde!

Jacks-Buddel-mit-RumEs ist wieder so weit, ich bin endlich wieder auf Tour! Diesmal geht es wieder einmal mit dem Clubschiff AIDAvita auf hohe See, jetzt aber acht Wochen lang quer durch die nördliche Karibik.
Fehlende Berichte aus der Mittelmeer-Zeit reiche ich in den nächsten Wochen nach – Bärensache! Hier aber mal ein brandaktueller Bericht aus der Karibik.
Anfangen möchte ich gleich einmal mit einem absoluten Ausflugs-Highlight, dem Besuch der weltberühmten Appleton Rum-Destille. Wenn Ihr also wissen wollt wie ich kleiner Seeräubär zu dieser extrem feinen Buddel voll Rum gekommen bin, dann nehmt Euch en wenig Zeit und lest den folgenden Reisebericht.

Als mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan meinte, er wolle es in der ersten Woche an Bord etwas ruhiger angehen lassen, dachte ich mir schon wie öde wird das wohl…
JackBearow WulanDoch die liebe Barmanagerin Ina kam ihm da – Neptun sei Dank – gründlich in die Quere. Ein Platz war noch frei auf der Tour des AIDA-Barpersonals zur Rum-Fabrik von Appleton auf Jamaika. Eine Fortbildung für jeden Baarkeeper und so, machten wir uns zu fünfzehnt auf den Weg vom Liegeplatz in Montego Bay in das  jamaikanische Hochland. Mit einem Kleinbus ging es über die Rock’n’Reggae-Road hinauf in die Berge. Zwei Stunden wurden wir durchgerüttelt, denn die Straßen auf dieser schönen Insel sind mehr als marode. Jamikanische-Baustelle

Unser Bar-Engel Wulan aus Indonesien hatte Mitleid mit mir und nahm mich gerne auf den Schoss. So durfte ich von dort aus die Fahrt vorbei an den bunten Holzhütten und der dichten Vegetation beobachten. Augen zu und durch war die Devise, denn spätestens nach 20 Minuten auf dieser Rüttelfahrt macht jeder noch robuste Magen schlapp. Doch unser Fahrer O’Neal steuerte das Gefährt schnell und sicher in das Hochland, Yah Mon- Respect! 😉

JackBearow-at-AppletonRumJamaica Endlich wieder  festen Boden unter den Füßen stieg die Laune erheblich. Gracie von der AIDA-Bar nahm mich bei der Hand und rein ging es in die Rum-Fabrik, wo wir mit einem lecker Becher Rum-Punsch begrüßt wurden. JacksRumfassDas Zeug stellte auch endlich wieder halbwegs normale Zustände im Verdauungstrakt ein. Gleich von mir in Beschlag genommen wurde dies kleine Fässchen mit Rum, aber es sollte noch dicker kommen…
Raus ging es in den Garten der Rum-Destille, wo ein kleines Museum zum Anfassen auf uns wartete. Erster Stopp war der kleine Esel hier, welcher nur zu Demonstrationszwecken für Touristen zeigte, wie früher der Zuckersirup, welcher der Grundlage für jeden Rum ist, aus dem Zuckerrohr gepresst wird.

Rum-EselMit der Kraft einer Eselsstärke kamen immerhin 65-75 Prozent der Flüssigkeit aus dem Gewächs. Inzwischen erledigen das Maschinen mit einer Effizienz von bis zu 95 Prozent. Zur Belohnung für seine drei Runden an der Presse bekam der nette Herr Esel übrigens das ausgepresste Zuckerrohr zum Essen. Jammi!  JacksAusritt

Ich wollte den Rest der Tour nicht mehr zu Fuß bestreiten und kaperte mir diesen Eselskarren am Wegesrand, aber der störrische Kerl wollte einfach nicht losfahren… *brummel*

Na gut, dann  eben zu Fuß rauf auf den ehemaligen Wachturm. Von dort gab es einen tollen Blick auf das Land rund um das Appleton-Anwesen aus dem 18. Jahrhundert.

Die Insel Jamaika entstand vor 16 Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch. Auf diesem fruchtbaren Boden gedeihen jede Menge tropische Pflanzen und so geht es auch dem Zuckerrohr, welches von den spanischen Eroberern erstmals angebaut wurde sehr gut. Das Hochplateau von Appleton liegt in einem Talkessel, wo es sogar vor den alljährlich wütenden karibischen Stürmen gut geschützt ist. Nach einem Blick über die firmeneigenen Felder ging es in die eigentliche Destille, wo aber nicht fotografiert werden durfte. Auf dem Weg dorthin erklärte uns der freundliche Guide, dass der Zuckerrohrsaft erst einmal zentrifugiert wird um die Melasse von den Zuckerkristallen zu trennen. Der dabei entstehende braune Zucker wird weiterverkauft, nur die Melasse wird in der Destille genutzt.

Dort werden Jahr für Jahr elf Millionen Liter feinster  Rum hergestellt. Jeder einzelne Tropfen Appleton Rum kommt aus diesen Räumen und bringt die Sonne Jamaikas in die weite Welt. Zur Herstellung gibt es inzwischen zwei Verfahren. Da wäre einmal die klassische Destillation für die feinen Brände, welche im ersten Brand 85 % Alkoholgehalt haben aber so natürlich nicht verkauft werden. Diese Methode ist zwar langsam, dafür aber besser für den Geschmack. Die weniger sanften Brände werden in einem etwas schnelleren Verfahren hergestellt und enthalten dann 95 % Alkohol im ersten Brand. Verschnitten werden diese Brände übrigens nur für drei der zahlreichen Rumsorten die aus dieser Fabrik kommen. Was aus den Rohren kommt ist übrigens erst einmal so klar wie Wasser. Dieser weiße Rum kommt geschmacklich an den einfachen Bacardi heran, doch dieser ist nicht wirklich die erste Wahl von Rumkennern. Der braune Rum ist wesentlich geschmackvoller. Die unverkennbar goldene Farbe und das feine Aroma erhält der braune Rum erst im nun folgenden Lagerungsprozess.  Appleton-Rumlager

