Wer Cannes der Cannes…

19 10 2009

Jack Diana Simone

Bon jour meine Lieben!

Heute ging es in Frankreich an Land, Baguettes, Rotwein und schöne Frauen standen an der Tagesordnung und das ging schon gleich bei der Überfahrt mit dem Tenderboot von der Reede zum Hafen los, wie Ihr hier auf dem Bild sehen könnt. Diana und Simone waren als Gast an Bord der AIDAvita und haben gleich ein Auge auf mich geworfen – ein echter Charmingbär eben…

Tenderboot Mit von der Partie waren außerdem noch Sabrina und Angie von der Bar, aber dazu später mehr. Hier erst mal ein Bild von einem der Tender im Yachthafen von Cannes.

Es schaukelt zwar immer ein bisschen bei der kurzen Überfahrt, aber als Schönwetter-Kreuzfahrer sollte man sowas schon mal erlebt haben. ;-)

La_CastreZu Fuß ging es vom Hafen erst einmal auf den kleinen Hügel direkt über Cannes, denn diesen tollen Ausblick wollten wir uns gleich zu Beginn gönnen. Vorbei an zahlreichen Geschäften und Lokalen ging es durch enge und verwinkelte Gassen bei Temperaturen um die 30° Grad schnell hinauf. Belohnt wurden wir dafür mit einem genialen Blick auf den Hafen von Cannes. La Castre nennt sich dieser Teil der Stadt aus dem Mittelalter und wie toll das dort ist kann man schlecht umschreiben – schaut selber:

Cannes_Hafen

Jack Pizza Nach dieser anstrengenden Tour wurde es höchste Zeit für ein feines Mittagessen unten im Hafen. Bei einer lecker Pizza aus dem Holzofen und einer abschließenden Creme Bruller samt Café au Lait kamen wir wieder zu Kräften. Kochen und backen können sie wirklich diese Franzosen – im Gegensatz zu Englisch sprechen. ;->

Und wie gut all das schmeckte zeigt Euch auf dem nächsten Bild mal das süße Leckermäulchen Angie… :-)

DSC_2184

Zu empfehlen sind hier ausserdem auch die Pizza mit Thunfisch, welche hier teilweise ohne Käse, dafür aber mit frischem Thunfisch und Olivenöl gebacken wird und die lokale Pizza mit Schinken oder Speck, kandierten Zwiebeln und einem Klecks Creme Fraiche! :-) Klingt komisch, schmeckt aber megalecker!

Preislich ist es freilich alles etwas teurer dort, so kostet eine gut belegte Pizza im Schnitt 11,00 Euro, die Tasse Kaffee gibt es ab 3,50 Euro. Hier bezahlt man den guten Namen und die tolle Aussicht eben mit.

Da in dem Örtchen an der Cote d’Azur auch vor und nach den berühmten Filmfestspielen immer etwas geboten ist machten wir uns anschließend auf einen langen Verdauungsspaziergang entlang der Strandpromenade. Neben zahlreichen namhaften Luxusläden und Nobelhotels ist auch der schöne Stadtstrand nicht zu verachten. Dieser ist übrigens völlig kostenlos!

Anbei einige weitere Eindrücke in Bildform…

Cannes-PinAls Tagesbesucher ist es hier wirklich toll, aber länger Urlaub machen oder gar hier Leben geht kräftig an die schwer verdiente Heuer. Da sollte man schon das nötige Kleingeld haben…

Für wenig Geld gab es übrigens noch eine Ehren-Mitgliedschaft für den Seeräubär Jack Bearow im Yachtclub von Cannes, der AIDA-Pin stammt noch von meinem Besuch auf der Brücke der AIDAvita. Ich glaube diese Dinger werd ich mir jetzt in jeder meiner Stationen dieser Reise als Erinnerung besorgen.

Und so verabschiedete sich das schöne Cannes von uns…

DSC_0619

Sonnenuntergag_Cannes

Dämmerung_Cannes





Jack Bearow zu Besuch auf der Brücke

16 10 2009

 

Moin Moin, meine lieben Daheimgebliebenen!

Erwin-on-DutyAuf meinen täglichen Erkundungsgängen an Bord des Clubschiffes AIDAvita machte ich neulich eine Entdeckung, die mich stutzen ließ. Hoch oben auf der Brücke saß da ein kleiner, grüner Kamerad im Ausguck – ob der Dauer-Seekrank ist? Dem muss ich doch dringend mal auf den Grund gehen, auch wenn man hier seit dem 11. September 2001 nicht mehr so einfach auf die gut geschützte Schiffszentrale kommt.

JackBearow Erwin

Durch meine nette Art und meinen sprichwörtlichen Seebären-Charme konnte ich tatsächlich eine bärsönliche Brückenführung durch den ersten Offizier ergattern und schon war ich zusammen mit ein paar netten Mädels von der Crew hoch oben auf Deck 10, gleich um die Ecke vom Kapitän. 
Und da saß er schon, immer auf Zack, der Matrose, das kleine Krokodil Erwin. So heißt er nämlich, der “1st Outlook”, der da oben auf der Brücke Tag und Nacht die Crew mit scharfem Blick unterstützt.

Neben all dem modernen Maschinen von wegen Computer, Radar und was es sonst noch so gibt, ist es Vorschrift, dass ständig ein Matrose den Seeraum beobachtet. Erwin hilft da fleißig mit…

Brückenführung

JackBearow_am-Steuer_3

Nach einem kurzen Plausch unter uns erfahrenen Seeleuten gab es eine kurze Brückenführung. Sogar ans Steuer durfte ich kurz, aber nur weil das Schiff im Hafen lag. ;-)
Aber was man da so alles an Seemanns-Know-How erfährt ist schon toll. Wusstet Ihr schon, dass es nicht der Anker mit seinen läppischen 6,5 Tonnen ist, der das Schiff bei der Reede auf Position hält? Vielmehr ist es die Kette die da mit gegeben wird. 11-12 Längen hat eine solche Ankerkette, wobei eine Länge 27,5 Meter misst. Je nach Wassertiefe wird diese Kette dann mit dem Anker versenkt. Als grober Anhaltspunkt gilt die dreifache Länge der Wassertiefe, also drei Längen mit 82,5 Metern bei 25 Metern Wassertiefe. Das ist ganz schön viel Eisen auf dem Grund des Meeres!

