Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

Welcome-to-St.MaartenWelcome to St. Maarten – the friendly Island!

Jawohl, diese weitere Trauminsel wird von der AIDAvita gleich am Tag nach Tortola angelaufen. Angelegt wird im Hafen des niederländischen Teils der Insel, in der Regel gemeinsam mit fünf anderen Kreuzfahrtschiffen. Gut 25.000 (!) Besucher überfluten dann an einem Tag diese kleine Insel, was dem Steuerparadies ein gewaltiges Einkommen beschert, denn dort St.Martin-Hafenkann man zollfrei Elektronik, Schmuck, Parfüm, Alkohol und vieles mehr erstehen. Neben dem US-Dollar wird hier auch der Euro gern genommen, denn offiziell ist man auf den kleinen Antillen nun in den Niederlanden. Auch das Telefonieren mit dem Handy unterliegt hier den europäischen Roaming-Gebühren. Wer also mal schnell nach Hause telefonieren will sollte das von hier aus tun – aber Vorsicht: Es sind immer noch fünf Stunden Zeitunterschied! 😉

Oasis-of-the-Seas-front

Neben uns lag jedes Mal das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die OASIS OF THE SEAS – was für ein Dampfer! Alleine in diesem Koloss leben 6000 Passagiere und 2500 Besatzungsmitglieder. Von Florida aus macht das Ein-Milliarden-Dollar teure Schiff der Royal Carribean Reederei einwöchige Touren durch die Karibik. Diese gibt es bereits für um die tausend Euro. Aufgrund seiner Größe kann es allerdings nur in drei Häfen anlegen. Hier mal der direkte Vergleich aus einiger Entfernung:

Oasis-of-the-Seas AIDAvita

Links die OASIS OF THE SEAS – rechts das kleine Beiboot namens AIDAvita… 😉

Das ist kein optischer Trick, die beiden Schiffe liegen am selben Kai, auf selber Höhe. Sechsmal passt die kleine AIDA da hinein. Ein zweites Schiff dieser Klasse mit dem Namen “EMPRESS OF THE SEAS” ist derzeit in Norwegen in Bau. Unser Schiff ist mit 1400 Gästen und knapp 400 Besatzungsmitgliedern das kleinste dort. Die anderen Schiffe haben eine Kapazität von 2500 Gästen und knapp 700 Crew-Members. Der Hafen wird derzeit übrigens erweitert um noch mehr – vornehmlich amerikanische – Passagiere zu empfangen…

GoldenEagleIV-Segel Nach dieser wahrhaft beeindruckenden Kulisse direkt am Hafen erschien mir der Katamaran mit dem wir zum Baden segelten etwas arg winzig. Dennoch wagte ich mich an Bord und wurde mit einer mehr als gemütlichen Fahrt zum Badestrand einer vorgelagerten Insel belohnt. Dazu gab es Rum-Cola (jup, in dieser Reihenfolge) und Snacks sowie jede Menge coole Musik. Nach einer Runde planschen und Schnorcheln ging es wieder zurück mit all den inzwischen recht lustigen Gästen an Bord.GoldenEagle-Kapitän

Auch an’s Ruder durfte ich als erfahrener Seebär mal, nachdem mich meine neuen Fans freigaben. 😉

Ja, so ein hübsches Bärchen wie ich ist halt begehrt bei jung und alt…

Jack-Fan-3Jack-Fan-1Jack-Fan-2

Dirk-mit-Hase

Ganz besonders liebe Grüße gehen an dieser Stelle an den Hasen unseres Tauch-Managers Dirk – war schön Dich kennenzulernen, wir vermissen Dich hier an Bord ganz doll!