Im Lagerraum nebenan angekommen staunte ich nicht schlecht, denn ich war im Paradies angelangt! Fast 8500 (!) Fässer Rum, teilweise bis zu 24 Jahre alt, lagerten hier in 40-Liter-Fässern aus weißer Eiche. Und dies sei nur das drittkleinste Lager, meinte unser Guide. Sollte eine Katastrophe auf Jamaika passieren, was ich nach diesem Anblick nicht hoffe, gäbe es noch zwei geheime Lager in der Karibik, damit der feine Tropfen nicht zur Neige geht. 😉Jack-im-Rumparadies
Ei, hier wollte ich mich verstecken und mir eine Bleibe einrichten, doch meine Fluchtversuch wurde entdeckt… Mist! 😦
Die Eichenfässer auf diesen Bildern sind übrigens von Jack Daniels, denn auf Jamaika gedeiht vieles, nur keine weisse Eiche. Ursprünglich lagerte darin der gute dreijährige Whiskey, doch nach der Entleerung werden die Fässer ausgebrannt und für Appleton verwendet. Dieser Reinigungsprozess und die Tannine im Holz verleihen dem Rum seinen goldenen Glanz und den weichen Geschmack.

Der Fachmann rät übrigens von Cuba Libre, also Rum mit Cola ab, da man sich durch den ganzen Zucker am nächsten Tag schlecht fühlt. Er rät dazu Rum pur, mit Eis oder Wasser oder frischen Fruchtsäften zu genießen. Cranberry-Saft soll sich ganz toll mit braunem Rum mischen lassen  – ich werde das testen!

Zuckerrohr-PresseAn dieser handbetriebenen Presse durften unsere Barkeeper mal zeigen was sie so drauf haben und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Der frisch gepresste Zuckerrohrsaft riecht wie Mais, also nach reiner Stärke, schmeckt aber recht lecker. Auf der Insel mischt man ihn übrigens gern mit Lime-Juice und einem Schuss Gin.

Noch schnell ein Gruppenfoto mit Bär und dann ging es weiter im Programm!

Gruppenbild-Appleton-Jamaica
Anschließend gab es dann zur Stärkung noch ein feines Essen im Museums-Restaurant. Reis mit schwarzen Bohnen, Kartoffeln, Salat, Hühnchen auf jamaikanische Art und dazu den lecker Rumpunsch – was für eine Grundlage! Und die brauchten wir auch, denn nun kam das eigentliche Highlight der Tour – die Verköstigung! *grins*

Zehn Flaschen aus der hauseigenen Produktion standen dort zum Testen, doch leider mussten alle Barkeeper und auch der DJ noch arbeiten. Und so blieb es bei einigen fachkundigen Schlückchen. Mit dabei waren dort nicht nur normaler Rum sondern auch exotische Mischungen, wie etwa Rum mit Piment, welcher meiner Meinung nach sehr gut in Glühwein passen würde und auf Jamaika auch zum Einlegen von Fleisch verwendet wird. Dann waren da noch der weiße Kokos-Rum, welcher sich hervorragend für Pina Colada eignet, eine Rum-Creme, ähnlich wie Baileys, aber um Welten besser und dasselbe mit Kaffee-Creme. Dann noch ein Rumlikör mit Honig… Ei, das wäre was für mich! Aber mein Besitzer entschied sich für einen zwölf Jahre alten Rum, da will ich mal nicht so sein… Als Abschiedsgeschenk gab es für mich dann noch die oben gezeigte Buddel mit Rum – nur für mich! *höhöhö*

Anbei nun noch ein paar Impressionen aus dem Königreich des Rums:

Alte-Rum-Destille
Destilliations-Anlage aus dem 19. Jahrhundert.

Appleton-Garten
Im Garten von Appleton-Rum, begleitet von stolzen Pfauen.

Appleton-Tour
Damit wurde vor Erfindung des Automobils der Rum auf Jamaika geliefert…

Appleton-Rum-Truck
…und damit danach! 😉

Über Stock und Stein ging es dann zurück zum Schiff und trotz all der Strapazen muss ich gestehen, dass es die Reise wert war… Cheers, Mon! ;o)

Gebloggt auf Kabine 3215 an Bord der AIDAvita im kariibischen Meer.

Bella Napoli – Neapel für Kreuzfahrer

Ciao liebe Leserin und lieber Leser!

Vorab eine Info aufgrund der Blogreaktionen: So wirklich zeitnah kann ich hier von meinen Reisen nicht  berichten und so ist auch dieser Besuch von Napoli in Bella Italia schon einige Wochen her. Mein Besitzer, der AIDA-DJ Dan, lässt mich nicht so oft an den Computer und so nutze ich nur hin und wieder mal die spärliche Zeit die mir bleibt. Auch die Reihenfolge der Besuche stimmt nicht überein, hier wird gebloggt wie ich dann auch grad Lust hab. ;-P

Heute geht es um den Stiefel und zwar um die Vorderseite des italienischen welchen, direkt an das typisch italienische Städtchen Neapel am Vulkan Vesuv.

Jack Pizza_in_NeapelLaut, hektisch und schmutzig waren die ersten Eindrücke als es vom Hafen Richtung Innenstadt gehen sollte, und so machte ich kurzerhand erst einmal Halt in der erstbesten Pizzeria. Bei einem Gläschen Lambrusco, der italienischen Coca Cola, und einer extrem leckeren Pizza frisch aus dem Holzofen kam ich richtig an. Kein Wunder, dass die Mafiatorte hier so gut schmeckt, angeblich wurde sie hier erfunden. Der Preis von 5,50 Euro entspricht etwa der Hälfte von der Pizza in Cannes – geschmacklich war es aber schon ein gewaltiger Unterschied. Fruchtige Tomaten, würzige Salami und ein paar Flecken Mozzarella sorgten für ein Geschmackserlebnis der ganz tollen Art.