Blick-von-der-Nock

Beim Blick von der Nock auf das unter uns liegende Dock wurde mir dann doch ein wenig anders… Man ist das hoch! Aber von hier aus sieht der Kapitän ganz genau wie weit er beim Anlegemanöver noch von der Kaimauer weg ist.

Dem Erwin hab ich ganz fest versprochen rauf zu winken, wenn er wieder mal auf Position ist und ich auf dem Sonnendeck der Crew faulenze – Ehrensache!

Als kleines Abschiedsgeschenk gab es dann noch einen nagelneuen AIDA-Pin für mich, welchen ich Euch im nächsten Blogbeitrag gerne mal zeige…

Sonnige Grüße von der AIDAvita sendet Euch Euer Seeräubär Jack Bearow

P.S.: Anbei noch ein paar Schnappschüsse vom diversen anderen Schiffen, die mir nun schon auf meiner Kreuzfahrt begegnet sind. Sind schon echt dolle Teile dabei. Mehr davon findet Ihr übrigens auf der einmaligen Webseite zum Thema Schiffe:
Vesseltracker.com!





Seeräubär Jack geht an Bord

5 10 2009

Jack AIDAvita

Jasou und Kali Mera meine Freunde!

Kaum wartet man ein halbes Jahr, schon geht es mal los hier. Ende August war es endlich so weit, der Flieger gen Süden hob mit AIDA-DJ Dan und Jack Bearow an Bord ab. Ziel war der Hafen von Heraklon auf Kreta, wo das Clubschiff AIDAvita schon auf uns wartete. Leider war von Kreta nicht mehr viel zu sehen, da es noch am selben Abend los ging Richtung westliches Mittelmeer, aber das wird sicher gut! :-)

Elf Decks hoch, Platz für fast 1600 feierlustige Gäste, mehr als 38.000 PS Leistung im Maschinenraum sowie jede Menge Alkohol und Proviant an Bord – so mag ich das! ;-)

Jack Fotozwerg-MelanieNach der netten Begrüßung durch den Fotozwerg Melanie  und den Clubteamleiter Dennis ging es für meinen Herren erst einmal zur Einkleidung, denn auch für den solchen musikalischen Leichtmatrosen Daniel herrscht an Bord bei so mancher Gelegenheit Uniformpflicht, wenn auch in Form von leger-sportlicher Kleidung.

Nach einem kleinen Bordrundgang und einigen technischen Einweisungen ging es dann schon los mit der ersten Party unter freiem Himmel auf dem Pooldeck – alles gut geplant, mit einer Begrüßungsshow vom Showensemble, einer Lasershow zum Auslaufen und jeder Menge Partysound von DJ Dan, bis in die frühen Morgenstunden. Cocktailempfang

 

Mit einigen stark rumhaltigen Cocktails hat man dann auch mich bei Laune gehalten, obwohl ich von der langen Anreise schon sehr müde war.

Viel Arbeit wartet hier auf uns, das hab ich schon gemerkt. Jede Menge feiern und nette Leute kennenlernen steht auf dem Plan – 63 Tage und Nächte lang! Mal sehen was sich da so an interessanten Landgängen in den kommenden Wochen rausspringt. Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf und werde versuchen Euch von den einzelnen Stationen ein wenig mehr zu berichten. Bis dahin erst mal noch ein paar Impressionen…

Hafen_Heraklon_4

Hafen von Heraklon

DSC_0107

Schornstein der AIDAvita

Dennis Jenny-AIDA-TV

AIDA-TV mit den Gute-Laune-Drops Jenny und Dennis vom Clubteam der AIDAvita.





Jack Bearow auf Seemanns-Training in Rostock

25 09 2009

DSC_0086 Ahoi Ihr Landratten!

Stellt Euch vor, endlich durfte ich mal wieder ans Meer!

Mit der Ostfriesischen Lufttransportgesellschaft ging es von München direkt nach Rostock an die Ostsee, ab in das AFZ, das maritime Ausbildungszentrum im alten Hafen.

Nach einem lecker Brötchen im kleinen Flugzeug schloss ich dann noch Bekanntschaft mit ein paar netten Mitreisenden, wie Ihr auf dem Bild unterhalb sehen könnt. Es gibt außer mir scheinbar noch jede Menge andere Reisebärchen, so wie diesen extrem coolen Eisbären hier, der unbedingt mit aufs Bild wollte.

Jack Stewardess Reisebaerchen

 

Zurück zum Grund der Reise. Für jeden der zur See fährt ist es mittlerweile Vorschrift ein seemännisches Sicherheitstraining zu absolvieren. Dort wird gelehrt wie man sich bei Notfällen an Bord eines Hochseeschiffes korrekt verhält. Wie man etwa Feuer an Bord bekämpft, wie das mit den Rettungsbooten funktioniert oder wie man  sich bei “Mann über Bord” verhält. Letzteres heißt inzwischen übrigens offiziell “Person über Bord” – ein Überbleibsel der Emanzipationsbewegung. Ich frage mich was die tun, wenn ein “Bär über Bord “ geht.

Handfackeln Hier wurden grad Handfackeln gezündet und abgebrannt.

