Katamaranfahrt und Bummeln auf St. Martin / St. Maarten

31 01 2010

Welcome-to-St.MaartenWelcome to St. Maarten – the friendly Island!

Jawohl, diese weitere Trauminsel wird von der AIDAvita gleich am Tag nach Tortola angelaufen. Angelegt wird im Hafen des niederländischen Teils der Insel, in der Regel gemeinsam mit fünf anderen Kreuzfahrtschiffen. Gut 25.000 (!) Besucher überfluten dann an einem Tag diese kleine Insel, was dem Steuerparadies ein gewaltiges Einkommen beschert, denn dort St.Martin-Hafenkann man zollfrei Elektronik, Schmuck, Parfüm, Alkohol und vieles mehr erstehen. Neben dem US-Dollar wird hier auch der Euro gern genommen, denn offiziell ist man auf den kleinen Antillen nun in den Niederlanden. Auch das Telefonieren mit dem Handy unterliegt hier den europäischen Roaming-Gebühren. Wer also mal schnell nach Hause telefonieren will sollte das von hier aus tun – aber Vorsicht: Es sind immer noch fünf Stunden Zeitunterschied! ;-)

Oasis-of-the-Seas-front

Neben uns lag jedes Mal das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die OASIS OF THE SEAS – was für ein Dampfer! Alleine in diesem Koloss leben 6000 Passagiere und 2500 Besatzungsmitglieder. Von Florida aus macht das Ein-Milliarden-Dollar teure Schiff der Royal Carribean Reederei einwöchige Touren durch die Karibik. Diese gibt es bereits für um die tausend Euro. Aufgrund seiner Größe kann es allerdings nur in drei Häfen anlegen. Hier mal der direkte Vergleich aus einiger Entfernung:

Oasis-of-the-Seas AIDAvita

Links die OASIS OF THE SEAS – rechts das kleine Beiboot namens AIDAvita;-)

Das ist kein optischer Trick, die beiden Schiffe liegen am selben Kai, auf selber Höhe. Sechsmal passt die kleine AIDA da hinein. Ein zweites Schiff dieser Klasse mit dem Namen “EMPRESS OF THE SEAS” ist derzeit in Norwegen in Bau. Unser Schiff ist mit 1400 Gästen und knapp 400 Besatzungsmitgliedern das kleinste dort. Die anderen Schiffe haben eine Kapazität von 2500 Gästen und knapp 700 Crew-Members. Der Hafen wird derzeit übrigens erweitert um noch mehr – vornehmlich amerikanische – Passagiere zu empfangen…

GoldenEagleIV-Segel Nach dieser wahrhaft beeindruckenden Kulisse direkt am Hafen erschien mir der Katamaran mit dem wir zum Baden segelten etwas arg winzig. Dennoch wagte ich mich an Bord und wurde mit einer mehr als gemütlichen Fahrt zum Badestrand einer vorgelagerten Insel belohnt. Dazu gab es Rum-Cola (jup, in dieser Reihenfolge) und Snacks sowie jede Menge coole Musik. Nach einer Runde planschen und Schnorcheln ging es wieder zurück mit all den inzwischen recht lustigen Gästen an Bord.GoldenEagle-Kapitän

Auch an’s Ruder durfte ich als erfahrener Seebär mal, nachdem mich meine neuen Fans freigaben. ;-)

Ja, so ein hübsches Bärchen wie ich ist halt begehrt bei jung und alt…

Jack-Fan-3Jack-Fan-1Jack-Fan-2

Dirk-mit-Hase

Ganz besonders liebe Grüße gehen an dieser Stelle an den Hasen unseres Tauch-Managers Dirk – war schön Dich kennenzulernen, wir vermissen Dich hier an Bord ganz doll!

 

Zurück ging es wieder durch Wind und Wellen gegen Mittag. Schnell frischgemacht und umgezogen, schon ging es wieder hinaus an den Pier, wo die Einheimischen uns mit den Wassertaxis für 6 US-Dollar hin und zurück vom Hafen zur Einkaufsmeile schipperten. Mit dem Armband, welches man dort als Ticket um den Arm gewickelt bekommt, kann man dann übrigens den ganzen Tag hin und her fahren, so oft man will…

Jack-Kaktus-Patricia Jack-am-Kaktus

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch unsere bordeigene Fotomaus Patricia aus dem schönen Österreich. Sie war privat unterwegs und was ich da an Ihren Beinchen entdeckte musste ich auf einem Foto haben, denn das glaubt einem keiner – ein waschechter Kaktus zierte die Wade! Zum perfekten Glück fehlte mir nur noch eine Buddel Tequila…

 