Jack Pizzaofen-in-Neapel Warum das so gut schmeckte hat mir dann der nette Herr Pizzabäcker bärsönlich erklärt und mir außerdem auch gezeigt, wo all die Hitze herkommt. An diesem Holzofen musste ich wirklich gut auf mein olles Holzbein aufpassen – Funkenflug! *uiuiui*

Gut gestärkt ging es dann eine Runde zu Fuß durch das Hafenviertel mit all den Shops, Restaurants, Strassenverkäufern, Baustellen, Autos und Mopeds.

Hinterhof-NeapelAn dieser Stelle ein guter Rat: Nutzt in Italien bitte alle die Ampel und schaut auch bei Grün für Fußgänger nochmal genau nach ob da nicht doch ein frecher Italiener trotz Rotphase Gas gibt…

Leider hat sich die altehrwürdige Stadt nicht von seiner schönsten Seite gezeigt, solche Fleckchen wie dieser hier waren neben großen Baustellen an jeder Ecke zu sehen. 😦 Sollte ich wieder einmal hier her kommen buche ich sicher eine geführte Reise, denn vom Hafen aus sah das Städtchen wirklich interessant aus.

Und so beschränkten sich der DJ Dan und meine Wenigkeit darauf ein paar schöne Bilder während des Auslaufens in der beginnenden Dämmerung zu knippsen…

Hafen von Neapel Blick vom Hafen in Neapel auf die AIDAvita und die Altstadt.Burg-Neapel

Hafen-Neapel-Vesuv

Blick vom Bug der AIDAvita auf die Hafeneinfahrt von Neapel samt Vesuv unter Wolken.

Mond Moewen

Zwei Möwen beim Spiel mit dem Wind, im Hintergrund der aufgehende Mond.

Neapel-Daemmerung-1
Neapel bei Sonnenuntergang…

Neapel-Daemmerung-2
…und in der Dämmerung.

Neapel-Daemmerung-3

Legend-of-the-Seas-Neapel

Das Kreuzfahrtschiff LEGEND OF THE SEAS von ROYAL CARRIBEAN
beim Auslaufen aus dem Hafen von Neapel in der Dämmerung.

Neapel-Leuchtturm

Der Leuchtturm am Hafen von Neapel im Dunkeln.

DSC_2929

Abschied von Bella Napoli… vielleicht bis bald!

Wer Cannes der Cannes…

Jack Diana Simone

Bon jour meine Lieben!

Heute ging es in Frankreich an Land, Baguettes, Rotwein und schöne Frauen standen an der Tagesordnung und das ging schon gleich bei der Überfahrt mit dem Tenderboot von der Reede zum Hafen los, wie Ihr hier auf dem Bild sehen könnt. Diana und Simone waren als Gast an Bord der AIDAvita und haben gleich ein Auge auf mich geworfen – ein echter Charmingbär eben…

Tenderboot Mit von der Partie waren außerdem noch Sabrina und Angie von der Bar, aber dazu später mehr. Hier erst mal ein Bild von einem der Tender im Yachthafen von Cannes.

Es schaukelt zwar immer ein bisschen bei der kurzen Überfahrt, aber als Schönwetter-Kreuzfahrer sollte man sowas schon mal erlebt haben. 😉

La_CastreZu Fuß ging es vom Hafen erst einmal auf den kleinen Hügel direkt über Cannes, denn diesen tollen Ausblick wollten wir uns gleich zu Beginn gönnen. Vorbei an zahlreichen Geschäften und Lokalen ging es durch enge und verwinkelte Gassen bei Temperaturen um die 30° Grad schnell hinauf. Belohnt wurden wir dafür mit einem genialen Blick auf den Hafen von Cannes. La Castre nennt sich dieser Teil der Stadt aus dem Mittelalter und wie toll das dort ist kann man schlecht umschreiben – schaut selber:

Cannes_Hafen

Jack Pizza Nach dieser anstrengenden Tour wurde es höchste Zeit für ein feines Mittagessen unten im Hafen. Bei einer lecker Pizza aus dem Holzofen und einer abschließenden Creme Bruller samt Café au Lait kamen wir wieder zu Kräften. Kochen und backen können sie wirklich diese Franzosen – im Gegensatz zu Englisch sprechen. ;->

Und wie gut all das schmeckte zeigt Euch auf dem nächsten Bild mal das süße Leckermäulchen Angie… 🙂

DSC_2184

Zu empfehlen sind hier ausserdem auch die Pizza mit Thunfisch, welche hier teilweise ohne Käse, dafür aber mit frischem Thunfisch und Olivenöl gebacken wird und die lokale Pizza mit Schinken oder Speck, kandierten Zwiebeln und einem Klecks Creme Fraiche! 🙂 Klingt komisch, schmeckt aber megalecker!

Preislich ist es freilich alles etwas teurer dort, so kostet eine gut belegte Pizza im Schnitt 11,00 Euro, die Tasse Kaffee gibt es ab 3,50 Euro. Hier bezahlt man den guten Namen und die tolle Aussicht eben mit.

Da in dem Örtchen an der Cote d’Azur auch vor und nach den berühmten Filmfestspielen immer etwas geboten ist machten wir uns anschließend auf einen langen Verdauungsspaziergang entlang der Strandpromenade. Neben zahlreichen namhaften Luxusläden und Nobelhotels ist auch der schöne Stadtstrand nicht zu verachten. Dieser ist übrigens völlig kostenlos!