Jack netteBekanntschaftFür mich als alten Seebären ist das natürlich alles ein alter Hut, aber für meinen Herren, den künftigen AIDA-DJ Dan, war das komplettes Neuland.  Und so wurde er eine Woche lang theoretisch und praktisch mit den Grundlagen moderner Sicherheitssysteme und Vorschriften vertraut gemacht. Mit von der Partie waren jede Menge nette Jungs und Mädels, von der Fotografin über den Koch bis hin zur Tänzerin für das Show-Ensemble an Bord der Kreuzfahrtschiffe. Und das nicht nur für die Clubschiffe der AIDA-Flotte, auch für die MS Bremen oder die MS Europa wurde dort das Personal geschult. Letztere brechen übrigens im Winter zu einer fünfmonatigen Kreuzfahrt durch die Südsee auf – beneidenswert! Aber arbeitstechnisch ist das wohl nicht so der Bringer auf den sogenannten Mumienkutschen. ;-)

 

Auf meinen Erkundungen im alten Rostocker Hafen entdeckte ich dann tatsächlich noch einen echten Seebären, guckt Euch das mal an:Seebaer

Eine kleine Hafentour damit war leider nicht möglich. :-(

Jack Monis-Imbiss-Rostock Bestens versorgt wurden wir in dieser Zeit übrigens von Moni’s Imbiss und Ihrem supernetten Team, die mich gleich ins Herz geschlossen hatten – angeblich wegen des netten bayerischen Dialektes meines Herren – ich tippe da ja eher auf mich alten Charmingbär! ;-) Danke Moni-Maus!

Ansonsten war es recht lustig, spontan und unterhaltsam, insbesondere mit der zweiten Fuhre Aidiander, welche sich zwei der Kurstage in Sachen Vorschriften und Benehmen an Bord der AIDA-Schiffe mit uns teilten. Als ob ein oller Bär wie ich nicht wüßte, wie man sich so verhält – grad gegenüber den weiblichen Gästen. Schade, dass die fast alle Kursteilnehmer auf unterschiedliche Schiffe zu unterschiedlichen Zeiten geschickt wurden. Aus meinem Kurs werde ich wohl nur den Smutje Andy wiedersehen. *schnüff*

Schade war übrigens auch, dass wir nicht mit dieser wirklich süßen Maschine zurück nach München geflogen sind:

GoldbAIR

Ein Flug mit GoldbAIR wäre doch noch der Hit gewesen! ;-)

Nun heißt es Koffer packen und nix vergessen, denn am Freitag geht es ab in den Süden, ab nach Heraklon, der Hafenstadt auf Kreta. Höchste Zeit wird es für meine neunwöchige Kreuzfahrt an Bord der AIDAvita durch das westliche Mittelmeer!

Leinen looooooos!

Anbei noch ein paar Impressionen der Kurzreise:

Rostocker-Hafen

Der Rostocker Hafen in der Dämmerung und bei Sonnenaufgang…

Rostocker-Hafen-2
Hier noch drei Schnappschüsse vom Rückflug nach München:

Sonnenuntergang-mit-Propeller-1 Sonnenuntergang-mit-Propeller-2 Gewitterzelle





Blomberg und Zwiesel mit Seeräubär

8 08 2009

Servus, Grüezi und Hallo! ;-) Jack Bearow im Rucksack

Stellt Euch vor, man hat mich doch einfach in den Rucksack gepackt und auf einen bayerischen Berg geschleppt! Argh! Tierschutzverein, S.O.S.! Hier in Bayern wird scharf auf  Bären geschossen! Armer Bruno… :-( Der soll hier in der Gegend damals auch gesichtet worden sein…

Trotz beharrlicher Verweigerung in Form eines absoluten Sitz- und Schweigestreiks ging es auf dem Rücken getragen los auf den Blomberg bei Bad Tölz. Nicht einmal der Sessellift der Blombergbahn wurde benutzt, nein, es ging stilecht zu Fuß auf den Berg.  Satte zwei Stunden brauchte mein absolut konditionsloser Besitzer um es bis zur Alm namens Blomberghaus zu schaffen. Okay, ich muß zugeben der Ausblick zwischendurch war schon bärig…

Jack Bearow und die Aussicht in die Berge

Jack Bearow mit Russe und Wurstsalat

Auf meine Feststellung hin, daß ich bereits auf einigen Bergen mit ihm gewesen sei, erwiderte mein Packesel schwer atmend, daß das immer mit der Gondel war… okay! Naja, wo er Recht hat… Mist!

Zugegeben, das Wetter war herrlich, der Wasserverbauch dementsprechend gewaltig undoben auf 1.237 Höhenmetern angekommen gab es erstmal eine rein isotonische Russenhalbe (Weißbier mit Limonade) und einen Schweizer Wurstsalat – ist ja sehr international hier in den bayerischen Alpen.

Der Hofhund, ein riesiger Bernhardiner namens Caruso (Spitzname: Ouzo!) wollte was von meinem Wurstsalat abhaben und schlich dauernd um uns rum. Aber es gab nix! Alles meins! ;-P

Für ganz sportliche und gelangweilte Kinder gibt es dort oben übrigens noch einen sehr interessanten Kletterwald.

Jack Bearow am Gipfelkreuz des Zwiesel

Irgendwie war meinem Herren und Meister das nicht genug und so packte er mich gestärkt von seiner Brotzeit wieder ein und machte sich auf den Weg zur nächsten Abzweigung, hoch auf den Zwiesel.

Nach 30 weiteren Minuten endlich auf 1.348 Metern über dem Meeresspiegel angekommen verstand ich dann schon warum er sich das T-Shirt nassgeschwitzt hatte – der Ausblick in das obere Isartal, über Lenggries und Bad Tölz war atemberaubend. Sowas erlebt man auf hoher See eher selten. Selbst einige tapfere Bergläufer und ein paar Mountainbiker verirrten sich bis hierher. Lauter Wahnsinnige! ;-)

Über den Bergen war ein leichter Dunst, einige Gleitschirmflieger und ein ferngesteuerter Segelflieger teilten sich den Himmel mit Raben, Bergdohlen und einem Falkenpärchen.

Bis zum Sonnenuntergang war es nicht mehr lange und so machten wir uns wieder an den Abstieg. Wer nun denkt, daß es mit der längsten Sommerrodelbahn Deutschlands nach unten ging hat sich leider geirrt. Dazu war es bereits zu spät und ich habe den leisen Verdacht, daß das so geplant war…

Im Halbdunkel dauerte es eine gute Stunde bis zum Parkplatz. Unterwegs donnerten tatsächlich noch einige unbeleutetete Mountainbiker nach unten… ganz schön gefährlich! Vorallem für das, was ich anfänglich für einen Stein hielt – bis es sich bewegte… uah! Bin ich vielleicht erschrocken!

