Essen auf den Malediven

Jack Bearow's FishburgerMoin, Moin, Ihr Neugierigen! 🙂

Heute geht’s mal um das Essen auf den Malediven. Oh Mann, was hab ich mir das Bärenbäuchlein vollgeschlagen… auf dem Bild nebenan seht Ihr wie ich grad über einen lecker Fishburger hermache – selbst belegt versteht sich, mit einem Fischsteak frisch vom Grill und viel Chilli-Soße! *yammi*

Am ersten Tag bekamen wir einen festen Tisch samt Kellner zugeteilt, welchen wir auch die ganzen zwei Wochen über behielten. In der ersten Woche hatten wir ein nettes deutsches Pärchen mit am Tisch, in der zweiten Woche lediglich für einen Tag einen deutschen Taucher, welcher das Hotel nur als Zwischenstation für eine Tauchsafari nutzte.

Kleiner Tipp: Setzt Euch ja nicht einfach so an einen Tisch, da werden die kleinen, dunkelhäutigen Männer im Club Faru ganz schnell ziemlich unfreundlich! 😦

Club Faru - Restaurant-Terrasse

So sieht’s zum Frühstück auf der Terrasse aus…
Mittags wird’s da aber ganz schön heiss, also setzt Euch lieber rein ins Restaurant!

Wie bereits im Bericht zum Thema Sundowner erwähnt, sind die Malediven ein muslimisches Sultanat. Das heißt Schwein gibt es dort in der Regel nicht zu Essen. Auf den Touristeninseln macht man da jedoch eine Ausnahme und so gab es im Club Faru zwei mal in der Woche Wurst, Würstchen oder Speck aus Schweinefleisch. Doch bei der großen Auswahl am internationalen Buffet greift man sowieso eher zu allem anderen als ausgerechnet zum Produkt im Schweinedarm… 🙂

Aber laßt uns mal beim Frühstück anfangen, welches natürlich amerikanischem Standard entspricht.  Neben einer leckeren Brot-, Brötchen- und Croissant-Auswahl gab es natürlich frische Eier und beim Showkoch sogar Omlette mit selbst wählbaren Zutaten wie Käse, Zwiebeln, Tomaten, Chilli und Pilzen aus der Dose… (pfuideibel). Jeden zweiten Tag gab es außerdem abwechselnd frische Waffeln oder Pfannkuchen. Die Butter ist übrigens gesalzen, so wie es eben die Engländer mögen. Dafür war die Marmalade nicht so extrem zuckersüß wie ich sie aus der Türkei oder von den Kanaren kenne. ;-P Außerdem standen Müsli und Kornflakes zur Auswahl.

Frühbucherrabatt bei TUI

In der zweiten Woche fiel leider die Kaffeemaschine aus und so entstand eine lange Schlange am Heisswasser-Behälter, neben dem man einfach eine Schale mit löslichem Kaffeepulver aufgestellt hatte. *grmpf* Bis zu unserer Abreise wurde das leider nicht behoben… Auf die Idee die unbenutzte CIMBALI aus der Bar dort aufzustellen kam leider niemand!

Nach so einem reichlichen Frühstück brauchte man nicht immer ein Mittagessen, dennoch war die Auswahl zum Lunch großartig. Neben dem Standard-Salat-Buffet gab es täglich wechselnde Themen, welche sich vom Salat über die Suppe und den Hauptgang bis hin zur Nachspeise auswirkten.

Es gab erwartungsgemäß natürlich viel Fisch, was für ein Fest für mich ollen Seebär! Neben dem täglichen Fang des Tages (Catch of the Day) in frittierter, gebackener, gegrillter, gekochter oder überbackener Variation waren da auch ab und zu noch roher Fisch in Form von Sushi und Sashimi.

Auf die Frage ob es irgendwelche Fische gibt die nicht gegessen werden erntete ich übrigens erstmal einen verwirrten Blick. Alles was in den Gewässern der Malediven so kreucht, fleucht und schwimmt wird von den Einheimischen auch verspeist.

Meeresfrüchte wie Shrimps, Tintenfisch oder Hummer sucht man auf dem Buffet allerdings vergeblich. Ab und zu gab es allerdings Salat mit frischem Krebsfleisch.

Ausserdem  gabe es jede Menge Rind und Huhn, alles fein aufgeschnitten oder in sehr dünnen Scheibchen, was in den verschiedenen Variationen von asiatisch, über italienisch und französisch bis hin zur maledivischen Küche sehr gut schmeckte. Auch Lamm mit englischer Minzsoße wurde einmal serviert.

Wer jetzt nicht so mit der englischen Küche vertraut ist sollte das aber lieber lassen. Es gibt immer ein lecker Sößchen, von denen das hausgemachte Curry / Dual Curry besonders hervorzuheben ist. Sowas feines, dezent geschärftes kriegste bei uns in Deutschland nicht mal beim Inder… 😉

Nachdem auch viele der Köche aus Indien und Sri Lanka stammten ist das aber auch kein Wunder. Ausgebildet sind die Jungs aus der Kombüse sehr international und so schmeckte die frisch zubereitete italienische Pasta so wie man Sieauch vom Italiener daheim kennt.

Neben den Nudeln gab es natürlich viel Reis, Gemüse und verschiedene frische Brote, wie etwa das superleckere indische Naan-Brot als Beilage.

Als Nachspeise gab es neben frischen Früchten wie Ananas, Äpfeln, Melonen oder seltsamen einheimischen Stachelpflaumen jede Menge Pudding, Milchreis, Griesbrei, Sago, Cremes, Kuchen und Torten. Da war für jeden was dabei…

Club Faru - Restaurant und Poolhouse bei Nacht

Abends zum Dinner tauchte das Ganze nochmal in größerer Auswahl auf. Ein paar mehr Salate, Fische, Fleischgerichte und Beilagen zur Auswahl. Es war wirklich für jeden was dabei, selbst für eingefleischte Vegetarier. 🙂

Zum Trinken gab es übrigens neben den alkoholfreien Getränken wie Mineralwasser auch Coca Cola, Coke light, Sprite, Fanta, Tonic Water, Soda Water und Bitter Lemon auch Bier und verschiedene Weine.

Besonders Abends waren die älteren Russen wieder einmal herrlich zu beobachten. 🙂 Da wird gleich zu Beginn mindestens dreimal zum Buffet marschiert und jedes Mal ein knallvolles Teller mitgebracht. Bis die dann endlich beim Essen sitzen ist natürlich schon längst alles kalt. *kopfschüttel*
Das mag man im kalten Sibirien wohl so gewohnt sein aber irgendwer sollte Väterchen Russland mal stecken, daß mehr als genug für alle da ist und auch unter dem Abend frisches, heisses Futter zubereitet und nachgefüllt wird.
..

Zum Abschieds-Dinner wurde für die einzelnen Gäste übrigens der Tisch am Vorabend der Abreise extra liebevoll mit Blumenbüten von der Insel dekoriert. Sah schon recht nett aus mit all den Hibiskusblüten auf dem Tischlein…

Jack Bearow und der Koch

Natürlich habe ich dem netten Smutje bärsönlich für all das lecker Essen gedankt!  ;o)

P.S.: Vertragen habe ich all das gute Essen ohne Probleme, doch vorsorglich sollte man schon eine gute Reiseapotheke dabei haben… 😉

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