Anbei einige weitere Eindrücke in Bildform…

Cannes-PinAls Tagesbesucher ist es hier wirklich toll, aber länger Urlaub machen oder gar hier Leben geht kräftig an die schwer verdiente Heuer. Da sollte man schon das nötige Kleingeld haben…

Für wenig Geld gab es übrigens noch eine Ehren-Mitgliedschaft für den Seeräubär Jack Bearow im Yachtclub von Cannes, der AIDA-Pin stammt noch von meinem Besuch auf der Brücke der AIDAvita. Ich glaube diese Dinger werd ich mir jetzt in jeder meiner Stationen dieser Reise als Erinnerung besorgen.

Und so verabschiedete sich das schöne Cannes von uns…

DSC_0619

Sonnenuntergag_Cannes

Dämmerung_Cannes

Seeräubär Jack geht an Bord

Jack AIDAvita

Jasou und Kali Mera meine Freunde!

Kaum wartet man ein halbes Jahr, schon geht es mal los hier. Ende August war es endlich so weit, der Flieger gen Süden hob mit AIDA-DJ Dan und Jack Bearow an Bord ab. Ziel war der Hafen von Heraklon auf Kreta, wo das Clubschiff AIDAvita schon auf uns wartete. Leider war von Kreta nicht mehr viel zu sehen, da es noch am selben Abend los ging Richtung westliches Mittelmeer, aber das wird sicher gut! 🙂

Elf Decks hoch, Platz für fast 1600 feierlustige Gäste, mehr als 38.000 PS Leistung im Maschinenraum sowie jede Menge Alkohol und Proviant an Bord – so mag ich das! 😉

Jack Fotozwerg-MelanieNach der netten Begrüßung durch den Fotozwerg Melanie  und den Clubteamleiter Dennis ging es für meinen Herren erst einmal zur Einkleidung, denn auch für den solchen musikalischen Leichtmatrosen Daniel herrscht an Bord bei so mancher Gelegenheit Uniformpflicht, wenn auch in Form von leger-sportlicher Kleidung.

Nach einem kleinen Bordrundgang und einigen technischen Einweisungen ging es dann schon los mit der ersten Party unter freiem Himmel auf dem Pooldeck – alles gut geplant, mit einer Begrüßungsshow vom Showensemble, einer Lasershow zum Auslaufen und jeder Menge Partysound von DJ Dan, bis in die frühen Morgenstunden. Cocktailempfang

 

Mit einigen stark rumhaltigen Cocktails hat man dann auch mich bei Laune gehalten, obwohl ich von der langen Anreise schon sehr müde war.

Viel Arbeit wartet hier auf uns, das hab ich schon gemerkt. Jede Menge feiern und nette Leute kennenlernen steht auf dem Plan – 63 Tage und Nächte lang! Mal sehen was sich da so an interessanten Landgängen in den kommenden Wochen rausspringt. Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf und werde versuchen Euch von den einzelnen Stationen ein wenig mehr zu berichten. Bis dahin erst mal noch ein paar Impressionen…

Hafen_Heraklon_4

Hafen von Heraklon

DSC_0107

Schornstein der AIDAvita

Dennis Jenny-AIDA-TV

AIDA-TV mit den Gute-Laune-Drops Jenny und Dennis vom Clubteam der AIDAvita.

Jack Bearow auf Seemanns-Training in Rostock

DSC_0086 Ahoi Ihr Landratten!

Stellt Euch vor, endlich durfte ich mal wieder ans Meer!

Mit der Ostfriesischen Lufttransportgesellschaft ging es von München direkt nach Rostock an die Ostsee, ab in das AFZ, das maritime Ausbildungszentrum im alten Hafen.

Nach einem lecker Brötchen im kleinen Flugzeug schloss ich dann noch Bekanntschaft mit ein paar netten Mitreisenden, wie Ihr auf dem Bild unterhalb sehen könnt. Es gibt außer mir scheinbar noch jede Menge andere Reisebärchen, so wie diesen extrem coolen Eisbären hier, der unbedingt mit aufs Bild wollte.

Jack Stewardess Reisebaerchen

 

Zurück zum Grund der Reise. Für jeden der zur See fährt ist es mittlerweile Vorschrift ein seemännisches Sicherheitstraining zu absolvieren. Dort wird gelehrt wie man sich bei Notfällen an Bord eines Hochseeschiffes korrekt verhält. Wie man etwa Feuer an Bord bekämpft, wie das mit den Rettungsbooten funktioniert oder wie man  sich bei “Mann über Bord” verhält. Letzteres heißt inzwischen übrigens offiziell “Person über Bord” – ein Überbleibsel der Emanzipationsbewegung. Ich frage mich was die tun, wenn ein “Bär über Bord “ geht.

Handfackeln Hier wurden grad Handfackeln gezündet und abgebrannt.

Jack netteBekanntschaftFür mich als alten Seebären ist das natürlich alles ein alter Hut, aber für meinen Herren, den künftigen AIDA-DJ Dan, war das komplettes Neuland.  Und so wurde er eine Woche lang theoretisch und praktisch mit den Grundlagen moderner Sicherheitssysteme und Vorschriften vertraut gemacht. Mit von der Partie waren jede Menge nette Jungs und Mädels, von der Fotografin über den Koch bis hin zur Tänzerin für das Show-Ensemble an Bord der Kreuzfahrtschiffe. Und das nicht nur für die Clubschiffe der AIDA-Flotte, auch für die MS Bremen oder die MS Europa wurde dort das Personal geschult. Letztere brechen übrigens im Winter zu einer fünfmonatigen Kreuzfahrt durch die Südsee auf – beneidenswert! Aber arbeitstechnisch ist das wohl nicht so der Bringer auf den sogenannten Mumienkutschen. 😉

 

Auf meinen Erkundungen im alten Rostocker Hafen entdeckte ich dann tatsächlich noch einen echten Seebären, guckt Euch das mal an:Seebaer

Eine kleine Hafentour damit war leider nicht möglich. 😦

Jack Monis-Imbiss-Rostock Bestens versorgt wurden wir in dieser Zeit übrigens von Moni’s Imbiss und Ihrem supernetten Team, die mich gleich ins Herz geschlossen hatten – angeblich wegen des netten bayerischen Dialektes meines Herren – ich tippe da ja eher auf mich alten Charmingbär! 😉 Danke Moni-Maus!