Frosch / Kröte am Blomberg

Große und kleine Fröschlein hüpften da über den breiten Kiesweg – mutig, mutig…

Alles in allem war es eine sehr schöne Bergwanderung, vorallem weil ich selbst getragen wurde und heute nicht über Muskelkater klagen muß. *höhö* Warum der Bruno in dieser schönen Gegend unterwegs war verstehe ich nun auch. Unterwegs hab ich nämlich die Bienenstöcke eines Imkers gesehen… *jam-jam*

Hier noch ein paar Eindrücke, ganz ohne Bär:

Blomberghaus mit Maibaum im Weitwinkel

Blomberghaus mit Maibaum im Weitwinkel

Blombergalm im Weitwinkel

Blombergalm, unterhalb des Blomberghauses, im Weitwinkel

Gipfelkreuz des Zwiesel im Weitwinkel

Gipfelkreuz des Zwiesel im Weitwinkel

Weitwinkel-Aufnahme vom Brauneck mit Benediktenwand

Weitwinkel-Aufnahme vom Brauneck mit Benediktenwand

Weitere Bilder der Tour findet Ihr neben zahrleichen Urlaubsbildern auf dem Account von DeeJay05 bei Panoramio, dem Content-Lieferant für Google-Earth.

Jack Bearow

Eines noch zum Abschluß dieses Berichtes:

Lange dauert es nun nicht mehr und ich darf endlich wieder Seeluft schnuppern!

Am 16. August geht es nach Rostock zum Sicherheitstraining für die AIDA – da werd ich denen mal zeigen wie sich ein waschechter Seebär so über Wasser hält! :-)

Und am 28. August fliege ich dann nach Kreta um endlich auf die AIDAvita aufzusteigen – ich kann es kaum erwarten… detaillierte Reiseberichte folgen!





Bärige Bilder aus Bayern

14 07 2009

Hallo meine lieben Reise(bären)blogleser! :-)

Daß es auch in meiner unfreiwilligen Wahlheimat Bayern sehr schon sein kann, hat mir mein Herr und Meister DJ Dan am vergangenen Wochenende recht eindrucksvoll bewiesen.

Mit den folgenden Bildern kam er von einer Hochzeitsfeier auf dem schönen Brauneck bei Lenggries zurück. Sie entstanden am Abend auf dem Berg und früh morgens auf der Heimfahrt über Bad Tölz, Greiling, Waakirchen und das Mangfalltal in Oberbayern. Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sind wirklich bärig geworden… :-)





7 Tage AIDAaura in der Karibik

17 06 2009

Ahoi meine lieben Möchtegern-Kreuzfahrer!

AIDA Transatlantik: Hier ist der Winter Schnee von gestern!Nachdem die meisten Leser des Blogs sehr an Reisen an Bord der AIDA Clubschiffe interessiert sind, erlaube ich heute meinem Herren und Besitzer als Gastschreiber hier über seine erste Reise an Bord der AIDAaura (dem Schwesterschiff der AIDAvita) zu berichten. Diese Kreuzfahrt fand bereits 2007 statt und war einer der Gründe, warum sich DJ Dan als DJ an Bord der AIDA beworben hat. Damals gab es mich noch gar nicht, ebenso gab es noch keine Digitale Spiegelreflexkamera, weshalb die Bilder nicht ganz so exzellent sind – aber sei’s drum…

Here we go – enjoy the show!

AIDA-Reise-Gewinn-GutscheinEin Glücksfall erster Kajüte sorgte am Samstag vor Weihnachten 2006 dafür, daß ich nach meinem siebten Anruf, kurz vor Ende der Reisesendung WOLKENLOS endlich durch kam, meinen Namen auf Band sprechen durfte und tatsächlich einige Minuten später als überglücklicher Gewinner einer AIDA-Kreuzfahrt für zwei Personen gezogen wurde – inkl. 500,– Euro Taschengeld von VOX / RTL und Unterbringung in einer Aussenkabine! Was für ein Hammer… ES FUNKTIONIERT! ;-P (Ich glaub wir haben damals den ganzen Wohnblock mit unserem Jubelschrei aufgeschreckt!)

Nach bangem Warten über die Feiertage kam dann Anfang Januar 2007 endlich der erlösende Anruf vom Redakteur der Sendung und wir hatten die Sicherheit, daß es Ende März nach Jamaika ging um an Bord des Clubschiffes AIDAaura eine ganze Woche lang durch die Karibik zu schippern. Kurz darauf war auch das Taschengeld auf dem Konto und der Gutschein flatterte in’s Haus.  Nach einer freundlichen Beratung von AIDA-Cruises am Telefon reservierten wir eine Aussenkabine in der Schiffsmitte, wo der Aufenthalt auch bei extremem Wellengang wenig Seekrankheit verursachen soll…

AIDAaura
Die Karibik Route aura 2 ging damals noch von Montego Bay auf Jamaika über Cozumel auf der Halbinsel Cancun in Mexico, Belize City, Honduras und Grand Cayman zurück nach Jamaika. (Honduras ist inzwischen leider nicht mehr im Programm, daher tu ich mir auch schwer einen passenden Routenplan als Bild zu finden.)

Flughafen München SchneeregenZum Abschied aus Deutschland regnete und schneite es tatsächlich noch einmal, aber das war uns dann auch schon herzlich egal, denn einen knappen Tag später sollten wir dann schon „The sun of Jamaica“ auf unserer Haut spüren. Nach Ihrer letzten Zigarette vor dem Check-in konnte ich auch meine Begleitung endlich zum Boarding überreden…
Anstrengend ist es immer, wenn man mehr als fünf Stunden im Flugzeug sitzt. Auf dieser Reise wurden es geschlagene zehneinhalb Stunden. Mit viel Lesen, iPod hören, Bordfilmchen gucken und dem vergeblichen Versuch ein wenig Schlaf zu finden verging die Zeit dann einigermaßen erträglich.