Auf St. Martin gibt es übrigens die einzige direkte Grenze zwischen Frankreich und Holland. Wenn man in den französischen Teil der Insel will sollte man sich noch seinen Reisepass vom Schiffs-Purser besorgen. Im holländischen Phillipsburg, wo wir angelegt hatten, kann man dann ganz toll bummeln und einkaufen – oder einfach am Stadtstrand liegen und sich gegen ein paar Dollar Gebühr auf einer Liege und unter einem Schirm mit ein paar eiskalten Bierchen im Kühler die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dazu gibt es viel karibische Musik aus den zahlreichen Restaurants an der Promenade, vom Einmann-Steeldrum-Orchester bis hin zur Rastafarian-Reggae-Combo aus Jamaica. Lecker schmecken am Beach dann sämtliche Burger oder auch die kreolisch zubereiteten Hühnchen zusammen mit einem eiskalten Cocktail oder frischgepressten Fruchtsäften. Hier ein paar Eindrücke von St. Maarten:

St.Martin-Boote-1 St.Martin-StrandSt.Martin-HauptstrasseWeltberühmt ist inzwischen diese Promenade, denn im Film “SPEED 2 – CRUISE CONTROL” jagte Sandra Bullock mit dem Kreuzfahrtschiff direkt hier hinein. Zu dem Zweck wurde damals die komplette Straße für die Kulisse ausgebaggert und so wie man sie hier sieht neu gestaltet und gepflastert.  Treppen-blau-gelb Jack Pirat Jack-am-Steuer

Auch ich hatte noch meinen Spaß mit all den Piraten-Kollegen die hier so unterwegs waren. :-)

Beim nächsten Besuch hier will ich aber etwas anderes sehen und wage einen Trip mit Schnellboot nach St. Barth… das wird sicher eine Riesengaudi!

Bis bald, Ihr Landratten, Euer einzig wahrer Captain Jack Bearow!





Spaziergang durch Road Town auf Tortola – British Virgin Islands

31 01 2010

Welcome-to-British-Virgin-Islands Entschuldigt die lange Funkstille, werte Leichtmatrosen, aber in den letzten Wochen hier in der Karibik hab ich noch soooo viel erlebt, dass kaum Zeit  zum Schreiben blieb. Heute berichte ich einfach mal von einer der wohl tollsten Inseln der ganzen Tour: TORTOLA, die größte der Britischen Jungferninseln. Da ich dort inzwischen mehrmals unterwegs war werden noch weitere Ausflugsberichte folgen, beginnen will ich mit dem ersten Ausflug auf eigene Faust…

Tortola-Karte

Was so nach der legendären “Schatzinsel” höchstbärsönlich klingt war auch Grundlage für den gleichnamigen Roman von Robert L. Stevenson und wenn mal einmal hier war weiß man warum. Ein grünes Juwel liegt da mitten in der karibischen See, umringt von über 60 anderen Inseln und Inselchen. Am Kreuzfahrthafen ging meine Wanderung Richtung Waterfront Drive los, durch die tropische Hitze vorbei an den Händlern, Einkaufsläden und Restaurants.

Jack-Bearow QueenMein Weg führte mich gen Westen, ich wollte  einfach etwas mehr sehen von Road Town. Da die Inseln immer noch zum Brtish Empire gehören liegt auch das Konsulat nicht weit entfernt vom Hafen. Für ein paar US-Dollar darf man sich ansehen wie man in der guten, alten Kolonialzeit  gelebt hat, was ich sehr beeindruckend fand. Einen entsprechenden Eintrag hinterließ ich auch im Gästebuch, direkt unter dem Bild der Queen. Laut der netten Dame am Empfang würde übrigens die Frau des amtierenden Gouverneurs lieber in diesem alten Gebäude wohnen als in der neuen Residenz. Einige der tollen Eindrücke habe ich hier auf Bildern festgehalten…

 

 

Konsulat-Aussicht Konsulat-Dinnerroom Konsulat-Wohnzimmer

Tortola-Pussers-Old-Navy

Nach einem kurzen Einkaufsbummel durch die Main Street konnte ich es nicht lassen auch die Kult-Kneipe vor Ort zu besuchen, das alte, englische Marine-Pub PUSSERS OLD NAVY. Neben reich belegter Pizza , frischen Burgern und kühlem Lager vom Fass gibt es hier den legendären, fast schon schwarzen Navy-Rum, welcher im fruchtig-frischen Nationalgetränk namens PAINKILLER seine Verwendung findet. Ein Becher davon haut einen glatt von den Socken, wobei man nicht Tortola-Old-Pussers-Navy-Pubeinmal den Alkohol raus schmeckt – ein wahrhaft gefährliches Teufelszeug. ;-) Für ein paar Dollar mehr bekommt man das köstliche Getränk in originellen Blechtassen, welche man als Andenken mit nach Hause nehmen kann. Dazu empfehle ich die kleine Pizza namens LITTLE MONSTER, denn so ganz ohne Grundlage ist der PAINKILLER tödlich… ;o) Preislich ist das Ganze erschwinglich, ein wenig der einmaligen Atmosphäre zahlt man schon mit.

Old-Pussers-Bedienung

Außerdem sind da, wie Ihr hier sehen könnt, wirklich nette Bedienungen unterwegs, auch wenn sie bei zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen immer alle Hände voll zu tun haben.