Ansonsten war es recht lustig, spontan und unterhaltsam, insbesondere mit der zweiten Fuhre Aidiander, welche sich zwei der Kurstage in Sachen Vorschriften und Benehmen an Bord der AIDA-Schiffe mit uns teilten. Als ob ein oller Bär wie ich nicht wüßte, wie man sich so verhält – grad gegenüber den weiblichen Gästen. Schade, dass die fast alle Kursteilnehmer auf unterschiedliche Schiffe zu unterschiedlichen Zeiten geschickt wurden. Aus meinem Kurs werde ich wohl nur den Smutje Andy wiedersehen. *schnüff*

Schade war übrigens auch, dass wir nicht mit dieser wirklich süßen Maschine zurück nach München geflogen sind:

GoldbAIR

Ein Flug mit GoldbAIR wäre doch noch der Hit gewesen! 😉

Nun heißt es Koffer packen und nix vergessen, denn am Freitag geht es ab in den Süden, ab nach Heraklon, der Hafenstadt auf Kreta. Höchste Zeit wird es für meine neunwöchige Kreuzfahrt an Bord der AIDAvita durch das westliche Mittelmeer!

Leinen looooooos!

Anbei noch ein paar Impressionen der Kurzreise:

Rostocker-Hafen

Der Rostocker Hafen in der Dämmerung und bei Sonnenaufgang…

Rostocker-Hafen-2
Hier noch drei Schnappschüsse vom Rückflug nach München:

Sonnenuntergang-mit-Propeller-1 Sonnenuntergang-mit-Propeller-2 Gewitterzelle

7 Tage AIDAaura in der Karibik

Ahoi meine lieben Möchtegern-Kreuzfahrer!

Nachdem die meisten Leser des Blogs sehr an Reisen an Bord der AIDA Clubschiffe interessiert sind, erlaube ich heute meinem Herren und Besitzer als Gastschreiber hier über seine erste Reise an Bord der AIDAaura (dem Schwesterschiff der AIDAvita) zu berichten. Diese Kreuzfahrt fand bereits 2007 statt und war einer der Gründe, warum sich DJ Dan als DJ an Bord der AIDA beworben hat. Damals gab es mich noch gar nicht, ebenso gab es noch keine Digitale Spiegelreflexkamera, weshalb die Bilder nicht ganz so exzellent sind – aber sei’s drum…

Here we go – enjoy the show!

AIDA-Reise-Gewinn-GutscheinEin Glücksfall erster Kajüte sorgte am Samstag vor Weihnachten 2006 dafür, daß ich nach meinem siebten Anruf, kurz vor Ende der Reisesendung WOLKENLOS endlich durch kam, meinen Namen auf Band sprechen durfte und tatsächlich einige Minuten später als überglücklicher Gewinner einer AIDA-Kreuzfahrt für zwei Personen gezogen wurde – inkl. 500,– Euro Taschengeld von VOX / RTL und Unterbringung in einer Aussenkabine! Was für ein Hammer… ES FUNKTIONIERT! ;-P (Ich glaub wir haben damals den ganzen Wohnblock mit unserem Jubelschrei aufgeschreckt!)

Nach bangem Warten über die Feiertage kam dann Anfang Januar 2007 endlich der erlösende Anruf vom Redakteur der Sendung und wir hatten die Sicherheit, daß es Ende März nach Jamaika ging um an Bord des Clubschiffes AIDAaura eine ganze Woche lang durch die Karibik zu schippern. Kurz darauf war auch das Taschengeld auf dem Konto und der Gutschein flatterte in’s Haus.  Nach einer freundlichen Beratung von AIDA-Cruises am Telefon reservierten wir eine Aussenkabine in der Schiffsmitte, wo der Aufenthalt auch bei extremem Wellengang wenig Seekrankheit verursachen soll…

AIDAaura
Die Karibik Route aura 2 ging damals noch von Montego Bay auf Jamaika über Cozumel auf der Halbinsel Cancun in Mexico, Belize City, Honduras und Grand Cayman zurück nach Jamaika. (Honduras ist inzwischen leider nicht mehr im Programm, daher tu ich mir auch schwer einen passenden Routenplan als Bild zu finden.)

Flughafen München SchneeregenZum Abschied aus Deutschland regnete und schneite es tatsächlich noch einmal, aber das war uns dann auch schon herzlich egal, denn einen knappen Tag später sollten wir dann schon „The sun of Jamaica“ auf unserer Haut spüren. Nach Ihrer letzten Zigarette vor dem Check-in konnte ich auch meine Begleitung endlich zum Boarding überreden…
Anstrengend ist es immer, wenn man mehr als fünf Stunden im Flugzeug sitzt. Auf dieser Reise wurden es geschlagene zehneinhalb Stunden. Mit viel Lesen, iPod hören, Bordfilmchen gucken und dem vergeblichen Versuch ein wenig Schlaf zu finden verging die Zeit dann einigermaßen erträglich.