Endlich am Ziel in Montego Bay angekommen waren wir dann erst einmal ziemlich erschlagen…

AIDAaura Jamaika Montego Bay HafenNach der kurzen Busfahrt zum Hafen und einem kühlen Begrüßungsdrink standen wir dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang vor unserer Heimat für die kommende Woche – die AIDAaura, in all ihrer Pracht. 13 Stockwerke hoch stand der Riesenpott vor uns und wir stellten uns ernsthaft die Frage, wie dieses Ungetüm aus Metall schwimmen kann…

Die Koffer wurden vom fleißigen Personal an Bord gebracht und vor unsere Kabine gestellt, während wir uns die Zeit nahmen das Schiff ein wenig zu erkunden.

Nachdem wir aber von der langen Reise, dem Klimawechsel und der Zeitverschiebung ziemlich am Ende unserer Kräfte waren, gab es nach dem Essen nur noch einen kleinen Cocktail und dann ging es trotz laufender Poolparty ab in die Federn…

Daniel AIDA RelaxenDer erste Tag an Bord war ein Seetag, denn die Reise Richtung Mexico dauerte etwas und so war nach der vorgeschriebenen obligatorischen Seenotrettungsübung / dem Drill gegen 11:00 Uhr morgens genug Zeit sich in die Sonne zu legen, ein paar Spielchen mit der netten Animation an Bord mit zu machen und frisch gegrillte Leckereien unter strahlender Sonne auf dem Pooldeck zu genießen. Beim Erraten bekannter Filmmelodien am Nachmittag staubte ich dann zusammen mit einem anderen Passagier den ersten Platz ab und ergatterte mir eine AIDA-Kappe. Naja, so als hauptberuflicher DJ in München und Oberbayern hat man halt doch einiges an musikalischer Erfahrung vorzuweisen… *grins*

AIDAaura Richtung Mexico SonnenuntergangDa es Richtung Westen ging fuhren wir mit 27° Grad warmem Wasser unter dem Kiel dem Sonnenuntergang entgegen und konnten es kaum erwarten endlich fremde Gefilde zu erkunden, denn von Montego Bay hatten wir leider kaum etwas gesehen…

Am Abend stellten wir Kleingläubigen dann mit Erschrecken fest, daß EC-Karte nicht gleich Kreditkarte ist. Obwohl wir uns an Bord eines deutschen Kreuzfahrtschiffes glaubten, wurden an Bord keine anderen Zahlungsmittel als Bargeld und Kreditkarte akzeptiert. So mußten wir schleunigst einige teure Ausflüge welche wir bereits vorab reserviert hatten streichen, da wir keine Ahnung hatten wo wir in der Karibik mit unseren EC-Karten Bargeld für die knappe Reisekasse abheben konnten um am Ende der Reise die auf der Bordkarte angefallenen Kosten zu bezahlen. Die nette Dame an der Rezeption meinte, daß Grand Cayman eine bekanntes Steuerparadies und auch eine Bankeninsel sei und dort am ehesten die Chance zur Bargeldabhebung mit der EC-Karte bestünde, dazu aber später mehr…

Soviel schon mal vorab:
Verlaßt Euch außerhalb Europas bloß nicht auf die EC-Karte!
;-)

Sonnenaufgang Cozumel Cancun MexicoDank anhaltendem Jetlag konnten wir es am Folgetag kaum erwarten in Cozumel anzulegen, denn frische Luft, Licht und Bewegung sorgen dafür, daß es einem schnel wieder besser geht.  Unseren Ausflug zu den Delphinen hatten wir am Vortag aus Kostengründen gecancelt und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung City.

Daniel AIDAaura Cozumel Cancun Mexico HafenUnser Anlegeplatz war noch von einem der heftigen Herbststürme angegriffen und der Hauptanlegeplatz für die wirklich großen Schiffe lag ein Stück weiter Richtung Stadt. Dort lag die riesige Carnival Glory vor Anker – genau DAS Teil und die Einkaufsstrasse dort wollten wir uns genauer anschauen…

Der Weg zog sich ganz schon und bei der Hitze war es schon eine ziemiche Anstrengung bis wir endlich am Ziel waren. Dort gab es nicht nur diesen Riesenkreuzer mit Platz für 3500 Passagiere sondern auch gleich die passende Shoppingmall dazu, nur für die hauptsächlich amerikanische Kundschaft eingerichtet, mit jeder Menge billigem Gold, Alkohol, T-Shirts und sogar einem klitzekleinen Hard Rock Cafe.

Carnival Glory Cancun Cozumel Mexico BegrüssungVor der Carnival Glory wurden die Gäste von „Maya-Kriegern“ in deren historischen Federkostümen begrüßt. Soviel Luxus hatten wir von der AIDA nicht… ;-)

Ein Stückchen weiter die Straße hinunter fing dann die richtige Stadt an, in der sogar noch Eselskarren fuhren. Der Anblick der schmutzigen Straßen ließ uns schnell wieder umkehren. Wir besorgten uns „Mexican Viagra“ in Form eines leckeren Tequilla-Honig-Likörs und eine kleine Flasche Meskal samt Raupe, die immer noch verschlossen daheim im Schrank steht, weil sich bisher keiner traute das Zeug zu trinken… ;o)

Für den langen Weg zurück nahmen wir ein Taxi, welches uns mit knapp drei US-Dollar Fahrpreis recht günstig erschien, jedoch konnte der Fahrer natürlich nicht auf unseren Fünfer rausgeben und sackte somit wesentlich mehr Trinkgeld ein als er bekommen hätte…

Haltet also immer schön passendes Kleingeld parat auf Reisen,
man zieht Euch auf Reisen (leider) wo man kann über den Tisch!