Ich freue mich auf die weiteren Ausflüge auf den British Virgin Islands, auf jeden Fall folgt noch Virgin Gorda mit dem legendären Strand THE BATHS. Ein längerer Urlaub hier wäre ein wirklicher Traum…





Erdbeben in Haiti

16 01 2010

Noch nie war ich so nah dran und doch so weit weg von einem solch schrecklichen Ereignis wie dem Erdbeben in Haiti. In sicherer Distanz von mehreren dutzend Seemeilen fährt die AIDAvita regelmäßig am wesentlich ärmeren Teil der Isla Hispaniola vorbei und legt nur in zwei Häfen der etwas reicheren Dominikanischen Republik an, welche sich diese große Insel mit Haiti teilt. Was die geografische Nähe wieder in weite Ferne rücken lässt ist die Tatsache, dass an Bord des Kreuzfahrtschiffes Urlaub und Party gemacht wird, während neben an die Welt im wahrsten Sinne des Wortes untergeht. Es wird gefeiert, getrunken, gegessen, vergessen und  verdrängt. Es wird  jede Menge Essen achtlos weggeworfen, weil es die strengen US-Hygiene-Vorschriften so verlangen.

AIDA Cruises hat mittlerweile eine Spendenbox an der Rezeption eines jeden Schiffes aufgestellt und selbst 10.000,—Euro für die Erdbebenopfer in Haiti bereit gestellt. Der Erlös geht an das Rote Kreuz. Spenden auch Sie direkt online über
https://www.drk.de/spenden/online-spenden.html 

Banner: DRK-Spendenaufruf für Erdbeben auf Haiti

Wäre dieses Land nicht so arm, würde sich ein Urlaub dort mehr als lohnen!





Jack Bearow in Santo Domingo

5 01 2010

Hard-Rock-Cafe-FanIst das nicht schlimm, meine lieben Leser? Was ich meine? Na wo ich geh und steh finde ich neue Fans – so wie hier im Hard Rock Cafe Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Die süße Verkäuferin wollte mich gar nicht mehr hergeben. ;-)

Viel Zeit hatte ich ja nicht bei meinem ersten Besuch in dieser alten Stadt namens Santo Domingo. Nur einen halben Tag lag die AIDAvita im Hafen und Hard-Rock-Cafe-Santo-Domingomein Besitzer der müde AIDA-DJ Dan aus Oberbayern musste sich erst noch von der letzten Partynacht in der Anytime Bar erholen. So fuhren wir erst kurz nach zehn los und sollten schon um eins wieder da sein. Ab ins Taxi und rein in die historische Innenstadt, bewaffnet mit Fotoapparat, ein paar Dollars und einem Bärenhunger. Drei Millionen Einwohner hat die Stadt, doch vieles was es für einen Touristen sehenswert erscheint findet sich auf dem historischen Stadtplatz – angefangen beimDJ-Dan-mit-Hard-Rock-Burger Hard Rock Cafe, über die Kolumbus Statue bis hin zur ältesten Kathedrale der neuen Welt, der Kathedrale Santa Maria de la Encarnacion. Zur Stärkung gab es erst einmal einen lecker Burger – was auch sonst? ;-) Nur so richtig ran ließ er mich dieses mal nicht an das Brötchen, der Dicke und so begnügte ich mich mit ein paar Pommes und einem erfrischenden Schluck vom kühlen Eistee. Drinnen im Cafe durfte ich mich dann auf die Gitarre von Joe Walsh, einem der Eagles-Gitarristen setzen – was für eine Ehre! Auch einen neuen Bären-Pin gab es, dieses mal ein E-Gitarre spielender Rockerbär!

JackBearow JoeWalshEin kleiner Tipp zu den Straßenverkäufern:

Bloß nicht anquatschen!

Die belästigen Euch mit den raubkopierten Merengue-, Bachata-, Salsa- und Reggae-CD’s so lange, bis ihr eine kauft. *grmpf* Die liebe Kristin von der Spa-Crew der AIDAvita konnte es natürlich nicht lassen… *kopfschüttel* Zumindest konnte sie den Kerl noch etwas runterhandeln. Direkt vom Hard Rock Cafe aus kann man das Kolumbus-Denkmal und die altehrwürdige Kathedrale bewundern. Rundherum gibt es auch jede Menge Souvenier-Shops, weitere Cafe’s, Juweliere und zuverlässige Bankautomaten. Da die Stadt viel von Amerikanern besucht wird spricht man dort nicht nur spanisch, sondern auch sehr gut englisch.

 

Columbus-Kathedrale-Santa-Maria 

Kathedrale-Santa-Maria-01 Da unser Besuch bereits kurz vor Weihnachten statt fand hier noch zwei Bilder der herrlichen, modernen und karibischen Krippe aus der Kathedrale, in der sogar schon Papst Johannes Paul der Zweite zweimal zu Besuch war.

Karibische-Krippe Kathedrale-Santa-Maria-KrippeDiese kleine Stadt wäre mit Sicherheit mehr wert als nur einen halben Tag, aber ich komme ja noch ein paar mal vorbei bis meine Tour zu Ende ist. ;-)








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