Endlich am Ziel in Montego Bay angekommen waren wir dann erst einmal ziemlich erschlagen…

AIDAaura Jamaika Montego Bay HafenNach der kurzen Busfahrt zum Hafen und einem kühlen Begrüßungsdrink standen wir dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang vor unserer Heimat für die kommende Woche – die AIDAaura, in all ihrer Pracht. 13 Stockwerke hoch stand der Riesenpott vor uns und wir stellten uns ernsthaft die Frage, wie dieses Ungetüm aus Metall schwimmen kann…

Die Koffer wurden vom fleißigen Personal an Bord gebracht und vor unsere Kabine gestellt, während wir uns die Zeit nahmen das Schiff ein wenig zu erkunden.

Nachdem wir aber von der langen Reise, dem Klimawechsel und der Zeitverschiebung ziemlich am Ende unserer Kräfte waren, gab es nach dem Essen nur noch einen kleinen Cocktail und dann ging es trotz laufender Poolparty ab in die Federn…

Daniel AIDA RelaxenDer erste Tag an Bord war ein Seetag, denn die Reise Richtung Mexico dauerte etwas und so war nach der vorgeschriebenen obligatorischen Seenotrettungsübung / dem Drill gegen 11:00 Uhr morgens genug Zeit sich in die Sonne zu legen, ein paar Spielchen mit der netten Animation an Bord mit zu machen und frisch gegrillte Leckereien unter strahlender Sonne auf dem Pooldeck zu genießen. Beim Erraten bekannter Filmmelodien am Nachmittag staubte ich dann zusammen mit einem anderen Passagier den ersten Platz ab und ergatterte mir eine AIDA-Kappe. Naja, so als hauptberuflicher DJ in München und Oberbayern hat man halt doch einiges an musikalischer Erfahrung vorzuweisen… *grins*

AIDAaura Richtung Mexico SonnenuntergangDa es Richtung Westen ging fuhren wir mit 27° Grad warmem Wasser unter dem Kiel dem Sonnenuntergang entgegen und konnten es kaum erwarten endlich fremde Gefilde zu erkunden, denn von Montego Bay hatten wir leider kaum etwas gesehen…

Am Abend stellten wir Kleingläubigen dann mit Erschrecken fest, daß EC-Karte nicht gleich Kreditkarte ist. Obwohl wir uns an Bord eines deutschen Kreuzfahrtschiffes glaubten, wurden an Bord keine anderen Zahlungsmittel als Bargeld und Kreditkarte akzeptiert. So mußten wir schleunigst einige teure Ausflüge welche wir bereits vorab reserviert hatten streichen, da wir keine Ahnung hatten wo wir in der Karibik mit unseren EC-Karten Bargeld für die knappe Reisekasse abheben konnten um am Ende der Reise die auf der Bordkarte angefallenen Kosten zu bezahlen. Die nette Dame an der Rezeption meinte, daß Grand Cayman eine bekanntes Steuerparadies und auch eine Bankeninsel sei und dort am ehesten die Chance zur Bargeldabhebung mit der EC-Karte bestünde, dazu aber später mehr…

Soviel schon mal vorab:
Verlaßt Euch außerhalb Europas bloß nicht auf die EC-Karte!
😉

Sonnenaufgang Cozumel Cancun MexicoDank anhaltendem Jetlag konnten wir es am Folgetag kaum erwarten in Cozumel anzulegen, denn frische Luft, Licht und Bewegung sorgen dafür, daß es einem schnel wieder besser geht.  Unseren Ausflug zu den Delphinen hatten wir am Vortag aus Kostengründen gecancelt und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung City.

Daniel AIDAaura Cozumel Cancun Mexico HafenUnser Anlegeplatz war noch von einem der heftigen Herbststürme angegriffen und der Hauptanlegeplatz für die wirklich großen Schiffe lag ein Stück weiter Richtung Stadt. Dort lag die riesige Carnival Glory vor Anker – genau DAS Teil und die Einkaufsstrasse dort wollten wir uns genauer anschauen…

Der Weg zog sich ganz schon und bei der Hitze war es schon eine ziemiche Anstrengung bis wir endlich am Ziel waren. Dort gab es nicht nur diesen Riesenkreuzer mit Platz für 3500 Passagiere sondern auch gleich die passende Shoppingmall dazu, nur für die hauptsächlich amerikanische Kundschaft eingerichtet, mit jeder Menge billigem Gold, Alkohol, T-Shirts und sogar einem klitzekleinen Hard Rock Cafe.

Carnival Glory Cancun Cozumel Mexico BegrüssungVor der Carnival Glory wurden die Gäste von „Maya-Kriegern“ in deren historischen Federkostümen begrüßt. Soviel Luxus hatten wir von der AIDA nicht… 😉

Ein Stückchen weiter die Straße hinunter fing dann die richtige Stadt an, in der sogar noch Eselskarren fuhren. Der Anblick der schmutzigen Straßen ließ uns schnell wieder umkehren. Wir besorgten uns „Mexican Viagra“ in Form eines leckeren Tequilla-Honig-Likörs und eine kleine Flasche Meskal samt Raupe, die immer noch verschlossen daheim im Schrank steht, weil sich bisher keiner traute das Zeug zu trinken… ;o)

Für den langen Weg zurück nahmen wir ein Taxi, welches uns mit knapp drei US-Dollar Fahrpreis recht günstig erschien, jedoch konnte der Fahrer natürlich nicht auf unseren Fünfer rausgeben und sackte somit wesentlich mehr Trinkgeld ein als er bekommen hätte…

Haltet also immer schön passendes Kleingeld parat auf Reisen,
man zieht Euch auf Reisen (leider) wo man kann über den Tisch!