Frühstück auf der AIDAAn Bord der AIDA hatten wir natürlich Vollpension und so waren lediglich Extras wie der Wellnessbereich, Getränke an der Bar oder Fotografien vom Bordfotografen zu bezahlen. Sämtliche Buffets und die Getränke zum Essen waren natürlich kostenlos und mehr als reichlich. Die Qualität des Essens an Bord entsprach dem gehobenen deutschen Standard. Schön und lecker war das Nutella zum Frühstück, wie man hier unschwer erkennen kann. Das Bild entstand kurz vor Belize, dem grünen Juwel im Herzen Mittelamerikas.  Mit einem Tenderboot ging es schön wackelig an Land…

Belize Dschungel

Im ehemaligen britisch Honduras spricht man Englisch und die einzig gut geteerte Straße ist der Highway von Nord nach Süd. Entsprechend holprig ging es weiter, raus aus Belize City Richtung Dschungel, denn wir hatten eine geführte Wanderung im Regenwald gebucht. Seinem Namen alle Ehre machend wurden wir im Bacab Eco Park Belize auch gleich mit einem Wolkenbruch vor Ort begrüßt und so verschob sich das geplante Programm leider etwas. Die Führung durch die grüne Hölle war schön, aber schweißtreibend. ;-)

Viele Tiere gab es leider nicht zu sehen, dafür jede Menge Pflanzen und ein lecker Essen nach der Dschungelwanderung…

Zurück am Hafen gab es eine weitere Chance zum Shopping und so kaufte ich ein Fläschchen von dem Zeug, welches ich Mittags zum Essen im Dschungelcamp hatte:

Mary Sharp’s Belizean Heat -
Ein wahres Teufelszeug, diese lecker-scharfe Habanero-Soße! >;-)

Nach dem Abendessen und einem kurzen Besuch in der Anytime Bar zum Feierabendbierchen mit angenehmer Hintergrundbeschallung, holte uns sehr schnell wieder die Müdigkeit ein. Der Tag war lange gewesen, wir waren aktiv und das Klima einfach nicht gewohnt. So ging es gemächlich auf die Kabine, wo wir nach ein wenig Bordfernsehen schnell einschliefen. Generell kann man sehr gut an Bord dieses Schiffes schlafen. Man hört in der eigenen Unterkunft so gut wie nichts von den anderen Mitreisenden und auch den Wellengang spürt man dank ausgefahrener Stabilisatoren auf diesen moderen Kreuzfahrtschiffen nicht. Selbst unerfahrene Reisende sollten hier kein Problem haben sich wohl zu fühlen…

AIDAKaribik
Neuer Tag – neues Land – so läuft das mit den Erlebnisreisen an Bord eines Schiffes der AIDA-Flotte und dieses Konzept geht wunderbar auf. Man schläft in einem fahrenden Hotel und erwacht gut erholt an einem neuen, interessanten Ziel…

Honduras San Pedro Sula Schulbus
Nächste Station war Honduras, wo meine Begleitung einen Wellnesstag einlegte und ich unbedingt sehen wollte wo und wie Kaffee gemacht wird. Mit einem lokalen Schulbus ging es auf dieser etwas anderen Kaffeefahrt, vorbei an zahlreichen Ortschaften mit teils sehr heruntergekommenen Häuschen, vom Meer ins Landesinnere nach San Pedro Sula. Eine andere Option wäre übrigens ein sicher auch sehr interessanter Besuch auf einer Bananen-Plantage gewesen…

Wie alle Länder Mittelamerikas ist auch Honduras ein sehr armes Land, was man an jeder Ecke sehen kann. Private Firmen und öffentliche Plätze werden von schwer bewaffneten Wachposten geschützt. Diese politisch unsichere Lage dort war wohl ein Grund diese schöne Destination von der Route der AIDA-Schiffe zu verbannen – schade drum!

Shopping Einkaufen Honduras San Pedro SulaZuerst durften wir ein wenig shoppen, wobei man sich das nicht so vorstellen darf wie in einem Einkaufszentrum in Deutschland oder auf einem Marktplatz in der Türkei. Hier gab es eine riesige, überdachte Halle mit Flohmarkt-Flair, wo man wirklich alles bekam, was man als Tourist oder zum Überleben braucht. Klamotten, Essen, Getränke, Möbel, Zigarren, Seife, Parfüm, und, und, und…

Dazu lief im Hintergrund Live-Musik von einer kleinen Familie, welche auf einem Xylophon folkloristische Melodien spielte. Klingt jetzt ein wenig idyllisch und machte auf mich auch diesen Eindruck – aber nichts schien gestellt…

Daniel Kaffeefabrik Honduras San Pedro SulaDanach ging es direkt weiter zur Kaffee-Fabrik (Sogimex, Coffee of Honduras) und das war dann wirklich ein Erlebnis. Nach einem Empfang mit frischem Kaffee (samt amerikanischem Kaffeeweisser) und kühlem Wasser ging es direkt in die kleine Fabrik – samt Schutzhelm und Atemmaske, denn was da drin so an Fremdstoffen durch die Luft fliegt ist für europäische Nasen und Münder nix. Die Arbeiter hingegen schufteten dort ohne jeglichen Schutz.

Im Prinzip wurde dort der angelieferte Rohkaffee von seinen Fremdstoffen wie der Schale und den Ästen gereinigt und in drei Qualitäts-Kategorien aufgeteilt. Die schlechteste, bei welcher man selten erkennen konnte, daß es wirklich eine Bohne war, wurde für die landeseigene Produktion verwendet. Die mittlere Qualiät bestand aus handelsüblichen Bohnen, wie man sie auch hier im Supermarkt kaufen kann. Die beste Qualität, wo wirklich jede Bohne aussieht wie die andere, wurde als BIO-Kaffee verkauft.

San Pedro Sula Honduras KaffeefabrikDie Kaffeeröstung selbst wurde dann erst beim Abnehmer der Bohnen gemacht, denn dabei entfaltet sich das Aroma und wenn die Bohnen erst noch Wochen auf einem Containerschiff unterwegs sind bringt das nix.

Abgepackt wurde das Endergebnis in handelsübliche Säcke mit 69,5 Kilo, wie man auf dem Bild nebenan schön sehen kann. Diese Säcke wurden dann im Akkord von den Arbeitern in der Lagerhalle nebenan gestapelt.