 

Zurück ging es wieder durch Wind und Wellen gegen Mittag. Schnell frischgemacht und umgezogen, schon ging es wieder hinaus an den Pier, wo die Einheimischen uns mit den Wassertaxis für 6 US-Dollar hin und zurück vom Hafen zur Einkaufsmeile schipperten. Mit dem Armband, welches man dort als Ticket um den Arm gewickelt bekommt, kann man dann übrigens den ganzen Tag hin und her fahren, so oft man will…

Jack-Kaktus-Patricia Jack-am-Kaktus

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch unsere bordeigene Fotomaus Patricia aus dem schönen Österreich. Sie war privat unterwegs und was ich da an Ihren Beinchen entdeckte musste ich auf einem Foto haben, denn das glaubt einem keiner – ein waschechter Kaktus zierte die Wade! Zum perfekten Glück fehlte mir nur noch eine Buddel Tequila…

 

Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen. Im holländischen Phillipsburg, wo wir angelegt hatten, kann man dann ganz toll bummeln und einkaufen – oder einfach am Stadtstrand liegen und sich gegen ein paar Dollar Gebühr auf einer Liege und unter einem Schirm mit ein paar eiskalten Bierchen im Kühler die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dazu gibt es viel karibische Musik aus den zahlreichen Restaurants an der Promenade, vom Einmann-Steeldrum-Orchester bis hin zur Rastafarian-Reggae-Combo aus Jamaica. Lecker schmecken am Beach dann sämtliche Burger oder auch die kreolisch zubereiteten Hühnchen zusammen mit einem eiskalten Cocktail oder frischgepressten Fruchtsäften. Hier ein paar Eindrücke von St. Maarten:

St.Martin-Boote-1 St.Martin-StrandSt.Martin-HauptstrasseWeltberühmt ist inzwischen diese Promenade, denn im Film “SPEED 2 – CRUISE CONTROL” jagte Sandra Bullock mit dem Kreuzfahrtschiff direkt hier hinein. Zu dem Zweck wurde damals die komplette Straße für die Kulisse ausgebaggert und so wie man sie hier sieht neu gestaltet und gepflastert.  Treppen-blau-gelb Jack Pirat Jack-am-Steuer

Auch ich hatte noch meinen Spaß mit all den Piraten-Kollegen die hier so unterwegs waren. 🙂

Beim nächsten Besuch hier will ich aber etwas anderes sehen und wage einen Trip mit Schnellboot nach St. Barth… das wird sicher eine Riesengaudi!

Bis bald, Ihr Landratten, Euer einzig wahrer Captain Jack Bearow!

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8 Gedanken zu “Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

  1. Hallo Bärchen,
    Hallo Daniel,

    ich fühle mich geehrt, extra erwähnt zu werden 🙂 Ich vermisse Euch auch – ist ziemlich doof hier in Deutschland.
    Wie Ihr seht, gucke ich regelmäßig, ob Ihr neue Berichte geschrieben habt, denn der Tauch-Hase Dirk mailt zwar immer kurz, aber erzählt nicht, was er so erlebt und Bidler gibts auch nicht.
    Ich muss sagen, dass Bilder und Berichte von den Landausflügen auch interessanter sind, denn die Tauchausflüge habe ich ja kennengelernt. Würde mich freuen, insbesondere mehr über Tortola zu sehen, wenn es sich einrichten lässt. Denn da habe ich ja auch nur den Hafen gesehen, hatte aber das Gefühl, dass es dort sehr schön ist.

    Ganz viele und herzliche Grüße aus dem Winter,
    Britta

  2. Tolle Fotos und ein schöner Bericht. Allerdings sieht es aus, als wären dort wirklich viele Touristen an einem Fleck -für mich wäre das nichts oder sagen wir mal nur für kurze Zeit, denn ansonsten sieht es dort einfach nur klasse aus 😉 ich bin ja auch ein totaler Kreuzfahrtfan und wann immer ich kann auf den Meeren unterwegs. Da mich das Thema so fasziniert, habe ich mir einen YouTube Channel eingerichtet: http://www.youtube.com/user/Kreuzfahrt100

  3. Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen.

  4. Pingback: Von St. Martin nach St. Barth mit dem Speedboat « Jack Bearow – Reiseblog | Reisebericht | Reisetagebuch

  5. St. Marteen kannte ich damals nur durch den „berühmten“ Flughafen. Mittlerweile habe ich mich etwas über die Insel informiert und sie gefällt mir immer besser. Dazu trägt sicherlich auch dieser Bericht bei.

  6. Pingback: Kreuzfahrt – 9 Tipps für Anfänger | Jack Bearow - Reiseblog | Urlaubsblog | Reiseberichte

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