Frühstück auf der AIDAAn Bord der AIDA hatten wir natürlich Vollpension und so waren lediglich Extras wie der Wellnessbereich, Getränke an der Bar oder Fotografien vom Bordfotografen zu bezahlen. Sämtliche Buffets und die Getränke zum Essen waren natürlich kostenlos und mehr als reichlich. Die Qualität des Essens an Bord entsprach dem gehobenen deutschen Standard. Schön und lecker war das Nutella zum Frühstück, wie man hier unschwer erkennen kann. Das Bild entstand kurz vor Belize, dem grünen Juwel im Herzen Mittelamerikas.  Mit einem Tenderboot ging es schön wackelig an Land…

Belize Dschungel

Im ehemaligen britisch Honduras spricht man Englisch und die einzig gut geteerte Straße ist der Highway von Nord nach Süd. Entsprechend holprig ging es weiter, raus aus Belize City Richtung Dschungel, denn wir hatten eine geführte Wanderung im Regenwald gebucht. Seinem Namen alle Ehre machend wurden wir im Bacab Eco Park Belize auch gleich mit einem Wolkenbruch vor Ort begrüßt und so verschob sich das geplante Programm leider etwas. Die Führung durch die grüne Hölle war schön, aber schweißtreibend. 😉

Viele Tiere gab es leider nicht zu sehen, dafür jede Menge Pflanzen und ein lecker Essen nach der Dschungelwanderung…

Zurück am Hafen gab es eine weitere Chance zum Shopping und so kaufte ich ein Fläschchen von dem Zeug, welches ich Mittags zum Essen im Dschungelcamp hatte:

Mary Sharp’s Belizean Heat
Ein wahres Teufelszeug, diese lecker-scharfe Habanero-Soße! >;-)

Nach dem Abendessen und einem kurzen Besuch in der Anytime Bar zum Feierabendbierchen mit angenehmer Hintergrundbeschallung, holte uns sehr schnell wieder die Müdigkeit ein. Der Tag war lange gewesen, wir waren aktiv und das Klima einfach nicht gewohnt. So ging es gemächlich auf die Kabine, wo wir nach ein wenig Bordfernsehen schnell einschliefen. Generell kann man sehr gut an Bord dieses Schiffes schlafen. Man hört in der eigenen Unterkunft so gut wie nichts von den anderen Mitreisenden und auch den Wellengang spürt man dank ausgefahrener Stabilisatoren auf diesen moderen Kreuzfahrtschiffen nicht. Selbst unerfahrene Reisende sollten hier kein Problem haben sich wohl zu fühlen…

Neuer Tag – neues Land – so läuft das mit den Erlebnisreisen an Bord eines Schiffes der AIDA-Flotte und dieses Konzept geht wunderbar auf. Man schläft in einem fahrenden Hotel und erwacht gut erholt an einem neuen, interessanten Ziel…

Honduras San Pedro Sula Schulbus
Nächste Station war Honduras, wo meine Begleitung einen Wellnesstag einlegte und ich unbedingt sehen wollte wo und wie Kaffee gemacht wird. Mit einem lokalen Schulbus ging es auf dieser etwas anderen Kaffeefahrt, vorbei an zahlreichen Ortschaften mit teils sehr heruntergekommenen Häuschen, vom Meer ins Landesinnere nach San Pedro Sula. Eine andere Option wäre übrigens ein sicher auch sehr interessanter Besuch auf einer Bananen-Plantage gewesen…

Wie alle Länder Mittelamerikas ist auch Honduras ein sehr armes Land, was man an jeder Ecke sehen kann. Private Firmen und öffentliche Plätze werden von schwer bewaffneten Wachposten geschützt. Diese politisch unsichere Lage dort war wohl ein Grund diese schöne Destination von der Route der AIDA-Schiffe zu verbannen – schade drum!

Shopping Einkaufen Honduras San Pedro SulaZuerst durften wir ein wenig shoppen, wobei man sich das nicht so vorstellen darf wie in einem Einkaufszentrum in Deutschland oder auf einem Marktplatz in der Türkei. Hier gab es eine riesige, überdachte Halle mit Flohmarkt-Flair, wo man wirklich alles bekam, was man als Tourist oder zum Überleben braucht. Klamotten, Essen, Getränke, Möbel, Zigarren, Seife, Parfüm, und, und, und…

Dazu lief im Hintergrund Live-Musik von einer kleinen Familie, welche auf einem Xylophon folkloristische Melodien spielte. Klingt jetzt ein wenig idyllisch und machte auf mich auch diesen Eindruck – aber nichts schien gestellt…

Daniel Kaffeefabrik Honduras San Pedro SulaDanach ging es direkt weiter zur Kaffee-Fabrik (Sogimex, Coffee of Honduras) und das war dann wirklich ein Erlebnis. Nach einem Empfang mit frischem Kaffee (samt amerikanischem Kaffeeweisser) und kühlem Wasser ging es direkt in die kleine Fabrik – samt Schutzhelm und Atemmaske, denn was da drin so an Fremdstoffen durch die Luft fliegt ist für europäische Nasen und Münder nix. Die Arbeiter hingegen schufteten dort ohne jeglichen Schutz.

Im Prinzip wurde dort der angelieferte Rohkaffee von seinen Fremdstoffen wie der Schale und den Ästen gereinigt und in drei Qualitäts-Kategorien aufgeteilt. Die schlechteste, bei welcher man selten erkennen konnte, daß es wirklich eine Bohne war, wurde für die landeseigene Produktion verwendet. Die mittlere Qualiät bestand aus handelsüblichen Bohnen, wie man sie auch hier im Supermarkt kaufen kann. Die beste Qualität, wo wirklich jede Bohne aussieht wie die andere, wurde als BIO-Kaffee verkauft.

San Pedro Sula Honduras KaffeefabrikDie Kaffeeröstung selbst wurde dann erst beim Abnehmer der Bohnen gemacht, denn dabei entfaltet sich das Aroma und wenn die Bohnen erst noch Wochen auf einem Containerschiff unterwegs sind bringt das nix.

Abgepackt wurde das Endergebnis in handelsübliche Säcke mit 69,5 Kilo, wie man auf dem Bild nebenan schön sehen kann. Diese Säcke wurden dann im Akkord von den Arbeitern in der Lagerhalle nebenan gestapelt.