Zum Abschluß zeigte uns der wirklich nette Vorarbeiter noch wie die Bohnen von Hand über der Flamme geröstet wurden und das extrem gut duftende Endergebnis durften wir dann abgepackt in 250 Gramm Säckchen kaufen und mit nach Hause nehmen. Dem Geschmack dieses tollen Kaffees trauere ich heut noch nach, denn was unser Kaffeevollautomat aus diesen frischen Bohnen zuhause zauberte war wirklich vom Feinsten – und geschmachlich wesentlich besser als der angeblich so tolle BLUE MOUNTAIN Kaffee von Jamaika!

Sundonwer AIDAaura
Schon gegen Mittag war ich wieder an Bord zurück und konnte den Nachmittag noch etwas in der Sonne relaxen und vor dem Abendessen noch einen lecker Sundowner in Form eines frischen Mojito am Heck der AIDAaura genießen.  Richtung Grand Cayman lag nun ein weiterer Seetag vor uns, welchen wir mit Sonnenbaden und Ausruhen auf der Kabine verbrachten. Auch wenn bisher jeden Abend eine tolle Show lief schafften wir es erst an diesem Tag das Theater zu besuchen und waren schwer beeindruckt von allem was das Entertainment-Team so auf die Beine stellte. SeeLive-Tivoli hat sich da echt viel Mühe gegeben, sowohl bei der Auswahl der Shows, als auch bei der Wahl und der Ausbildung der Künstler.

Stingray City Grand Cayman IslandDer letzte wirkliche Landgang bildete dann auch das absolute Highlight der Reise – das Steuerparadies Cayman Island! Das Beste zum Schluß…
Im azurblauen Wasser der karibischen See ging es begleitet von Reggae-Klängen hinaus nach Stingray City, einer Sandbank im Nordwesten der Insel, wo Stachelrochen in den 60er-Jahren durch Fischabfälle angefüttert wurden. Mit diesen zahmen, samtweichen Tieren kann man dann schwimmen und schnorcheln, ja man darf sie sogar knutschen – es soll sieben Jahre Glück bringen! Zwar sind viele Touristenboote vor Ort, aber das stört nicht wirklich dieses einmalige Erlebnis.

Daniel Hard Rock Cafe Grand Cayman Islands

Am Nachmittag fanden wir dann nach einem gemütlichen Spaziergang über den Marktplatz der Hauptstadt endlich die lange gesuchte Bank, die auch unsere EC-Karten mit Maestro-Logo annahm. Das königlich kanadische Bankhaus akzeptierte uns auf Anhieb und so konnten wir uns zum Abschluß der Reise noch den Besuch im Hard Rock Cafe Cayman Islands leisten.

Die Abbuchungsgebühren von dieser kanadischen Bank in der Karibik waren übrigens im Nachhinein günstiger, als wenn wir in Deutschland vom Automaten einer fremden Bank abgebucht hätten… *kopfschüttel*

AIDA letzter Sonnenuntergang Karibik
Nach der Rückkehr an Bord genossen wir den letzten traumhaften Sonnenuntergang dieser einmaligen Reise und machten uns nach dem Abendessen daran unsere Koffer wieder zu packen. Am nächsten Tag sollte das Schiff wieder in Montego Bay einlaufen und die Kreuzfahrt ein glückliches Ende finden.

Doch eine böse Überaschung wartete noch auf mich, als ich beim Warten auf unsere Abholung einen älteren Herren beim Klo-Flitzen beobachtete. Mehrere Gäste, u.a. auch meine Wenigkeit, hatten sich irgendwo noch einen Durchfall eingefangen. Supertolle Sache – mit Diarrhoe über neun Stunden im Flieger sitzen, das wollte ich nicht… :-(

Und so konsultierte ich von unserem letzten Bargeld noch die Bordärztin, welche mir nach einer kurzen Untersuchung IMODIUM AKUT für den Heimflug verpaßte, was mich über 50,– Euro kostete. Zwar wurde das Geld anstandslos von der ADAC-Reiseversicherung bezahlt, aber der Rückflug war alles andere entspannend… ;-) Sorgt also immer für eine gut ausgestattete Reiseapotheke – es lohnt sich auf jeden Fall!

Ein kleiner Tipp noch für die Insel Jamaica selbst:
RESPECT ist dort das einzige was wirklich zählt und gemeint ist damit Trinkgeld in respektabler Höhe. Inzwischen nimmt man dank des Wechselkurses lieber Euro als Dollar. Laßt Euch bitte nicht abzocken und tragt oder rollt Euren Koffer selbst die paar Meter zur Abfertigung, denn die schwarzen Jungs die da stehen sind nicht von der Reisegesellschaft… wir dachten es und wurden zur Kasse gebeten! :-/

AIDA DJ Dan
Dennoch schwor ich mir damals wieder einmal eine Kreuzfahrt zu machen, wollte aber dieses Mal Teil der Crew sein und so war ich im November 2008 auf dem AIDA Assesment Center für den Posten als Discjockey an Bord der Clubschiffe der AIDA-Flotte in Hamburg. Zwei Tage wurde ich vorallem auf Teamfähigkeit und natürlich auf mein unterhaltendes Talent getestet, für gut befunden und beginne meine erste Tour von neun Wochen an Bord der AIDAvita auf eigenen Wunsch am 28. August 2009 im westlichen Mittelmeer. Davon wird dann in diesem Blog der kleine Seeräubär Jack Bearow berichten.

Sollte die erste Tour gut laufen steht das zweite Engagement für acht weitere Wochen ab dem 14. Dezember 2009 in der Karibik auf dem Plan. Weihnachten und Silvester unter karibischer Sonne… was kann es auf Erden schöneres geben frage ich Euch? :-)

AIDA Kreuzfahrt im Mittelmeer





Zu Besuch im Hard Rock Cafe München

10 06 2009

Ahoi Ihr Landratten, da bin ich mal wieder! Jack Bearow im Hard Rock Cafe München

Nachdem sich mein Besitzer DJ Dan gestern zu seinen Kundenterminen mit dem Zug nach München gewagt hat, habe ich mich kurzerhand mit eingeklinkt und was soll ich Euch sagen: Es hat sich gelohoooont! :-)

Nach dem ersten Termin im Holiday Inn Munich South war noch viel Zeit und so ging es direkt zum Marienplatz und von dort aus straight zum Hard Rock Cafe München – ich konnte gar nicht sagen wohin ich eigentlich wollte und bekam schon etwas Panik, als der Bursche so zielsicher auf das Hofbräuhaus zulief… *uah* Aber direkt gegenüber liegt ja Gott sei Dank das feine Rock-Lokal! *puh*

Hard Rock Cafe München RestroomsNicht nur, daß es dort mein Leibgericht in Form von frisch gegrillten Hamburgern mit Pommes gab, nein, das ist ein richtig lauschiges Plätzchen mit einem wirklich genialen Soundtrack. Zur Unterhaltung laufen Videos mit Rock Klassikern und neuen Rock-Nummern, teilweise mit Aufnahmen, die man so im Handel nich kaufen kann. Überall an den Wänden hängen Konzert-Souveniers in Form von signierten Instrumenten, Anzüge von Live-Auftritten oder Plakate von längst legendären Veranstaltungen. Da kann man wirklich viel entdecken wenn man genauer hin guckt… wie etwa Phil Collins erste Notizen zu „In the air tonight“ oder die Gitarre von Lenny Kravitz auf dem Weg zum Klo…

Nach einem netten Plausch mit dem extrem coolen Personal dort durfte ich mich ein wenig in Szene setzen um Erinnerungsfotos von meinem tollen Besuch dort zu haben. Hier die Erinnerungs-Schnappschüsse:

Jack Bearow und die Hard Rock Bears

Da sitzen doch tatsächlich ein paar meiner Bärenkollegen in den Regalen -
extrem punkrockige Jungs, muß ich schon sagen… *grins*

Und wenn man ganz lieb fragt darf man auch an die streng bewachten Sachen,
wie etwa diese goile Glitzer-E-Gitarre des KISS-Gitarristen Paul Stanley

Jack Bearow und die Gitarre von Paul Stanley (KISS)
…und sogar diese eigentlich hinter Glas aufbewahrte
handsignierte Gibson Les Paul von Guns’n'Roses!
:-)

Jack Bearow und die signierte Guns'n'Roses-Guitar
Ich liebe diese Band, vorallem die Hits
„Novembär Rain“ und „Bäradise City“ – echte Klassiker! ;-)

Als Erinnerung durfte ich mir dann noch etwas aussuchen -
natürlich wurde das ein echter Hard Rock Cafe Pin – mit Bärchen versteht sich!

Jack Bearows Hard Rock Cafe Trophäe

Ich habe gehört, daß es diese Hard Rock Cafes überall auf dieser Welt gibt! *wow*

Als Weltenbummler der ich nun mal bin werde ich mir Mühe geben alle auf meinen Routen liegenden Fillialen dieser tollen Kette  zu besuchen und mir eine Erinnerung mitzunehmen. Mein Besitzer erzählte da von einem besonders coolen Laden mitten in der Karibik, auf Grand Cayman, wo er schon mal mit der AIDA war… den werde ich hoffentlich Ende des Jahres selbst in Augenschein nehmen können! Aber bis dahin geht noch ein wenig Zeit die Isar runter…





Jack Bearow und der Reiseteddy

18 05 2009

Jack Bearow und der ReiseteddyAhoi meine treuen Leser!

Lange war es still hier, obwohl ich noch soooo viel zu erzählen hab, aber mein Besitzer der Hochzeits- und Party-DJ Dan hatte viel Arbeit und wenig Zeit mir an den Wochenenden den Computer einzuschalten.

Letzten Freitag durfte ich dann endlich mal wieder hochoffiziell mitreisen, denn auf der Hochzeit von Anja und Zoran in Raisting am Ammersee in Oberbayern war ein erfahrener Kollege dabei, der kleine Reiseteddy der beiden, welcher in den letzten 5 Jahren schon viel erlebt hat. Ägypten, Karibik (Barbados), Frankreich, Österreich, Norwegen, Amerika… wow!

Das war eine sehr schöne Unterhaltung mit dem erfahrenen Reisebärchen. Mehr von seinen Abenteuer gibt es übrigens hier beim Little Bear Blog.

Schön zu sehen, daß ich als weltreisender Bär nicht alleine unterwegs bin. ;-) Einige seiner tollen Tipps werde ich bald mal hier umsetzen…





Meuterei mit einem Bounty…

20 04 2009

Jack Bearow auf TourAloha Ihr vom Fernweh geplagten!

Höchstes Dampfschiff Euch mal von meinem kleinen Solo-Ausflug auf den Malediven zu berichten… *höhö*

Immer nur auf dem Zimmer rumliegen während die anderen beiden faul in der Sonne braten war mir auf Dauer auch zu doof.

Ein Bärenhunger auf etwas Süßes trieb mich dazu den kleinen Safe im Zimmer zu knacken und mir ein paar Dollar zu schnappen.  Den Code dafür hatte ich mir beim Cheffe abgekuckt. Unterschätze nie einen einäugigen Bären! Und ab ging es direkt über den Balkon in den Inselshop damit.

Jack Bearow unterwegs...Zurück kam ich etwas später über die Notleiter mit meinem kleinen Schatz. Natürlich hatte ich voll den Plan für diese Tour ausgearbeitet…

Was anderes als ein kühles, leckeres Bounty mit viel Kokosnuss sollte ich auf so einer Trauminsel wollen? *grins* Lecker war’s – daß aber die Kamera im Zimmer lief erfuhr ich erst als es blitzte… Mist! Auf frischer Tat ertappt…

Aber egal – gut war’s trotzdem, auch wenn ich die Hälfte abgeben mußte… *brummel*

Jack Bearow und das Bounty