Zum Abschluß zeigte uns der wirklich nette Vorarbeiter noch wie die Bohnen von Hand über der Flamme geröstet wurden und das extrem gut duftende Endergebnis durften wir dann abgepackt in 250 Gramm Säckchen kaufen und mit nach Hause nehmen. Dem Geschmack dieses tollen Kaffees trauere ich heut noch nach, denn was unser Kaffeevollautomat aus diesen frischen Bohnen zuhause zauberte war wirklich vom Feinsten – und geschmachlich wesentlich besser als der angeblich so tolle BLUE MOUNTAIN Kaffee von Jamaika!

Sundonwer AIDAaura
Schon gegen Mittag war ich wieder an Bord zurück und konnte den Nachmittag noch etwas in der Sonne relaxen und vor dem Abendessen noch einen lecker Sundowner in Form eines frischen Mojito am Heck der AIDAaura genießen.  Richtung Grand Cayman lag nun ein weiterer Seetag vor uns, welchen wir mit Sonnenbaden und Ausruhen auf der Kabine verbrachten. Auch wenn bisher jeden Abend eine tolle Show lief schafften wir es erst an diesem Tag das Theater zu besuchen und waren schwer beeindruckt von allem was das Entertainment-Team so auf die Beine stellte. SeeLive-Tivoli hat sich da echt viel Mühe gegeben, sowohl bei der Auswahl der Shows, als auch bei der Wahl und der Ausbildung der Künstler.

Stingray City Grand Cayman IslandDer letzte wirkliche Landgang bildete dann auch das absolute Highlight der Reise – das Steuerparadies Cayman Island! Das Beste zum Schluß…
Im azurblauen Wasser der karibischen See ging es begleitet von Reggae-Klängen hinaus nach Stingray City, einer Sandbank im Nordwesten der Insel, wo Stachelrochen in den 60er-Jahren durch Fischabfälle angefüttert wurden. Mit diesen zahmen, samtweichen Tieren kann man dann schwimmen und schnorcheln, ja man darf sie sogar knutschen – es soll sieben Jahre Glück bringen! Zwar sind viele Touristenboote vor Ort, aber das stört nicht wirklich dieses einmalige Erlebnis.

Daniel Hard Rock Cafe Grand Cayman Islands

Am Nachmittag fanden wir dann nach einem gemütlichen Spaziergang über den Marktplatz der Hauptstadt endlich die lange gesuchte Bank, die auch unsere EC-Karten mit Maestro-Logo annahm. Das königlich kanadische Bankhaus akzeptierte uns auf Anhieb und so konnten wir uns zum Abschluß der Reise noch den Besuch im Hard Rock Cafe Cayman Islands leisten.

Die Abbuchungsgebühren von dieser kanadischen Bank in der Karibik waren übrigens im Nachhinein günstiger, als wenn wir in Deutschland vom Automaten einer fremden Bank abgebucht hätten… *kopfschüttel*

AIDA letzter Sonnenuntergang Karibik
Nach der Rückkehr an Bord genossen wir den letzten traumhaften Sonnenuntergang dieser einmaligen Reise und machten uns nach dem Abendessen daran unsere Koffer wieder zu packen. Am nächsten Tag sollte das Schiff wieder in Montego Bay einlaufen und die Kreuzfahrt ein glückliches Ende finden.

Doch eine böse Überaschung wartete noch auf mich, als ich beim Warten auf unsere Abholung einen älteren Herren beim Klo-Flitzen beobachtete. Mehrere Gäste, u.a. auch meine Wenigkeit, hatten sich irgendwo noch einen Durchfall eingefangen. Supertolle Sache – mit Diarrhoe über neun Stunden im Flieger sitzen, das wollte ich nicht… 😦

Und so konsultierte ich von unserem letzten Bargeld noch die Bordärztin, welche mir nach einer kurzen Untersuchung IMODIUM AKUT für den Heimflug verpaßte, was mich über 50,– Euro kostete. Zwar wurde das Geld anstandslos von der ADAC-Reiseversicherung bezahlt, aber der Rückflug war alles andere entspannend… 😉 Sorgt also immer für eine gut ausgestattete Reiseapotheke – es lohnt sich auf jeden Fall!

Ein kleiner Tipp noch für die Insel Jamaica selbst:
RESPECT ist dort das einzige was wirklich zählt und gemeint ist damit Trinkgeld in respektabler Höhe. Inzwischen nimmt man dank des Wechselkurses lieber Euro als Dollar. Laßt Euch bitte nicht abzocken und tragt oder rollt Euren Koffer selbst die paar Meter zur Abfertigung, denn die schwarzen Jungs die da stehen sind nicht von der Reisegesellschaft… wir dachten es und wurden zur Kasse gebeten! :-/

AIDA DJ Dan
Dennoch schwor ich mir damals wieder einmal eine Kreuzfahrt zu machen, wollte aber dieses Mal Teil der Crew sein und so war ich im November 2008 auf dem AIDA Assesment Center für den Posten als Discjockey an Bord der Clubschiffe der AIDA-Flotte in Hamburg. Zwei Tage wurde ich vorallem auf Teamfähigkeit und natürlich auf mein unterhaltendes Talent getestet, für gut befunden und beginne meine erste Tour von neun Wochen an Bord der AIDAvita auf eigenen Wunsch am 28. August 2009 im westlichen Mittelmeer. Davon wird dann in diesem Blog der kleine Seeräubär Jack Bearow berichten.

Sollte die erste Tour gut laufen steht das zweite Engagement für acht weitere Wochen ab dem 14. Dezember 2009 in der Karibik auf dem Plan. Weihnachten und Silvester unter karibischer Sonne… was kann es auf Erden schöneres geben frage ich Euch? 🙂